Grünkörper

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Grünling, noch feuchter Ton, aufgebaut in Wulsttechnik, hellgrau/hellcreme brennender Ton (Kachelmasse, Westerwälder Massen, 40 % Schamott)

Als Grünkörper oder Grünling bezeichnet man in der Keramik einen ungebrannten Rohling, der sich noch leicht bearbeiten lässt. Beispielsweise handelt es sich um gepresstes Keramikpulver, über Schlickerguss mit Bindemitteln verklebtes Pulver oder um Kunststoffharze, die beim Brennen zu Kohlenstoff karbonisieren. Die Grünkörper sind so bemessen, dass sie durch das Schwinden beim Brennen nahezu die endgültige Form erhalten.

Literatur[Bearbeiten]

  • Susanne Radlewitz: Mikrokapseln als polymere Bindersysteme für die Formgebung von keramischen Werkstoffen über Schlickerguß (1999), ISBN 3-89675-518-8, Kapitel 4.

Siehe auch[Bearbeiten]