Gott vergibt… Django nie!
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Gott vergibt... Django nie! |
| Originaltitel | Dio perdona… io no! |
| Produktionsland | Italien, Spanien |
| Originalsprache | Italienisch |
| Erscheinungsjahr | 1967 |
| Länge | 109 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Stab | |
| Regie | Giuseppe Colizzi |
| Drehbuch | Giuseppe Colizzi Gumersindo Mollo |
| Produktion | Enzo D'Ambrosio |
| Musik | Ángel Oliver |
| Kamera | Alfio Contini |
| Schnitt | Sergio Montanari |
| Besetzung | |
|
|
Gott vergibt... Django nie! (Originaltitel: Dio perdona … io no!), auch unter Gott vergibt – wir beide nie! oder Zwei vom Affen gebissen bekannt, ist ein Film aus dem Jahr 1967. Es ist der erste Film, in dem Bud Spencer und Terence Hill gemeinsam in den Hauptrollen zu sehen sind. Der für Hills Rolle ursprünglich vorgesehene Peter Martell musste aufgrund einer Verletzung absagen.[1]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Der Film beginnt damit, dass ein Zug in einen Bahnhof einfährt. Alle Passagiere außer einem, der im Sterben liegt, sind tot. Der Zug hat neben den Passagieren noch 300.000 Dollar in Goldmünzen transportiert, die offensichtlich von jemandem geraubt wurden. Cat Stevens, ein Revolverheld, und Hutch Bessy, ein Versicherungsagent, machen sich aus unterschiedlichen Gründen auf die Suche nach dem Geld. Schnell stellt sich heraus, dass der Hauptverdächtige ein Mann namens Bill San Antonio ist, welcher vor einiger Zeit von Cat Stevens erschossen wurde. In einem Rückblick innerhalb des Films lässt Cat die Ereignisse von damals Revue passieren, wodurch klar wird, dass San Antonio seinen Tod wahrscheinlich nur vorgetäuscht hat. Bei dem Versuch, das Geld alleine einzusacken und sich an San Antonio, der nach seinem "Tod" einige Killer auf Cat gehetzt hat, zu rächen, wird Cat gefangen. Als Hutch Bessy ihm zur Hilfe kommt, wird auch er gefangen genommen. Schließlich gelingt es den beiden, das Geld zu stehlen, San Antonio zu einem letzten Gefecht herauszufordern und zu töten.
[Bearbeiten] Hintergrund
Der erste Film einer langen Reihe erfolgreicher Western mit Bud Spencer und Terence Hill ist im Gegensatz zu den nachfolgenden Filmen ein ernstes Werk, voll von verschlagenen Gangstern, schäbigen Räubern und brutaler Gewalt. Der große Erfolg der Westernkomödien, namentlich von Vier für ein Ave Maria, sorgte dafür, dass der Film, in der Absicht ihn witzig zu machen und dem Stil der Nachfolger anzupassen, im Nachhinein neu synchronisiert wurde. Der so umgestaltete Film kam unter dem Namen Zwei vom Affen gebissen erneut in die Kinos. Da diese Version teilweise immer noch zu brutal war, wurde der Film um rund 13 Minuten gekürzt und bekam eine FSK-16-Freigabe.
[Bearbeiten] Kritik
„Effektvoll und spannend inszenierter, seine gelungenen Gags aber brutal ausspielender Italo-Western, der die langjährige Partnerschaft des Duos Spencer/Hill einleitete. Der in der ursprünglichen Fassung rücksichtslos gewalttätige Film wurde nachträglich zum vergleichsweise harmlosen, inhaltlich wie charakterlich von Grund auf geänderten ‚Spaß-Western‘ umproduziert und kam unter den Titeln Zwei vom Affen gebissen bzw. Gott vergibt – wir beide nie! erneut in die Kinos.“
– Lexikon des Internationalen Films[2]
[Bearbeiten] Weblinks
- Gott vergibt… Django nie! in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2010/02/03/bozner-schauspieler-peter-martell-72-ist-tot.html Notiz anlässlich des Todes Martells
- ↑ Gott vergibt… Django nie! im Lexikon des Internationalen Films
1967: Gott vergibt… Django nie! | 1968: Vier für ein Ave Maria | 1969: Hügel der blutigen Stiefel | 1969: Die rechte und die linke Hand des Teufels | 1971: Vier Fäuste für ein Halleluja | 1971: Freibeuter der Meere | 1972: Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle | 1973: Zwei wie Pech und Schwefel | 1974: Zwei Missionare | 1977: Zwei außer Rand und Band | 1978: Zwei sind nicht zu bremsen | 1979: Das Krokodil und sein Nilpferd | 1980: Zwei Asse trumpfen auf | 1984: Zwei bärenstarke Typen | 1984: Vier Fäuste gegen Rio | 1986: Die Miami Cops | 1995: Die Troublemaker