Goldgräber-Molly

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Hier fehlen noch ausführliche Handlung, Rezensionen, evtl. weitere Auszeichnungen, Hintergründe zur Produktion

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

Filmdaten
Deutscher Titel Goldgräber-Molly
Originaltitel The Unsinkable Molly Brown
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1964
Länge 115 Minuten
Stab
Regie Charles Walters
Drehbuch Helen Deutsch
Produktion Lawrence Weingarten
Musik Alexander Courage,
Léo Arnaud,
Calvin Jackson
Kamera Daniel L. Fapp
Schnitt Fredric Steinkamp
Besetzung

Goldgräber-Molly ist der Titel der Verfilmung des gleichnamigen Musicals aus dem Jahr 1964, in der das Schicksal der Titanic-Überlebenden und Frauenrechtlerin Molly Brown thematisiert wird.

Die Regie in diesem Film führte Charles Walters, die Hauptrolle übernahm Debbie Reynolds.

Handlung[Bearbeiten]

Molly Brown ist ein Findelkind, das in den Wäldern Colorados aufwächst. Die naive und bildungsferne Molly verlässt ihre Heimat, wird in Leadville Saloonsängerin für die dortigen Goldgräber und lernt den netten Johnny Brown kennen, den sie auch heiratet. Bei ihren Reisen nach Europa erstaunt und verblüfft Molly die feine Gesellschaft mit ihren ungehobelten, aber praktischen Verhaltensweisen und ihrer Bauernschläue. So schafft sie es, mit Johnny in die High Society Denvers aufgenommen zu werden.

Kritiken[Bearbeiten]

Das Lexikon des Internationalen Films beschreibt den Film als eine „gefühlvolle Verfilmung eines Musicals mit märchenhaft-naiver Psychologie und Handlungsführung“.[1]

„Ein schläfriges Musical, das seine Komik hauptsächlich aus dem Umstand schöpft, dass Debbie Reynolds in zu großen Männerkleidern komisch und in Pariser Abendkleidern schick aussieht.“

Joe Hembus: Das Western-Lexikon, München 1996, S. 275.

„Aufwendig-heiteres Musical, dessen allzu grelle Kontraste überzogen wirken. Wegen der sauberen und im Kern positiven Tendenz jedoch ab 12 ohne weiteres möglich.“

Evangelischer Film-Beobachter, Kritik Nr. 21/1965

Sonstiges[Bearbeiten]

Molly Brown war auch der Name, den der Astronaut Virgil Grissom dem Raumschiff Gemini 3 gegeben hatte; eine ironische Anspielung darauf, dass bei Grissoms erstem Raumflug mit Mercury-Redstone 4 die Landekapsel nach der Landung im Atlantik versunken war.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Film erhielt eine Reihe von Oscar-Nominierungen, u.a. für die beste weibliche Hauptrolle, das beste Szenenbild, die beste Kamera, das beste Kostümdesign, die beste Filmmusik (u.a. für Léo Arnaud) und den besten Ton. Harve Presnell gewann für seine Leistung den Golden Globe Award als Bester Nachwuchsdarsteller.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Goldgräber-Molly im Lexikon des Internationalen Films, abgerufen am 26. April 2007