Go Ahead Eagles Deventer

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Go Ahead Eagles
Logo
Voller Name Go Ahead Eagles Deventer
Gegründet 2. Dezember 1902
Stadion Stadion De Adelaarshorst
Plätze 8.011 [1]
Präsident NiederlandeNiederlande Edwin Lugt
Trainer NiederlandeNiederlande Foeke Booy
Homepage www.ga-eagles.nl
Liga Eredivisie
2013/14 13. Platz
Heim
Auswärts

Go Ahead Eagles ist ein niederländischer Fußballverein aus Deventer.

Geschichte[Bearbeiten]

Logo des GSV Be Quick 1887

Der Klub wurde 1902 als Be Quick (deutsch: sei Flink) gegründet. 1905 wurde der Name in Deventer Voetbalvereniging Go Ahead (Vorwärts) geändert. Unter diesem Namen wurde der Verein vier Mal Fußballmeister der Niederlande: 1917 (die Niederlande nahmen nicht am Ersten Weltkrieg teil), 1920 (Entscheidungsspiel 1:0 gegen Blauw Wit Amsterdam), 1930 und 1933. 1965 verlor Go Ahead das Pokalfinale gegen Feyenoord Rotterdam, nahm aber 1965/66 am Europapokal der Pokalsieger teil.

Seit 1971 trägt der Verein seinen jetzigen Namen, geschuldet dem Spitznamen des Vereins (der Adler ist das Wappensymbol der Stadt Deventer). Die Vereinsfarben sind Rot-Gelb, das Stadion heißt „De Adelaarshorst.“ Die Go Ahead Eagles spielten zuletzt in der Saison 1995/96 in der niederländischen Ehrendivision. In der Saison 2004/05 spielte der Verein in der Eerste Divisie, der zweithöchsten niederländischen Liga. Wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten wurde Go Ahead mit Punktabzug bestraft und belegte den 17. Platz unter 19 Mannschaften. Mit der Spielzeit 2013/2014 kehrt der Klub nach 17 Jahren in die höchste niederländische Liga (Eredivisie) zurück.

Teilnahmen an europäischen Vereinswettbewerben[Bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Hinspiel Rückspiel
1965/66 Europapokal der Pokalsieger Vorrunde SchottlandSchottland Celtic Glasgow 0:6 (H) 0:1 (A)

Gesamtbilanz: 2 Spiele, 0 Siege, 0 Unentschieden, 2 Niederlagen, 0:7 Tore (Tordifferenz -7)

Erfolge[Bearbeiten]

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

(Auswahl)

  • TürkeTürke Ugur Yildirim, Bei einem Freistoßwettbewerb im spanischen Marbella, der von den Veranstaltern als Freistoß-Weltmeisterschaft tituliert wurde, konnte Yıldırım den Titel – und damit ein Luxusauto – gewinnen. Dabei schlug er unter anderem Zinédine Zidane.
  • NiederländerNiederländer Bert van Marwijk, niederländischer Nationalspieler und Trainer
  • NiederländerNiederländer Jan Jongbloed, ehem. niederländischer Nationalspieler und zweimal Vize-Weltmeister
  • NiederländerNiederländer Florencio Cornelia
  • MoldawierMoldawier Serghei Clescenco, moldawischer Nationalspieler
  • NiederländerNiederländer Harry Decheiver, ehem. SC Freiburg und Borussia Dortmund
  • NiederländerNiederländer Paul Bosvelt, niederländischer Nationalspieler
  • NiederländerNiederländer Marc Overmars, niederländischer Nationalspieler

Trainer[Bearbeiten]

(unvollständig)

Name des Trainers Zeitraum Bemerkung
NiederlandeNiederlande Leo Beenhakker 1975-1976
LuxemburgLuxemburg Antoine Kohn 1980-1981
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Fritz Korbach 1988-1990
NiederlandeNiederlande Theo de Jong 2001-2002
NiederlandeNiederlande Robert Maaskant 2002-2003

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Grootste staantribune van alle voetbalstadions in Nederland staat in Deventer (nl)