Govi-Verlag

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Govi-Verlag Pharmazeutischer Verlag GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 9. April 1949
Sitz Eschborn
Leitung Peter Steinke (Geschäftsführer)
Mitarbeiter 80 (2014)
Branche Verlagswesen
Website www.govi-verlag.de

Der Govi-Verlag Pharmazeutischer Verlag GmbH ist ein Fachverlag mit Sitz in Eschborn und hat rund 80 Mitarbeiter. Der Verlag ist ein Tochterunternehmen der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Berlin. Neben dem Standort in Eschborn gibt es Redaktionsbüros in Berlin, Hamburg und München.

Verlagsprogramm[Bearbeiten]

Das Medienangebot des Govi-Verlages ist an dem Informations-Bedürfnis der rund 22.000 bundesdeutschen Apotheken ausgerichtet. Es umfasst sowohl pharmazeutische Fachzeitschriften, Wissenschaftsmagazine und Fachliteratur in gedruckter und elektronischer Form als auch Kundenzeitschriften und Ratgeber.

Zum Zeitschriftenangebot gehört u. a. „Pharmazeutische Zeitung„PTA-Forum“, „PZ-Prisma“, „Pharmakon – Arzneimittel in Wissenschaft und Praxis“, „Die Pharmazie“ und „Neue Apotheken Illustrierte“. Das Buchprogramm umfasst Lehr- und Arbeitsbücher für das Pharmazie-Studium und die PTA-Ausbildung, Fachbücher zu pharmazeutischen Beratungsthemen und zur Apothekenpraxis. Im Verlag ist das Standardwerk zur Pharmaziegeschichte von Rudolf Schmitz „Geschichte der Pharmazie“ erschienen. Es ist eine Versandbuchhandlung mit Schwerpunkt Pharmazie und Medizin angeschlossen. Seit 2011 verantwortet der Verlag das Gesundheitsportal www.aponet.de – das offizielle Gesundheitsportal der deutschen Apothekerinnen und Apotheker. Zum 1. Januar 2013 übernahm der Govi-Verlag 50 Prozent der Anteile an dem Augsburger Start-up-Unternehmen pharma4u GmbH, das das Onlineportal für Pharmazeuten www.pharma4u.de betreibt.

Verlagsgeschichte[Bearbeiten]

Am 9. April 1949 wurde der Govi-Verlag von Dr. Hans Meyer und Josef von Fisenne gegründet. Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, an deren Aufbau beide maßgeblich beteiligt waren, sollte durch einen eigenen Verlag und eine dazugehörige Zeitung unterstützt werden. Der Verlag ist seit 1953 eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der ABDA. Woher der ungewöhnliche Name „Govi“ genau kommt, kann heute leider keiner mehr mit Bestimmtheit sagen. Vermutlich leitet sich „Govi“ aus dem zweiten Familiennamen der Fisennes ab. Diese führten seit dem Ende des 15. Jahrhunderts den Beinamen „de Gouvy“. Gouvy und Fisenne sind überdies die Namen zweier Ortschaften in den belgischen Ardennen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]