Gnojno

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Gnojno
Wappen von Gnojno
Gnojno (Polen)
Gnojno
Gnojno
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Heiligkreuz
Landkreis: Busko-Zdrój
Geographische Lage: 50° 36′ N, 20° 51′ O50.60305555555620.844444444444Koordinaten: 50° 36′ 11″ N, 20° 50′ 40″ O
Einwohner: -
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 28-114
Telefonvorwahl: (+48) 41
Kfz-Kennzeichen: TBU
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 765 Chmielnik – Osiek
Nächster int. Flughafen: Krakau-Balice
Gemeinde
Gemeindeart: Landgemeinde
Fläche: 95,66 km²
Einwohner: 4549
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 48 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2601022
Verwaltung (Stand: 2011)
Bürgermeister: Jolanta Barbara Stachowicz
Adresse: Gnojno 145
28-114 Gnojno
Webpräsenz: www.gnojno.gminy.com.pl/

Gnojno ist die am weitesten im Norden gelegene Gemeinde (eine Landgemeinde) und deren Hauptort im Landkreis Busko-Zdrój in Polen in der Wojewodschaft Heiligkreuz etwa 35 km südöstlich von Kielce und 18 km nordöstlich der Kreisstadt Busko-Zdrój. Die Einwohnerzahl der Gemeinde betrug im Jahr 2007 4735.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Siedlungsgeschichte reicht bis in die Römerzeit zurück. Gnojno lag an der Bernsteinstraße. In geschichtlicher Zeit wird Gnojno erstmals im Zusammenhang mit dem Tatareneinfall 1341 genannt, als die örtliche Kirche verbrannt wurde. Das Land stand damals unter der Herrschaft der Familie Gnoiński. Krzystof Gnoiński ließ 1540 einen Herrenhof errichten, in dem heute das Zentrum für Sozialfürsorge untergebracht ist.

1795 fiel Gnojno mit der Dritten Polnischen Teilung an Österreich. 1809 kam es an das Großherzogtum Warschau und 1815 an das Königreich Polen. Nach Ende des Ersten Weltkriegs kam der Ort wieder zum neu entstandenen Polen.

Gemeinde[Bearbeiten]

Zu Gnojno gehören die Ortsteile Balice, Bugaj, Falki, Glinka, Gorzakiew, Grabki Małe, Janowice Poduszowskie, Janowice Raczyckie, Januszowice, Jarząbki, Kostera, Maciejowice, Płośnia, Poręba, Pożogi, Raczyce, Ruda, Rzeszutki, Skadla, Wola Bokrzycka, Wola Zofiowska, Wólka Bosowska, Zagrody, Zawada und Zofiówka. Die Gemeinde ist landwirtschaftlich geprägt; vorherrschend ist der Kartoffelanbau.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche in Balice
  • Die einschiffige Kirche Johannes des Täufers (Jana Chrzciciela) und der hl. Thekla aus der Zeit um 1470, ausgebaut zwischen 1596 und 1598 und barockisiert ab 1677, mit einem Frontturm und Querhaus.
  • Der Gutshof im Renaissancestil aus der Zeit um 1540.
  • Das klassizistische Gutshaus in Balice aus dem 19. Jahrhundert.

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 14. Juni 2014.