Gondomar

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Gondomar. Für andere Bedeutungen dieses Wortes siehe Gondomar (Begriffsklärung).
Gondomar
Wappen Karte
Wappen von Gondomar
Gondomar (Portugal)
Gondomar
Basisdaten
Region: Norte
Unterregion: Grande Porto
Distrikt: Porto
Concelho: Gondomar
Koordinaten: 41° 9′ N, 8° 32′ W41.1425-8.5369444444444Koordinaten: 41° 9′ N, 8° 32′ W
Einwohner: 168.205 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 131,86 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 1276 Einwohner pro km²
Postleitzahl: 4420
Kreis Gondomar
Flagge Karte
Flagge von Gondomar Position des Kreises Gondomar
Einwohner: 168.205 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 131,86 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 1276 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 12
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Gondomar – Geral
Praça Manuel Guedes
4420-193 Gondomar
Präsident der Câmara Municipal: Dr. Marco André dos Santos Martins Lopes (PS)[3]
Webpräsenz: www.cm-gondomar.pt


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Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Bürgermeister ist leer

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Straße ist leer

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Verwaltungsort ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Webseite ist leer Gondomar [ɡõduˈmaɾ] ist eine Stadt (Cidade) in Portugal mit ca. 26.000 Einwohnern.

Die Hauptkirche Igreja de São Cosme

Geschichte[Bearbeiten]

Funde belegen eine vorgeschichtliche Besiedlung. Die Römer förderten im Gebiet Gold und nutzen die strategische Lage. Der Name stammt aus seiner Zeit als Ort des Westgotenreichs und leitet sich vom Westgotenkönig Gundemar ab, der hier 610 n. Chr. einen Verwaltungskreis einrichtete. Die Westgoten hinterließen jedoch keine Spuren in Gondomar.

Das Rathaus (Câmara Municipal) von Gondomar, 1910

Der heutige Ort entstand vermutlich im Zuge der Wiederbesiedlung während der christlichen Reconquista. König D. Sancho I. verlieh Gondomar 1193 erste Stadtrechte, die von König D. Manuel I. 1515 im Zuge seiner Verwaltungsreformen erneuert wurden.

1868 wurde der Kreis Gondomar um eine Reihe Gemeinden erweitert, darunter die neu formierte Stadtgemeinde São Cosme als Hauptsitz des Kreises. Gondomar wurde 1927 zur Kleinstadt (Vila) und 1991 zur Stadt (Cidade) erhoben. 1995 wurde auch Rio Tinto und 2005 Valbom zur Stadt erhoben. [4]

Sport[Bearbeiten]

Der Fussballverein Gondomar SC trägt seine Heimspiele der Série C der dritten Liga (Campeonato Nacional de Seniores) im 2.450 Zuschauer fassenden Stadion Estádio de São Miguel in Gondomar aus. (Stand: Saison 2013/14)

Verwaltung[Bearbeiten]

Kreis Gondomar[Bearbeiten]

Gondomar ist Sitz eines gleichnamigen Kreises (Concelho) im Distrikt Porto. Am 30. Juni 2011 hatte der Kreis 168.205 Einwohner auf einer Fläche von 131,9 km²[1].

Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Valongo, Paredes, Penafiel, Castelo de Paiva, Arouca, Santa Maria da Feira, Vila Nova de Gaia, Porto sowie Maia.

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Gondomar:

Gemeinden im Kreis Gondomar
  1. Baguim do Monte
  2. Covelo
  3. Fânzeres
  4. Foz do Sousa
  5. Jovim
  6. Lomba
  7. Medas
  8. Melres
  9. Rio Tinto
  10. Gondomar (São Cosme)
  11. São Pedro da Cova
  12. Valbom

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Gondomar (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
7 220 19 103 32 428 49 758 84 599 130 751 143 178 164 096 168 205

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • Montag nach dem ersten Oktobersonntag

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Die Stadtbahnhaltestelle Fânzeres

Wirtschaft[Bearbeiten]

Auch wenn die umliegenden Minen seit 200 Jahren geschlossen sind, so ist im Kreis traditionell das Goldschmiede- und Juweliergewerbe von Bedeutung, bis heute. Dazu ist die Baustoffindustrie, das Baugewerbe, Metallverarbeitung, Textilindustrie und der Handel zu nennen. Auch die Landwirtschaft ist ein Faktor der lokalen Wirtschaft geblieben.[6]

Verkehr[Bearbeiten]

Gondomar ist über die Autobahn A43 an das portugiesische Fernstraßennetz angebunden.

Der öffentliche Personennahverkehr wird durch eine Reihe Buslinien der STCP sichergestellt. Zudem hat die Linie F der Stadtbahn Porto in der Gemeinde Fânzeres ihren Ausgangspunkt. In geplanten weiteren Ausbaustufen wird die Linie I das Zentrum Gondomars erreichen.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Die Musikgruppe Slimmy stammt aus Gondomar.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gondomar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. Website der Stadtverwaltung, abgerufen am 23. November 2013
  4. www.verportugal.net, abgerufen am 22. Januar 2014
  5. www.anmp.pt, abgerufen am 23. November 2013
  6. www.verportugal.net, abgerufen am 16. März 2014