Goldbach (Pegnitz)

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Goldbach
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BW

Daten
Gewässerkennzahl DE: 24229392
Lage Bayern, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Pegnitz → Regnitz → Main → Rhein → Nordsee
Quelle östlich von Nürnberg im Zerzabelshofer Forst
49° 26′ 20″ N, 11° 7′ 57″ O49.43888888888911.1325
Mündung in Nürnberg-Wöhrd auf der Höhe des Staudammes des Wöhrder Sees in die Pegnitz49.45027777777811.098055555556Koordinaten: 49° 27′ 1″ N, 11° 5′ 53″ O
49° 27′ 1″ N, 11° 5′ 53″ O49.45027777777811.098055555556
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Länge ca. 3,5 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Durchflossene Seen Zeltnerweiher, TullnauweiherVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Der Goldbach ist ein circa 3,5 km langer linker Zufluss der Pegnitz. Er wird durch den Ablauf des Valznerweihers, östlich von Nürnberg im Zerzabelshofer Forst gespeist. Der Goldbach durchfließt zwei künstlich angelegte Weiher (Zeltnerweiher und Tullnauweiher) und mündet auf Höhe des Wöhrder Talübergangs in den südlichen Arm der Pegnitz. Seit dem Bau des Wöhrder Sees ist der Mündungsbereich ab dem Tullnauweiher verrohrt und daher nicht mehr sichtbar.

Wasserführung[Bearbeiten]

Der Goldbach hat einen perennierenden Abfluss, führt also ganzjährig Wasser. Zur Zeit der Schneeschmelze und nach Starkregen schwillt der Pegelstand schnell um ein Vielfaches an. Der Goldbach hat die torrentiellste Wasserführung der Gewässer in der Region. Wegen der hohen Überschwemmungsgefahr und der bereits vollzogenen weitgehenden Kanalisierung des innerstädtischen Bachlaufes ist es ein Anliegen der Stadt Nürnberg, die verbliebenen Bachauen zu erhalten.

Geschichte[Bearbeiten]

Früher, bevor der Wasserlauf kanalisiert wurde, lieferte der Goldbach Energie für den Antrieb von Mühlen und Hammerwerken. Während des „Dritten Reiches“ wurde der Goldbach auf der Goldbachwiese, einem kleinen Park im Ortszentrum von Zerzabelshof, kanalisiert. Durch die Maßnahmen des Bundes Naturschutz wurde der Bach hier renaturiert. Die Bachauen am Rande des Lorenzer Reichswaldes (oberer Goldbachgrund) werden vom Bund Naturschutz wegen ihrer großen Artenvielfalt betreut.

Häufiger Irrtum[Bearbeiten]

Der Goldbach hat keine Quelle im Reichswald; er entsteht erst durch den Ablauf des Valznerweihers, der durch den Hutgraben und den Fischbach künstlich gespeist wird. Der südliche Pegnitzarm auf der Wöhrder Wiese wird wegen der nicht sichtbaren Bacheinmündung häufig als Teil des Goldbachs vermutet.

Naherholung[Bearbeiten]

Die Auen des Goldbachs sind nach den Pegnitzauen die größte natürliche Grünflache in Nürnberg. Vor allem die künstlichen Weiher sind ein Anziehungspunkt für Naherholung. Der Valznerweiher in Zerzabelshof gilt als der landschaftlich schönste Weiher der Region und ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts eines der wichtigsten Naherholungsziele im Stadtgebiet. Die Stadt Nürnberg plante eine bessere Erschließung des Bachgrundes, der über größere Bereiche nicht öffentlich zugänglich ist (der Bach verläuft teilweise durch Privatgrundstücke und Kleingartenanlagen). Nur zwischen der Goldbachstraße und der Gleißhammerstraße wurde ein Rad- und Fußweg gebaut, der den bestehenden Weg ab der Metthingstraße ergänzt. Am Aussiger Platz wurde der Bach renaturiert. Die Maßnahmen waren Teil des Projektes Grünzug Goldbach.[1] Der Bach hat einen 5 m hohen künstlichen Wasserfall (Wehr an Ablauf des Zeltnerweihers).

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bröschüre über den Grünzug Goldbach -pdf 1,7MB

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Goldbach (Nürnberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien