Goor (Waldgebiet)

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Goor (2011)
Badehaus Goor nach der Rekonstruktion 2007

Die Goor ist ein sieben Hektar großes Waldgebiet auf der Insel Rügen bei Lauterbach, einem Ortsteil der Stadt Putbus, welches sich über 1,5 km unmittelbar am Ufer des Greifswalder Boddens erstreckt. Der Wald der Goor besteht überwiegend aus Buchen und Stieleichen und ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Badehaus[Bearbeiten]

Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus ließ 1817/1818 hier ein 50 m langes Badehaus für seine Residenzstadt Putbus errichten. Das damalige Friedrich-Wilhelm-Bad wurde, wie auch einige andere Gebäude in Putbus, von Johann Gottfried Steinmeyer entworfen. Eine imposante Allee führt, vom zwei Kilometer entfernten Putbus kommend, auf die beeindruckende Fassade des Gebäudes zu, die durch eine Säulenhalle mit achtzehn weißen Säulen geprägt ist. Das heutige Badehaus Goor wurde im Laufe der Zeit mehrmals umgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es als Ferienheim des VEB Bandstahlkombinat "Hermann Matern" des Stammwerkes VEB Eisenhüttenkombinates Ost (EKO) Eisenhüttenstadt genutzt, aber diente auch als FDJ-Ferienlager.[1]. Nach einer umfangreichen Sanierung und Rekonstruktion wurde es im April 2007 mit modernen Anbauten zu einem Kurhotel erweitert wieder eröffnet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Facebook-Eintrag

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Goor (Rügen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

54.34416666666713.511388888889Koordinaten: 54° 20′ 39″ N, 13° 30′ 41″ O