Goldener Grund

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Blick über den Goldenen Grund in Richtung des östlichen Hintertaunus und Hochtaunus

Der Goldene Grund ist ein Naturraum (Kennziffer 303.0) in Mittelhessen und der nördliche Teil der Idsteiner Senke (Haupteinheit 303), die das Limburger Becken mit dem Hauptkamm des Taunus (Haupteinheitengruppe 30) im Süden verbindet und den Hintertaunus in einen Ost- und einen Westteil unterteilt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage und Grenzen

Der Goldene Grund breitet sich entlang des nach Norden fließenden Flusses Emsbach ab der Nordgrenze des Idsteiner Waldes (303.3) bei Walsdorf über die Stadt Bad Camberg bis zu deren Stadtteil Oberselters aus. Im landläufigen Sinne wird der Goldene Grund noch etwas weiter dem Emsbach folgend und die Orte Niederselters, Oberbrechen, Niederbrechen, Lindenholzhausen, Ennerich und Eschhofen umfassend bis zu seiner Mündung in die Lahn im Limburger Becken gesehen.

[Bearbeiten] Namensgebung

Der Name leitet sich von dem in diesem Gebiet besonders fruchtbaren Lössboden ab. Das Sedimentgestein wurde im Eiszeitalter während der Kaltzeiten aus den durch die Armut an Vegetation ungeschützten Böden vom Wind ausgeblasen und an geschützten Stellen wieder abgelagert. Im äußersten Norden zwischen Ober- und Niederselters finden sich Mineralquellen.

[Bearbeiten] Geschichte

In der Idsteiner Senke hat aufwändige Landschaftsarchäologie mindestens 66 sogenannte bandkeramische Häuser nachgewiesen: sie zeigen, wie erste sesshafte Ackerbauern in Hessen vor rund 7500 Jahren lebten.

[Bearbeiten] Städte und Ortschaften im Goldenen Grund

Blick über den Goldenen Grund von Westen zum Östlichen Hintertaunus und Hochtaunus, links, mittlerer Bildrand die A3, vorne Dauborn

Dem Flusslauf des Emsbaches von Süd nach Nord folgen liegen die folgenden Ortschaften im Goldenen Grund

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Weblinks

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