Gongga Shan

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Gongga Shan
Minya Konka Nordwestgrat

Minya Konka Nordwestgrat

Höhe 7556 m
Lage Provinz Sichuan, Volksrepublik China
Gebirge Daxue Shan
Dominanz 660 km → Namjagbarwa
Schartenhöhe 3642 mfd2
Koordinaten 29° 35′ 45″ N, 101° 52′ 45″ O29.595833333333101.879166666677556Koordinaten: 29° 35′ 45″ N, 101° 52′ 45″ O
Gongga Shan (China)
Gongga Shan
Erstbesteigung 28. Oktober 1932 durch Terris Moore und Richard Burdsall
Normalweg Nordwestgrat
Gipfelbereich des Minya Konka

Gipfelbereich des Minya Konkabdep2

pd3
pd5
Tibetische Bezeichnung
Tibetische Schrift:
མི་ཉག་གངས་དཀར་རི་བོ།
Wylie-Transliteration:
mi nyak gangs dkar ri bo
Offizielle Transkription der VRCh:
Minyag Ganggar Riwo
THDL-Transkription:
Minyak Gangkar Riwo
Andere Schreibweisen:
Minya Konka, Minya Gongkar
Chinesische Bezeichnung
Traditionell:
貢嘎山
Vereinfacht:
贡嘎山
Pinyin:
Gònggā Shān

Gònggā Shān (auch: Minya Konka, Khams-tibetisch Mi'nyâg Gong'ga Riwo) ist ein Berg in der Daxue-Shan-Kette in Sichuan in der Volksrepublik China und der östlichste Siebentausender der Welt.

1930 gab der Forscher Joseph Rock nach einer ersten Messung die Höhe des Berges mit 9.220 Metern an und telegraphierte der National Geographic Society den Berg als höchsten der Welt. Die Gesellschaft war jedoch skeptisch und reduzierte nach einer Überprüfung die Höhe auf 7.803 Meter.

Der Schweizer Kartograph Eduard Imhof korrigierte nach einer Expedition 1930 auf 7.590 Meter.[1] Er blieb aber der dritthöchste Berg auf der Erde außerhalb der Himalaya- und Karakorum-Ketten. 1932 bestätigte ein US-amerikanisches Forscherteam die Angabe. Ihm gelang auch die Erstbesteigung des Berges.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Expedition zum Minya Konka in Chinesisch-Tibet 1930

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Brandtner: Minya Konka Schneeberge im Osten Tibets. Die Entdeckung eines Alpin-Paradieses. Detjen-Verlag, Hamburg 2006, ISBN 3-937597-20-4
  • Richard Burdsall, Terris Moore, Arthur Emmons und Jack Young: Men Against The Clouds (revised edition). The Mountaineers 1980.
  • Arnold Heim: Minya Gongkar. Verlag Hans Huber, Bern–Berlin 1933
  • Eduard Imhof: Die großen kalten Berge von Szetschuan. Orell Füssli Verlag, Zürich 1974

Weblinks[Bearbeiten]