Gotthard von Höveln
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gotthard von Höveln (auch: Hoeveln, * 21. Oktober 1603 in Lübeck; † 14. Februar 1671 in Glückstadt) war Bürgermeister der Hansestadt Lübeck.
Höveln entstammte einer Lübecker Kaufmanns- und Ratsherrenfamilie und studierte in Königsberg, Groningen und Straßburg. Nach Reisen durch Westeuropa kam er 1628 nach Lübeck zurück, wurde 1640 in den Rat und 1654 zum Bürgermeister gewählt. Er steht von seinen Auffassungen her für in Lübeck zu dieser Zeit vorherrschende Orthodoxie des Denkens und die aristokratische Prinzipien der in Holstein Landgüter besitzenden Patrizier Lübecks, die ihn die von seinem Bürgermeisterkollegen David Gloxin befürwortete Lübecker Verfassungsreform (Kassarezess) von 1669 nicht mit tragen ließen. So schied er 1669 aus dem Rat aus, stellte 1667 sein Gut Moisling unter dänischen Schutz und wurde holsteinischer Vizekanzler in Glückstadt.
Nach der Patrizierfamilie von Höveln sind zwei Lübecker Gänge und Höfe in der Hundestraße und der Wahmstraße der Altstadt benannt, die von Familienmitgliedern als Vorsteher bestehender Stiftungen verwaltet und mit Zustiftungen bedacht wurden.
[Bearbeiten] Literatur
- Emil Ferdinand Fehling, Lübeckische Ratslinie, 1925 Nr. 765
[Bearbeiten] Weblinks
- Expression-Fehler: Unerkanntes Wort „f“ Gotthard von Höveln. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 13, Duncker & Humblot, Leipzig 1881, S. 214f.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Höveln, Gotthard von |
| ALTERNATIVNAMEN | Gotthard von Hoeveln; Gotthard von Höveln VIII. |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist, Bürgermeister von Lübeck |
| GEBURTSDATUM | 21. Oktober 1603 |
| GEBURTSORT | Lübeck |
| STERBEDATUM | 14. Februar 1671 |
| STERBEORT | Glückstadt |

