Grabkreuz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Frühere geschichtliche Entwicklung und Entwicklung ab dem 19 Jahrhundert fehlt.

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

Steinernes Grabkreuz 1689
Kreuze auf dem Friedhof von Sermentizon, (Puy-de-Dôme, Frankreich)

Das Grabkreuz, auch Totenkreuz genannt, ist ein christliches Gedenkzeichen für Grabstätten. Es soll die Verbindung des gekreuzigten und auferstandenen Christus mit der Hoffnung auf die Auferstehung der Toten symbolisieren.

Die Tradition des Kreuzes als Grabzeichen entstand in der frühen Neuzeit. Als die Bestattung der Toten in der Erde ohne feste Grabstätte auf dem Kirchhof um die Ortskirche herum aus vornehmlich hygienischen Gründen abgeschafft wurde, entstanden Friedhöfe mit individuellen Gräbern. In diesem Zusammenhang entstanden auch die Grabkreuze. Sie bestanden meist aus Holz oder Stein.

Im antikisierenden Klassizismus trat der Brauch des Grabkreuzes zurück, bis er mit den Frömmigkeitsbewegung im Zeitalter der Romantik und der Empfindsamkeit wieder starke Verbreitung fand. In dieser Zeit entstand auch das Grabkruzifix.

Literatur[Bearbeiten]

  • H. D. Betz u.a. (Hrsg.): Religion in Geschichte und Gegenwart. Handwörterbuch für Theologie und Religionswissenschaft. Mohr-Siebeck, Tübingen 1998–2005 (4. Aufl.). Art.: "Grab" ISBN 3-16-146941-0

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Grabkreuz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien