Goniądz

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Goniądz
Wappen von Goniądz
Goniądz (Polen)
Goniądz
Goniądz
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Podlachien
Landkreis: Mońki
Geographische Lage: 53° 29′ N, 22° 44′ O53.48722222222222.733888888889Koordinaten: 53° 29′ 14″ N, 22° 44′ 2″ O
Einwohner:

1939
(31. Dez. 2010)[1]

Postleitzahl: 19-110
Telefonvorwahl: (+48) 86
Kfz-Kennzeichen: BMN
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 670 Goniądz−Suchowola
Nächster int. Flughafen: Warschau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 28 Schulzenämter
Fläche: 376,7 km²
Einwohner:

5119
(31. Dez. 2010) [2]

Bevölkerungsdichte: 14 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2008013
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Tadeusz Kulikowski
Adresse: pl. 11 Listopada 38
19-110 Goniądz
Webpräsenz: www.goniadz.pl

Goniądz (deutsch Gonionds) ist eine Stadt in Polen in der Wojewodschaft Podlachien. Sie bildet eine Stadt- und Landgemeinde im Powiat Moniecki.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Goniądz stammt aus einer Urkunde vom 14. August 1358. 1547 erhielt Goniądz Stadtrecht verliehen. 1571 wurde das erste Mal eine Schule erwähnt. Bei der Dritten Teilung Polens kam die Stadt unter preußische Herrschaft, kam aber 1807 unter russische Herrschaft. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs kam die Stadt zum wiederentstandenen Polen. 1921 brannte die Kirche von 1779 ab, woraufhin eine neue errichtet und 1924 eingeweiht wurde.[3].

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde Goniądz von der Roten Armee besetzt. Mit Beginn des Kriegs gegen die Sowjetunion besetzte die Wehrmacht die Stadt. 1944 zog sich die Wehrmacht aus dem Gebiet zurück und sowjetische Soldaten besetzten die Gegend.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

1765 lebten in der Stadt etwa 1.500 Menschen, 1897 waren es 3.402[3]. Am 31. Dezember 2008 lebten in Goniądz 5223 Einwohner[4].

Friedhofskapelle

[Bearbeiten] Gemeinde

Die Stadt- und Landgemeinde Goniądz hat eine Fläche von 376,68 km² auf welcher etwa 5.200 Menschen wohnen (2006). Zur Gemeinde gehören 28 Schulzenämter; Białosuknia, Budne, Budne-Żarnowo, Dawidowizna, Doły, Downary, Goniądz, Klewianka, Kramkówka Duża, Kramkówka Mała, Krzecze, Łazy, Mierkienniki, Olszowa Droga, Osowiec, Osowiec-Twierdza, Owieczki, Piwowary, Płochowo, Smogorówka Dolistowska, Smogorówka Goniądzka, Szafranki, Uścianek, Wojtówstwo, Wólka Piaseczna und Wroceń.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Die Stadt liegt an der Wojewodschaftsstraße 670 (droga wojewódzka 670, DW 670). Diese beginnt etwa fünf Kilometer westlich von Goniądz als eine Abzweigung von der Landesstraße 65 (Droga krajowa 65). Etwa 25 Kilometer östlich von Goniądz durchquert die 670 den Ort Suchowola und kreuzt dabei die Landesstraße 8 zugleich Europastraße 67.

Goniądz verfügt über keinen eigenen Bahnanschluss. Der nächste internationale Flughafen ist der Frédéric-Chopin-Flughafen Warschau, etwa 190 Kilometer südwestlich.

[Bearbeiten] Bildung

In der Stadt gibt es ein Schulzentrum welches die Grund- und Realschule sowie das Gymnasium beherbergt.

[Bearbeiten] Verweise

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Goniądz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 31. Juli 2011.
  2. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 31. Juli 2011.
  3. a b Website des Gymnasiums
  4. Główny Urząd Statystyczny abgerufen am 19. Januar 2011
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