Government Site Builder

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Government Site Builder (GSB)
Entwickler BundesverwaltungsamtBundesstelle für Informationstechnik
Aktuelle Version 6.0
(31. Oktober 2013)
Betriebssystem Java
Kategorie Content-Management-System
Lizenz Bundeslizenz für Einrichtungen des Bundes
Deutschsprachig ja
http://www.government-site-builder.de

Der Government Site Builder (GSB) wurde als zentrale Content-Management-Lösung für die Webangebote der deutschen Bundesverwaltung entwickelt. Er entstand im Rahmen der E-Government-Initiative BundOnline 2005 als Basiskomponente Content-Management-System (CMS) für die Internet-, Intranet- sowie Extranet-Aktivitäten der Bundesverwaltung und liegt seit Oktober 2013 in der Version 6.0 vor.

Der Government Site Builder basiert auf dem Content-Management-System der CoreMedia AG. Der GSB bietet darüber hinaus Standardbausteine zu den typischen Aufgaben eines CMS. Diese können von den Behörden unverändert übernommen, spezifisch konfiguriert oder durch zusätzliche Eigenentwicklungen ergänzt werden. Die vorbereiteten Module und Erweiterungen reduzieren den zeitlichen und finanziellen Aufwand einer CMS-Einführung.

Zahlreiche Bundesministerien und -behörden verwenden den GSB für ihre Internet-, Intranet- und Extranetauftritte: zum Beispiel das Dienstleistungsportal bund.de, die Webseiten der Bundesregierung oder der Bundesrat. Außerhalb des Bundes nutzt das Land Schleswig-Holstein den GSB für sein Internetportal der Landesregierung.

Der Government Site Builder ermöglicht die Erstellung barrierefreier Webseiten nach BITV und bietet ein konfigurierbares Layout, das sich an den vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung veröffentlichten Gestaltungsrichtlinien orientiert. Er ist konform zu den Standards und Architekturen für E-Government-Anwendungen (SAGA). Der GSB wird beim Beauftragten der Bundesregierung für die Informationstechnik als Einer-für-Alle-System (EfA-System) Content Management System (CMS) geführt[1].

Entwickelt wurde die Lösung durch das Bundesverwaltungsamt, unterstützt durch die Materna GmbH. Die zum 1. Januar 2006 im BVA eingerichtete Bundesstelle für Informationstechnik (BIT) berät mit ihrem Kompetenzzentrum Content-Management-System bei Implementierungen und bietet einen zentralen Hosting Service für mit dem GSB realisierte Internetauftritte in ihrem Rechenzentrum an. Für die Nutzung des zentralen Hostings muss unter Umständen eine Qualitätsprüfung der geänderten Templates gegenüber dem Basislayout stattfinden.

Eingesetzte Module und verwendete Quelloffene Software[Bearbeiten]

  • Solr kann zur Realisierung einer Suchfunktion genutzt werden.
  • Ein Apache-Webserver stellt die HTTP/HTTPS-Funktionen bereit. Insbesondere das Rewrite-Modul wird dabei zur Zwischenspeicherung verwendet.
  • Java-Plattform (über CoreMedia)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Homepage des IT-Beauftragten zum EfA-System CMS/GSB