Graf Yoster gibt sich die Ehre

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Seriendaten
Deutscher Titel Graf Yoster gibt sich die Ehre
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Produktionsjahr(e) 1967–1976
Länge 25 Minuten
Episoden 62
Genre Kriminalfilm
Musik Peter Fischer
Eugen Thomass
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
15. September 1967, ARD
Besetzung

Graf Yoster gibt sich die Ehre war eine Fernsehserie im Vorabendprogramm der ARD. Sie wurde von der Bavaria Atelier GmbH produziert. An den Drehbüchern arbeitete das Autorengespann Rolf und Alexandra Becker mit. Die Titelmusik stammte von Peter Fischer. In Frankreich wurde die Serie 1969 unter dem Titel Le Comte Yoster a bien l'honneur gezeigt.

Lukas Ammann spielte den Kriminalschriftsteller Graf Yoster, Wolfgang Völz dessen Butler Johann mit krimineller Vergangenheit (eigentlich war er Konditor und heißt Gotthold Weinhofer, aber Johann ist in vornehmen Kreisen eben üblicher). Völz erinnert sich: „Ich durfte sogar zwei Rolls-Royce zu Bruch fahren.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Graf Yoster, der „Gentleman-Detektiv“ oder „Krimigraf“, erledigt seine Aufträge auf unnachahmliche Art und Weise. Meist spielen die Verbrechen, die er aufklärt, in höheren Gesellschaftskreisen, ob es sich nun um die Fälschung einer kostbaren Violine oder ein dubioses Finanzierungsinstitut handelt.

Der Reiz der Serie, die mit einer gehörigen Portion Humor und witzigen Dialogen daher kam, lag ohne Zweifel gerade im Kontrast der beiden Protagonisten; Yoster war die distinguierte, klischeehafte Personifizierung eines Grafen, Johann war jovial und Frauenbekanntschaften nicht abgeneigt.

[Bearbeiten] Weitere Darsteller

Zu den zahlreichen Darstellern, die in Gastrollen auftraten, gehörten u. a.:

Wolf Ackva, Gerd Baltus, Hans Baur, Ulrich Beiger, Paul Bös, Hans Epskamp, Helmut Fischer, Sigurd Fitzek, Herbert Fleischmann, Michèle Girardon, Reinhard Glemnitz, Lothar Grützner, Alexander Hegarth, Ursula Herwig, Friedrich Joloff, Alexander Kerst, Bum Krüger, Max Mairich, Louise Martini, Jaspar von Oertzen, Eva Pflug, Anton Reimer, Christiane Minazzoli, Dany Saval, Günther Schramm, Klaus Schwarzkopf, Hans Stadtmüller, Anne Stegmann, Herbert Tiede, Roger Tréville, Gisela Trowe, Günther Ungeheuer, Herwig Walter, Klausjürgen Wussow, Hans Zesch-Ballot und Kurt Zips.

[Bearbeiten] Sonstiges

Die 76 Folgen der Serie wurden in drei Staffeln von 1967 bis 1976 produziert. Die Angaben schwanken zwischen 45 bis 76 Folgen, weil ab Folge 36 einige Folgen als Zweiteiler ausgestrahlt wurden.

Gedreht wurde anfangs in schwarzweiß (Staffeln 1 und 2), ab Folge 27, 1972, war die Serie dann in Farbe. Für die Regie waren einige der bekanntesten deutschen Film- und Fernsehregisseure verantwortlich, so Michael Braun, Georg Tressler, Heinz Wilhelm Schwarz oder Imo Moszkowicz.

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen