Gode Wind I

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Offshore-Windpark „Godewind 1“
Lage
Offshore-Windpark „Godewind 1“ (Deutschland)
Offshore-Windpark „Godewind 1“
Lage in Deutschland
Koordinaten 54° 4′ 0″ N, 7° 2′ 0″ O54.0666666666677.0333333333333Koordinaten: 54° 4′ 0″ N, 7° 2′ 0″ O
Land Deutschland
Gewässer Nordsee
Daten
Primärenergie Windenergie
Leistung 330 MW geplant
Typ Offshore-Windpark
Eigentümer Dong Energy
Projektbeginn 2001
Betriebsaufnahme 2015 (geplant)
Turbine 55 x Siemens SWT-6.0-154
Stand Herbst 2013

Der Offshore-Windpark „Godewind 1“ ist ein ursprünglich von der Plambeck Neue Energien AG geplanter Offshore-Windpark in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der südlichen Nordsee. Im August 2012 erwarb Dong Energy die Rechte an dem Windparks.[1] Das Gebiet liegt 33 Kilometer nördlich der Insel Norderney und umfasst eine Fläche von 40,08 km² mit Wassertiefen zwischen 28 und 34 Metern.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach dem ersten Antrag der Plambeck Neue Energien AG aus Cuxhaven erteilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am 28. August 2006 die Genehmigung zum Bau und Betrieb von bis zu 77 Windenergieanlagen (WEA) mit einer Gesamtnennleistung von maximal 385 MW. Am 31. Juli 2013 wurde die Genehmigung auf Antrag auf 55 WEA einer anderen Größe geändert.

Ursprünglich sollten 54 Windenergieanlagen des Typs REpower 6M mit 6,15 MW Nennleistung und einem Rotordurchmesser von 126 Metern zum Einsatz kommen. Ein entsprechender Vertrag mit dem Hersteller wurde im März 2012 geschlossen.[2] Im April 2013 wurde bekannt, dass der neue Eigentümer Dong Energy stattdessen auf 55 getriebelose Anlagen des Typs Siemens SWT-6.0-154 setzt, die bei einer Nennleistung von 6 MW einen Rotordurchmesser von 154 Metern aufweisen.[3] Im November 2013 wurden die Verträge zur Lieferung der Windturbinen einschließlich des Wartungsservices für fünf Jahre unterzeichnet.[4] Die Errichtung soll im Jahr 2015 mit Hilfe des Errichterschiffs Sea Installer durch A2SEA erfolgen.[5]

Lage von Gode Wind I innerhalb der Windparks in der Deutschen Bucht

Stromanbindung ans Festland[Bearbeiten]

Die Anbindung des Offshore-Windparks zur Stromübertragung ans Festland geschieht von der Umspannplattform im Baugebiet zur noch zu errichtenden Konverterplattform „DolWin beta“, wo eine Umwandlung des Strom zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) mittels des Seekabels „DolWin 2“ stattfinden wird. Die Verantwortung für die Netzanbindung liegt bei der Tennet TSO.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. DONG Energy kauft drei zusätzliche Offshore Windpark-Projekte in Deutschland. In: nordic-market.de, 16. August 2012, abgerufen am 16. August 2012
  2. REpower: Vertrag über 332 MW für deutsches Offshore-Projekt. In: nordic market, 28. März 2012, abgerufen am 28. März 2012
  3. Frank Binder: Neue Turbinen vor der deutschen Küste. In: Täglicher Hafenbericht vom 20. November 2013, S. 1
  4. Siemens nets big wind farm order from Denmark's Dong Energy. In: Deutsche Welle, 18. November 2013, abgerufen am 18. November 2013
  5. Peter Kleinort: A2SEA installiert Turbinen bei Gode Wind. In: Täglicher Hafenbericht vom 10. Januar 2014, S. 1