Gossersweiler-Stein
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Südliche Weinstraße | |
| Verbandsgemeinde: | Annweiler am Trifels | |
| Höhe: | 285 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,6 km² | |
| Einwohner: |
1.422 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 165 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 76857 | |
| Vorwahl: | 06346 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SÜW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 37 033 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Messplatz 1 76855 Annweiler am Trifels |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Hanns-Christian Conrad | |
| Lage der Ortsgemeinde Gossersweiler-Stein im Landkreis Südliche Weinstraße | ||
Gossersweiler-Stein ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels an, innerhalb der sie mit rund 1400 Einwohnern die drittgrößte Ortsgemeinde bildet. Gossersweiler-Stein ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.[2]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Die Gemeinde liegt im Wasgau, der vom Südteil des Pfälzerwaldes und vom Nordteil der Vogesen gebildet wird, im Zentrum des Gossersweilerer Tals. Sie besteht aus den beiden Ortsteilen Gossersweiler und Stein. Am östlichen Siedlungsrand von Gossersweiler entspringt der Kaiserbach.
Nachbargemeinden sind - im Uhrzeigersinn - Völkersweiler, Waldrohrbach, Silz (Pfalz), Vorderweidenthal, Darstein, Dimbach (Pfalz) und Lug (Pfalz). Markante Erhebungen auf der Gemeindegemarkung sind der Rötzenberg (459 m), der Dimberg (418 m) an der Gemarkungsgrenze zu Dimbach und Lug und der Eichelberg (406 m). Darüber hinaus befinden sich innerhalb der Gemeindegrenzen mehrere Felsformationen wie die Isselmann-Steine, die Drei Felsen, der Engelsmannfelsen und der Krimhildenstein.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Orte Gossersweiler und Stein gehörten nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst dem Landkreis Bergzabern an. Im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wechselten sie in den neugeschaffenen Landkreis Landau-Bad Bergzabern, der 1978 in Landkreis Südliche Weinstraße umbenannt wurde. Am 1. März 1970 wurden die bislang eigenständigen Gemeinden Gossersweiler und Stein nur neuen Gemeinde Gossersweiler-Stein zusammengelegt.[3] Zwei Jahre später wurde letztere in die Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels eingegliedert.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Gossersweiler-Stein besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[4]
| CDU | UWG | Gesamt | |
| 2009 | 6 | 10 | 16 Sitze |
| 2004 | 5 | 11 | 16 Sitze |
[Bearbeiten] Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: „In Rot zwei übereinanderstehende schwebende angetatzte silberne Kreuze“.
[Bearbeiten] Gemeindepartnerschaften
Seit November 1984 besteht eine Partnerschaft zur französischen Gemeinde Schoenenbourg.
[Bearbeiten] Bauwerke
Insgesamt acht Objekte in der Gemeinde - davon drei in Gossersweiler und fünf in Stein - stehen unter Denkmalschutz, darunter die beiden Kirchen sowie die an der Gemarkungsgrenze zu Völkersweiler liegende Jergenkapelle. Einen halben Kilometer südlich des Siedlungsgebiets von Stein befindet ich unweit der Grenze zu Silz eine weitere Kapelle.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Einrichtungen
Am östlichen Ortsrand von Gossersweiler befindet sich ein Gewerbegebiet. Am Fuß des Engelsmannfelsen sind etwas außerhalb der Siedlungsgebiete der beiden Ortsteile die Grundschule Gossersweiler-Stein, die Berglandhalle und die örtliche Freiwillige Feuerwehr angesiedelt. Erstere wird von etwa 180 Schülern besucht, ihr Einzugsgebiet umfasst zusätzlich die Gemeinden Völkersweiler, Waldrohrbach, Waldhambach, Silz und Münchweiler. Vor Ort existieren insgesamt 24 Vereine, darunter mehrere Sportvereine wie der SV Gossersweiler-Stein und der Turnverein Gossersweiler Tal. Südwestlich von Stein befindet sich zudem das Anfang der 1970er Jahre errichtete Feriendorf Eichwald, das unter anderem ein Hallenbad und eine Tennishalle beherbergt.
[Bearbeiten] Tourismus
Gossersweiler-Stein ist möglicher Ausgangspunkt für Wanderungen und Mountainbike-Touren im Pfälzerwald. Vier Kilometer entfernt liegt die Burgruine Lindelbrunn. Auch die Ruine Landeck und der Trifels liegen in der näheren Umgebung. Die Wege sind durch den Pfälzerwaldverein ausgeschildert. Mit dem Anschluss an das regionale Radwegenetz sind Tagestouren an die Südliche Weinstraße, ins Elsass oder in das Dahner Felsenland möglich. Weitere Ausflugsziele sind das Schuhdorf Hauenstein und das Biosphärenhaus bei Fischbach.
[Bearbeiten] Medien
Einmal pro Monat erscheint im Ort eine sogenannte „Dorfzeitung“.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Philipp Hammer (1837–1901), katholischer Priester, überregional bekannter Prediger und Volksredner.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
- ↑ Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 177 (PDF)
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
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