Gorgona

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Dieser Artikel beschreibt die Insel Gorgona in Kolumbien. Es gibt auch eine Insel Gorgona im Mittelmeer: Gorgona (Italien). Die Beschreibung des Sterns Gorgona finden Sie unter seinem geläufigeren Namen Algol
Gorgona
Strand der Insel Gorgona
Strand der Insel Gorgona
Gewässer Pazifischer Ozean
Geographische Lage 2° 58′ 3″ N, 78° 10′ 49″ W2.9675-78.180277777778338Koordinaten: 2° 58′ 3″ N, 78° 10′ 49″ W
Gorgona (Kolumbien)
DEC
Gorgona
Länge 9 km
Breite 3 km
Fläche 24 km²
Höchste Erhebung Cerro La Trinidad
338 m
Einwohner (unbewohnt)
Eine der zahlreichen Klippen vor Gorgona
Eine der zahlreichen Klippen vor Gorgona

Gorgona und Gorgonilla sind unbewohnte Inseln rund 35 km von dem Festland Kolumbiens entfernt im Pazifischen Ozean. Administrativ gehören sie zum kolumbianischen Departamento de Cauca. Gorgona hat eine Länge von etwa 9 km, eine Breite von bis zu 3 km und weist eine Fläche von etwa 24 km² auf. Die Insel erreicht im Cerro La Trinidad eine Höhe von 338 m über dem Meer. Die Durchnittstemperatur liegt bei 29 Grad Celsius. Die Monate mit dem höchsten Niederschlag sind September und Oktober.

[Bearbeiten] Geschichte

Den Namen erhielten sie von Francisco Pizarro, der 1527 auf dem Weg nach Peru auf sie stieß, die aber auch schon in präkolumbischen Zeiten als Bindeglied zwischen Mittelamerika und Peru galt. Die Menge an Schlangen auf der Insel, die auch heute noch Forschungsziel sind, führte zu zahlreichen Verlusten unter der Mannschaft. Der Name Gorgona bezieht sich auf die Gorgonen, die in der griechischen Mythologie Schlangen als Haare trugen. Später wurde sie zu einem beliebten Stützpunkt für Piraten, die die Vielfalt an Süßwasserbächen zu schätzen wussten. Simón Bolívar schenkte die Insel Friedrich D'Croz (Federico D'Croz) als Dank für die Verdienste um die Unabhängigkeit Kolumbiens, 1959 wurde sie vom Staat Kolumbien zurückgekauft, um daraus eine Gefängnisinsel mit bis zu 2500 Gefangenen zu machen, 1984 wurde sie zum Nationalpark erklärt. Im August und September ziehen die Buckelwale an der Insel vorbei. Die Inseln sind heute ein beliebtes Ziel für Ökotourismus der über die kolumbianische Nationalparksbehörde UAESPNN abläuft.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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