Gradientenfeld

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Ein Gradientenfeld ist ein Vektorfeld, das der Gradient einer „Stammfunktion“ sein kann. Das Vektorfeld F ist also genau dann ein Gradientenfeld, wenn es ein Skalarfeld G gibt mit F = \nabla G. Dann heißt G Potential.

Gradientenfelder zeichnen sich durch folgenden Eigenschaften aus:

  1. Kurvenintegrale sind wegunabhängig, nur die Anfangs- und Endposition sind relevant.
  2. Daraus folgt, dass alle geschlossenen Kurvenintegrale verschwinden.
  3. Gradientenfelder sind rotationsfrei. (wirbelfrei)

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Integrabilitätsbedingung

Hauptartikel: Integrabilitätsbedingung

Sei U \subseteq \mathbb{R}^n offene und sternförmige Menge und F: U \to \mathbb{R}^n stetig differenzierbar, so ist F genau dann ein Gradientenfeld, wenn die Integrabilitätsbedingung \frac{\partial F_i}{\partial x_j}(x) = \frac{\partial F_j}{\partial x_i} (x) \quad \forall\, i,j \in \{1 \dots n \} auf U erfüllt ist. Eine äquivalente Schreibweise ist \operatorname{rot}(F)=0

Im Zwei- und Dreidimensionalen genügt, dass U eine offene und einfach zusammenhängende Menge ist. Die Integrabilitätsbedingung schreibt sich dann:

Die Integrabilitätsbedingung ist notwendig aber nicht hinreichend.

[Bearbeiten] Potential in der Physik

In der Physik besitzt das Potential das entgegengesetzte Vorzeichen: F = - \nabla G

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Königsberger, Analysis 2, Springer Verlag, 5. Auflage, ISBN 3-540-20389-3, Korollar Seite 193
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