Grüntal (Hemer)

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51.3658333333337.7869444444444274Koordinaten: 51° 21′ 57″ N, 7° 47′ 13″ O

Grüntal
Stadt Hemer
Höhe: 274 m ü. NN
Postleitzahl: 58675
Vorwahl: 02372
Karte

Kreisstraße 32 durch Grüntal

Grüntal, teilweise auch Grünthal, ist als Teil der ehemals selbstständigen Gemeinde Sundwig seit den preußischen Gebietsreformen 1929 ein Ortsteil der Gemeinde, seit 1936 der Stadt Hemer in Nordrhein-Westfalen.

Grüntal liegt im Norden des Stephanopeler Tals zwischen den Ortschaften Wenhagen und Dieken im Norden und Sundwigerbach im Süden. Die Siedlung liegt entlang der K 32 und am Sundwiger Bach, der auf seinem weiteren Weg durch Sundwig, Hemer und Becke fließt und als Oese in Menden in die Hönne mündet.

1829 siedelte sich an dieser Stelle im Tal die von Hch. von der Becke gegründete Papiermühle Grüntal an. Diese war bis zu einem Brand im Jahr 1850 in Betrieb. Danach wurden die Gebäude als Schrauben- und Drahtfabrik genutzt. Zwischenzeitlich erfolgte auch eine Nutzung als Drahtzieherei. [1][2]

Grüntal ist heute eine reine Wohnsiedlung ohne wirtschaftliche Einrichtungen. Die Siedlung liegt innerhalb eines Waldgebiets, das durch den Orkan „Kyrill“ zerstört wurde.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans-Hermann Stopsack unter Mitarbeit von Eberhard Thomas: Von Wasser getrieben. Bäche Gräben, Wasserräder und Turbinen im Raum Hemer vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Hemer 2007, S. 110–111, (Landeskundliche Literaturliste 2009).
  2. Dr. Hugo Banniza im Hemer-Kurier (nach 1983): Schon 1882 klagten die Stefanopler über die schlechten Straßen