Gondorf
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Eifelkreis Bitburg-Prüm | |
| Verbandsgemeinde: | Bitburg-Land | |
| Höhe: | 310 m ü. NN | |
| Fläche: | 3,75 km² | |
| Einwohner: |
233 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 62 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54647 | |
| Vorwahl: | 06565 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BIT, PRÜ | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 32 044 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hubert-Prim-Straße 7 54634 Bitburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Otmar Kaufmann | |
| Lage der Ortsgemeinde Gondorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm | ||
Gondorf ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburg-Land an. Gondorf ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Die Ortsgemeinde liegt in der Südwesteifel, etwa 5 km östlich der Kreisstadt Bitburg. Das Gemeindegebiet erstreckt sich zwischen der Kyll und der B 50 und wird umgeben von einem die kalten Nord- und Ostwinde abmildernden Naturwall. Es umfasst eine Fläche von 376 ha, von der 55 % der Großteil landwirtschaftlich genutzt werden und mit 5 % ein äußerst geringer Anteil von Wald bestanden ist.
[Bearbeiten] Geschichte
Ein fränkisches Gräberfeld und Keramikfunde aus dem 2. und 3. Jahrhundert weisen auf eine frühe Besiedelung des Gemeindegebiets hin. Die erste urkundliche Erwähnung als „Guendurf“ stammt aus dem Jahr 1226. Die Ortsnamensendung „-dorf“ ist auf die Landnahmezeit ab dem 8. Jahrhundert zurückzuführen. Bis die Franzosen Ende des 18. Jahrhunderts das Gebiet besetzten, gehörte der Ort teils zur Propstei Bitburg und teils zur Herrschaft Dudeldorf im Herzogtum Luxemburg. Seit 1970 gehört die Ortsgemeinde zur Verbandsgemeinde Bitburg-Land.
- Statistik zur Einwohnerentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Gondorf, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]
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[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Gondorf besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Die sechs Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen. Bei der vorangegangenen Wahl im Jahre 2004 hatte der Gemeinderat acht Mitglieder.[3]
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Neben der Katholischen Filialkirche St. Wendelin gehört auch ein Kriegerdenkmal zu den Sehenswürdigkeiten in Gondorf.
[Bearbeiten] Archäologie
Der berühmte „Gondorfer Fund“, vorwiegend Römische Antike, die kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges in Gondorf gefunden wurden, befindet sich heute im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Gondorf ist heute eine gleichermaßen landwirtschaftlich wie touristisch geprägte Gemeinde. Ein herausstechendes Merkmal ist der 1964 eröffnete Eifelpark, ein Tier- und Freizeitpark, der große Teile der Gondorfer Gemarkung einnimmt und zahlreiche Besucher in den Ort bringt. Daneben verfügt der Ort noch über zwei Hotels und eine in den letzten Jahren angestiegenen Anzahl von Ferienwohnungen. Außerhalb des Fremdenverkehrs bestehen noch kleinere Handwerks- sowie drei landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe, sodass die Gemeinde im Gegensatz zu den meisten Eifelorten insgesamt eine eher starke Wirtschaftsstruktur aufweist. Trotzdem pendeln die meisten Arbeitnehmer in die umliegenden Städte, so auch in die Kreisstadt Bitburg.
Unmittelbar nördlich der Ortschaft verläuft die Bundesstraße 50, über die sich die etwa 7 km entfernte Anschlussstelle Spangdahlem der Bundesautobahn 60 erreichen lässt.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Ortsgemeinde Gondorf auf den Seiten der Verbandsgemeinde Bitburg-Land
- Ortsgemeinde Gondorf auf der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2011 (PDF; 755 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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