Goldburger
| Goldburger | |
|---|---|
| Synonyme | keine |
| Zuchtnummer | Klosterneuburg 16-8 |
| Art | Edle Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera) |
| Gruppe | weiße Rebsorte |
| Herkunft | Österreich |
| Züchter | Höheren Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg von Friedrich Zweigelt |
| Züchtungsjahr | 1922 |
| Abstammung | |
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Kreuzung aus |
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| Liste von Rebsorten | |
Der Goldburger ist eine weiße Rebsorte. Sie ist eine Neuzüchtung der Höheren Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg (Österreich) aus Welschriesling und Orangetraube. Die Kreuzung erfolgte 1922 durch Herrn Dr. Friedrich Zweigelt.
Die Sorte stellt an Lage und Standort keine besonderen Ansprüche, zeichnet sich aber durch gute Pilzresistenz aus. Sie wird vorwiegend dort eingesetzt, wo der Welschrieling nicht mehr zur vollen Reife kommt. Die Rebe wird nur in Österreich angebaut. Die Rebfläche ist abnehmend. Im Jahr 2009 waren noch ca. 150 ha mit dieser Sorte bestockt. Der Goldburger findet auch als Tafeltraube Verwendung.
Siehe auch den Artikel Weinbau in Österreich sowie die Liste der Rebsorten.
Abstammung: Welschriesling x Orangetraube
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ampelographische Sortenmerkmale
In der Ampelographie wird der Habitus folgendermaßen beschrieben:
- Die Triebspitze ist spinnwebig behaart. Die hellgrünen Jungblätter schimmern leicht bronzefarben.
- Die mittelgroßen bis großen Blätter ( siehe auch den Artikel Blattform) sind meist fünflappig und stark gebuchtet und ähneln denen des Welschriesling. Die Stielbucht ist U-förmig offen. Der Blattrand ist spitz gesägt. Die Zähne sind im Vergleich der Rebsorten eng gesetzt.
- Die walzenförmige Traube ist groß, geschultert und dichtbeerig. Die rundlichen Beeren sind klein und von goldgelber Farbe.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Literatur
- Pierre Galet: Dictionnaire encyclopédique des cépages. 1. Auflage. Hachette Livre, 2000, ISBN 2-0123633-18.