golem.de

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Golem.de
Logo von golem.de
www.golem.de
Motto IT-News für Profis
Beschreibung Nachrichten aus der IT-Branche
Registrierung optional
Sprachen Deutsch
Eigentümer Klaß & Ihlenfeld Verlag GmbH, Tochterunternehmen von Computec Media AG
Erschienen 1997
Status aktiv

Golem.de ist ein Web-Portal der Klaß & Ihlenfeld Verlag GmbH für Nachrichten aus dem IT-Bereich. Neben den Neuigkeiten aus der IT-Welt bietet es weitere Themenbereiche, beispielsweise ein Video- oder Fotoportal. Außerdem sind zu allen Artikeln eigene Foren vorhanden, in denen Leser Kommentare veröffentlichen können.

Das Angebot erreicht rund 1,67 Millionen Nutzer und wird monatlich rund 8,34 Millionen Mal besucht.[1][2] Stand November 2012 gehört Golem zu den fünf wichtigsten Internetportalen mit Fokus auf technischen Themen.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Golem.de entstand aus einem Team um den langjährigen Chefredakteur Christian Klaß, welches mit einem Online-Magazin namens „Horseshoe Online“ begann. Dieses wurde in drei Teile gespalten, einer davon war das im März 1997 online gegangene Online-Computermagazin Golem. Die erste offizielle Ankündigung findet sich noch in Newsgroup-Archiven.[4]

Zuerst beschränkte sich das Angebot von Golem auf Tests und Hintergrundberichte. Das nachrichtenzentrierte GNN.de (Golem Network News) ging kurz vor der CeBIT 1998 mit einem Redaktionssystem online. Mitte Oktober 2000 wurde GNN.de aus markenrechtlichen Gründen in Golem.de umbenannt. Seitdem wurde das Nachrichten-Angebot um ein Forum, eine Stellendatenbank und einen Preisvergleich erweitert.

Im Dezember 2005 wurde Golem.de vom norwegischen Verlagshaus Orkla Media übernommen,[5] im August 2007 von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck[6] und am 1. Januar 2011 von der Computec Media AG.[7]

Am 31. August 2013 verließ der Chefredakteur und Mitbegründer Christian Klaß nach 16 Jahren aus privaten Gründen den Verlag.[8] Am 28. Februar 2014 verließ auch Geschäftsführer Jens Ihlenfeld nach 17 Jahren das Unternehmen, um sich beruflich neu zu orientieren. [9]Ihm folgte der Österreicher Benjamin Sterbenz, ehemals stellvertretender Chefredakteur bei Futurezone und stellvertretender Ressortleiter bei der österreichischen Tageszeitung Kurier.

Am 4. August 2014 führte Golem.de ein neuartiges Abomodell ein. User, die eine Gebühr ab monatlich 2,50 Euro zahlen, können das Angebot komplett werbefrei nutzen. Auch Tracking und Profilbildung durch Werbeanbieter werden in dem Fall ausgeschaltet. Damit reagierte Golem.de einerseits auf den zunehmenden Einsatz von Adblockern und übernimmt darüber hinaus den Versuch, weitere Einnahmequellen zu erschließen.[10]

Am 1. Oktober 2014 brachte Golem seine erste Zeitschrift mit dem Titel "Android verstehen" heraus. Hierin ging es um die weiterführende Benutzung von Android-Geräten, wie das Rooting, ROMs und die Entwicklung von Apps. [11]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Internet Facts 2011-01. AGOF, abgerufen am 20. November 2012 (PDF).
  2. Reichweite von Werbeträgern. IVW, abgerufen am 1. Mai 2010.
  3. Lars Budde: Die deutschen Top-40 der Tech-Medien im Netz. In: t3n Magazin. 19. November 2012, abgerufen am 20. November 2012.
  4. Christian Klaß: Mitteilung zum Start von Golem. In: Usenet. 1. Juni 1997, abgerufen am 20. November 2012.
  5. Orkla Media übernimmt Golem.de. 22. Dezember 2005, abgerufen am 20. November 2012.
  6. Jens Ihlenfeld: Holtzbrinck eLab übernimmt Golem.de und Netdoktor.de. In: Golem. 4. Juli 2007, abgerufen am 20. November 2012.
  7. Jens Ihlenfeld: In eigener Sache: Computec Media übernimmt Golem.de. In: Golem. 24. März 2011, abgerufen am 20. November 2012.
  8. Mitbegründer Christian Klaß verlässt Golem.de. 1. August 2013, abgerufen am 7. August 2013.
  9. Jens Ihlenfeld: So long, and thanks for all the fish. In: Golem. 28. Februar 2014, abgerufen am 2. März 2014.
  10. Golem.de startet werbefreies Abomodell. 4. August 2014, abgerufen am 4. August 2014.
  11. Golem.de offline und unplugged. 1. Oktober 2014, abgerufen am 1. Oktober 2014.