Grünes Tor

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Dieser Artikel behandelt das Grüne Tor in Danzig. Zum Portal in Dresden siehe Grünes Tor (Dresden).
Das Grüne Tor
Ansicht vom Langen Markt bei Nacht auf das Grüne Tor

Das Grüne Tor (polnisch Brama Zielona) ist ein Stadttor in Danzig zwischen dem Langen Markt (Długi Targ), dessen östlichen Abschluss es bildet, und der Mottlau (Motława).

Geschichte[Bearbeiten]

Es wurde von 1564 bis 1568 im prunkvollen flämischen Manierismus erbaut und ist der Nachfolgerbau des Koggentors aus dem 14. Jahrhundert. Der Entwurf stammt von Hans Kramer aus Dresden, die Bauarbeiten leitete der damals sehr berühmte Baumeister Regnier von Amsterdam aus. An der Front dieses Gebäudes wurden gleich vier Durchgänge eingebaut und der Aufbau des Gebäudes vermittelt eher den Eindruck, ein Schloss zu sein. Das Gebäude erhielt den Namen „grünes Tor“, weil seine Fassade grün gestrichen war. Ursprünglich war es als Stadtresidenz für die polnischen Könige vorgesehen, jedoch war es nur Luisa Maria Gonzaga, die sich vor ihrer Vermählung mit König Władysław IV. Wasa im Grünen Tor aufhielt. Nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Tor wieder aufgebaut. 2002 kam es zu einem Teileinsturz, der mittlerweile behoben ist.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Green Gate in Gdańsk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

54.34799166666718.655991666667Koordinaten: 54° 20′ 53″ N, 18° 39′ 22″ O