Gräte

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Gräten in einer Sardine
Gräten in einer Sardine
Skelett eines Barsches
Skelett eines Barsches

Als Gräten (englisch: fishbones) bezeichnet man knöcherne, zartere Teile des Skeletts von Knochenfischen (so wie Rippen und Flossenstrahlen), insbesondere die Bindegewebsverknöcherungen, die annähernd in Längsrichtung zwischen den Muskelsegmenten liegen und keinen Kontakt zur Wirbelsäule haben. Zoologisch werden nur diese Bindegewebsverknöcherungen als Gräten bezeichnet. Rezent kommen sie nur den Teleostei zu (aber nicht allen: z.B. sind Aal und Seeteufel grätenlos). Es gibt mehrere Serien (Epineuralia, Epicentralia, Epipleuralia und Myorhabdoi), deren Abgrenzung – selbst zu den Rippen – aber noch unsicher ist. Die Gräten dienen der Stützung der Rumpfmuskulatur, ohne ihre Beweglichkeit zu hemmen. Manche Fisch-Art wird durch sie für den Menschen nahezu ungenießbar. In der Produktion von Fischburgern werden die Gräten solcher Arten aber maschinell zerhackt und so unschädlich gemacht.

[Bearbeiten] Referenz

  • W. Marinelli und A. Strenger: Vergleichende Anatomie und Morphologie der Wirbeltiere. Teil 5 (2009).
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