Grüne Schildmantis

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Grüne Schildmantis
Rhombodera basalis 1 Luc Viatour.jpg

Grüne Schildmantis (Rhombodera basalis)

Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Fangschrecken (Mantodea)
Familie: Mantidae
Unterfamilie: Mantinae
Gattung: Rhombodera
Art: Grüne Schildmantis
Wissenschaftlicher Name
Rhombodera basalis
De Haan, 1842
Die Ommatidien in den Facettenaugen reflektieren, frontal betrachtet, kein Licht. Dadurch entstehen schwarze Flecken, die „Scheinpupillen“ (kleine Punkte oben auf den Augen). Größere Flecken, wie hier vorn auf den Augen zu sehen, können Folgen von Verletzungen oder Zeichen fortgeschrittenen Alters sein. [1]

Die Grüne Schildmantis (Rhombodera basalis) ist eine Fangschrecke aus der Familie der Mantidae.

Merkmale[Bearbeiten]

Weibchen werden bis zu 120 Millimeter lang, Männchen dagegen bis zu 100 Millimeter, damit ist die Grüne Schildmantis eine verhältnismäßig große Fangschrecke. Die Grundfarbe ist grün. Markant ist das schildartig verbreiterte Halsschild, dem die Grüne Schildmantis ihren Namen verdankt.

Vorkommen[Bearbeiten]

Die Grüne Schildmantis kommt in Indien und in Südostasien in den Ländern Malaysia, Thailand und in Indonesien auf Java und Borneo vor. Dort lebt sie auf Pflanzen.

Lebensweise[Bearbeiten]

Die Weibchen erreichen eine Lebensdauer von neun Monaten, Männchen eine von sechs Monaten. Nach der Paarung legt das Weibchen nach 30 Tagen eine oder zwei Ootheken, aus diesen schlüpfen nach einiger Zeit 30 bis 50 Larven.

Die Grüne Schildmantis ernährt sich von kleinen bis zu großen Insekten und Spinnen. Dazu gehören auch viele Schmetterlingsarten. Nur wenige ungenießbare Gattungen werden verschmäht.[2]

Häufig wird die Grüne Schildmantis in ihrem natürlichen Lebensraum von Pferdehaarwürmern der Gattung Chordodes befallen.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ingrid und Rudolf Bischoff, C. Hessler, M. Meyer: Mantiden: Faszinierende Lauerjäger. Edition Chimaira, 2006 ISBN 3-930612-45-3
  2. R. Shelford: Bionomical notes on some Bornean Mantidae. The Zoologist, 1903
  3. Andreas Schmidt-Rhaesa & Reinhard Ehrmann: Horsehair Worms (Nematomorpha) as Parasites of Praying Mantids with a Discussion of their Life Cycle. zoologischer Anzeiger, 240, S. 167–179, 2001

Literatur[Bearbeiten]

  • Wilhem de Haan in Coenraad Jacob Temminck [Hrsg.]: Verhandelingen over de natuurlijke geschiedenis der Nederlandsche Overzeesche Bezittingen. 2, 1842 (Erstbeschreibung)
  • Reinhard Ehrmann: Mantodea: Gottesanbeterinnen der Welt. Natur und Tier Verlag, Münster 2002 ISBN 3-931587-60-6

Weblinks[Bearbeiten]