Goplanen

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Die Goplanen (lat. Glopeani) waren ein westslawischer Stamm im heutigen mittleren Polen Sie lebten wahrscheinlich im weiteren Umfeld des Goplosees.

In den schriftlichen Quellen werden sie nur ein einziges Mal erwähnt, und zwar in der Descriptio regionum et civitatum des Bayerischen Geographen aus der Zeit um 845.
Darin wird das Gebiet der Glopeani mit 400 Burgen genannt [1]. Weitere Informationen gibt der Text nicht.

In der polnischen Forschung werden die Glopeani allgemein zum Gopło-See in Verbindung gebracht., daher die Bezeichnung Goplanen.
In der Nähe des Goplosees liegen die Zentren des frühen polnischen Staates der Piasten wie Posen, Gnesen und auch Kruszwica, daher gibt es viele Argumente für diese Zuordnung.

Die weitere Entwicklung des Stammes der Glopeani ist auf Grund fehlender Informationen völlig unklar.

Die Stammesföderation der Goplanen ging wahrscheinlich spätestens im 10. Jahrhundert im Staat der Piasten und damit im späteren Volk der Polen auf.

Literatur[Bearbeiten]

  • Zofia Kurnatowska, Początki Polski, Poznań 2002
  • Władysław Semkowicz,

Mały atlas historyczny, PPWK, Warszawa 1980, ISBN 83-7000-012-6, Karte 5 ,

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Text der Descriptio