Goschawank

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Goschawank
Chatschkar in Goschawank

Goschawank (armenisch Գոշավանք) ist ein ehemaliges armenisches Kloster aus dem 12. bis 13. Jahrhundert und liegt in dem Dorf Gosch (Provinz Tawusch). Das gut erhaltene Bauwerk wird nicht mehr kirchlich genutzt und ist ein beliebtes Touristenziel. Bekannt ist Goschawank für die besonders fein gearbeiteten Chatschkare. Goschawank wurde an Stelle des Klosters Nor Ghetik errichtet, das 1188 bei einem Erdbeben zerstört worden war. Am Wiederaufbau beteiligt war der bekannte Gelehrte und Geistliche Mkhitar Gosh. Alle Gebäude des Komplexes sind aneinander gebaut, bis auf die Hripsime-Kapelle, welche in Blickweite auf dem gegenüberliegenden Hügelhang liegt.[1]

Das Hauptgebäude ist die 1197 geweihte Muttergotteskirche (Surb Astuacacin) mit einem zur selben Zeit fertiggestellten Gawit an ihrer Westseite. 1237 wurde im Süden eine Kapelle für Gregor den Erleuchter angefügt. Im Südosten blieb die frei stehende Kirche Sankt Gregor (Surb Grigor) erhalten, eine verkleinerte Nachbildung der Hauptkirche.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Goschawank – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Goshavank Monastery. Armenipedia

40.7344.9976Koordinaten: 40° 43′ 48″ N, 44° 59′ 51,4″ O