Gonten

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Gonten
Wappen von Gonten
Staat: Schweiz
Kanton: Appenzell Innerrhoden (AI)
Bezirk: (Ist gleichzeitig ein Bezirk)
BFS-Nr.: 3102i1f3f4
Postleitzahl: 9108
Koordinaten: 744216 / 24372547.3286119.346668902Koordinaten: 47° 19′ 43″ N, 9° 20′ 48″ O; CH1903: 744216 / 243725
Höhe: 902 m ü. M.
Fläche: 24.7 km²
Einwohner: 1448 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 59 Einw. pro km²
Website: www.gonten.ch
Gonten

Gonten

Karte
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Gonten ist eine politische Gemeinde (offiziell als Bezirk bezeichnet) im Kanton Appenzell Innerrhoden in der Ostschweiz.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name Gonten kommt von «Gumbton» (12. Jahrhundert): «Wasserlache wegen des nahe gelegenen Torfmoors». Eine Gonte bezeichnet im Appenzeller Dialekt auch heute noch eine Pfütze. Der Bezirk Gonten entstand 1872 aus einem Zusammenschluss der Rhode Gonten mit den Halbrhoden Stechlenegg und Teilen von Rinkenbach. Gonten umfasst heute Jakobsbad bis Gontenbad sowie Rapisau. Die bekannteste Erhebung ist der Kronberg (1'662 m ü. M.).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die katholische Pfarrkirche St. Verena wurde 1863 in neugotischem Stil erbaut. Am linken Seitenaltar ist eine Madonnenstatue aus dem 17. Jahrhundert. In der Sakristei befindet sich ein Prozessionskreuz von 1595 mit einem um 1320 geschaffenen Kruzifix.

S’Rot Hus hat seinen Namen vom ehemals roten Anstrich. Es wurde im 18. Jahrhundert als vierstöckiges Bürgerhaus erbaut. In einer der Stuben befinden sich Wandmalereien.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wichtiger örtlicher Arbeitgeber ist die Mineralquelle Gontenbad, die unter anderem die Limonade Flauder abfüllt.

Tourismus[Bearbeiten]

In Gonten gibt es mehrere touristische Attraktionen, wie zum Beispiel die Kronberg-Bobbahn und Seilpark, der seit dem 16. Juni 2007 eröffnet ist, der Golfplatz, die Luftseilbahn Kronberg, der 5 km lange Barfussweg von Jakobsbad nach Gontenbad, der Winterwanderweg, die Loipe, das Nordic Walking Center, das Naturmoorbad Gontenbad und die Skilifte Studen, Alpsteinblick und Lauftegg.

Literatur[Bearbeiten]

  • Rainald Fischer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell Innerrhoden. Das Innere Land: Gonten, Gontenbad. Birkhäuser AG, Basel 1984, ISBN 3-7643-1629-2. (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Band 74.) S. 403–419.
  • Rainald Fischer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell Innerrhoden. Das Innere Land: Jacobsbad. Birkhäuser AG, Basel 1984, ISBN 3-7643-1629-2. (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Band 74.) S. 431–435.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einwohnerkontrolle des Eidgenössischen Standes Appenzell Innerrhoden