Gräberfeld von Li

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Der Menhir Frodestenen

Das Gräberfeld von Li mit 125 Bautasteinen, 24 runden Steinsetzungen, sieben Schiffssetzungen und vier Grabhügeln aus der Völkerwanderungs- und Wikingerzeit; ca. 400–1000 n. Chr. ist das größte in der südschwedischen Provinz Halland. Es liegt im Raum Göteborg 10 km südöstlich von Kungsbacka und westlich vom Naturschutzgebiet Fjärås Bräcka, einem mächtigen Moränenrücken. Am Rande des Gräberfeldes steht der imposante, nahezu fünf Meter hohe Menhir Frodestenen, auch Kung Frodes sten (König Frodes Stein) genannt. Bei Stena, westlich des Fjärås Bräcka, liegt das nächste Gräberfeld, wo über 100 Bautasteine stehen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Herman Pedersson Chytraeus Vejanus: Monumenta praecipua, quae in Scania, Hallandia et Blekingia inveniuntur. 1598. In: Sven Lagerbring: Monumenta Scanensium. Teil I. Typis Caroli Gustavi Berling, Londini Gothorum 1751.
  • Birger Schöldström: Valplatsen å Fjärås bräcka. In: Svenska Familj-Journalen. Band XII, Jahrgang 1873, S. 107–109.
  • Karsten Kjer Michaelsen: Politikens bog om Danmarks oldtid. Politiken, Kopenhagen 2002, ISBN 87-567-6458-8 (Politikens håndbøger).

Weblinks[Bearbeiten]

57.44944444444412.185Koordinaten: 57° 26′ 58″ N, 12° 11′ 6″ O