Graham Greene

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Schriftsteller, siehe auch: Graham Greene (Schauspieler)

Graham Greene (* 2. Oktober 1904 in Berkhamsted, Hertfordshire, Großbritannien; † 3. April 1991 in Vevey, Schweiz; eigentlich Henry Graham Greene) war ein britischer Schriftsteller.

Familie[Bearbeiten]

Greenes Geburtshaus in Berkhamsted

Graham Greene wurde als viertes von sechs Kindern des Ehepaares Charles Henry († 1943) und Marian (auch: Marion) Greene, geb. Raymond († 1959), geboren.[1] Die Eltern standen zueinander in der Verwandtschaftsbeziehung von Cousins ersten Grades; und sie gehörten einer Großfamilie an, zu deren Besitz die Greene King Brewery zählte.[2] Die Brauerei gründete der elterliche Großvater Benjamin Greene im Jahr 1799 in Bury St Edmunds, Suffolk.

Der älteste Bruder Raymond Greene († 1982) war Arzt und als Bergsteiger ein Teilnehmer an der Expedition zum Mount Everest im Jahr 1933. Sein jüngerer Bruder Sir Hugh Carleton Greene (1910–1987) arbeitete als Journalist. Eine verwandtschaftliche Beziehung in der mütterlichen Linie besteht als Großneffe zum Schriftsteller Robert Louis Stevenson.[3] 1927 heirateten Graham Greene und Vivien Greene, geb. Dayrell-Browning (1. August 1904 − 19. August 2003). Der Ehe entstammen die Tochter Caroline Greene (* 1933) und Francis Greene (* 1936).[4]

Graham Greenes Grab befindet sich auf dem Friedhof von Corseaux, Kanton Waadt.

Leben[Bearbeiten]

Die Schulzeit begann im Jahr 1910 in Berkhamsted, wo sein Vater Schuldirektor war. Greenes Kindheit war schwierig, weil er in einem Loyalitätskonflikt zwischen seinem Vater und seinen Mitschülern stand. Greene studierte Geschichte am Balliol College in Oxford. Als Jugendlicher spielte er gelegentlich Russisches Roulette und kam deswegen in psychiatrische Behandlung. Nach dem Studium arbeitete Greene vier Jahre lang als Journalist (sub-editor) im Redaktionsstab der Tageszeitung The Times. Danach war als literarischer Herausgeber des Magazins The Spectator tätig.

1926 konvertierte er mit 22 Jahren zur Überraschung seiner anglikanischen Umgebung zum Katholizismus. Durch die Konversion wurde auch die Trauung zwischen Graham Greene und der Katholikin Vivien Dayrell-Browning möglich. Das Ehepaar trennte sich nach dem Zweiten Weltkrieg wegen Greenes zahlreicher Affären (er war auch ein häufiger Gast in Bordellen), blieb aber bis zu seinem Tod verheiratet.

Zeitlebens war er ein Kritiker der Amtskirche; eines seiner Bücher, Die Kraft und die Herrlichkeit (The Power and the Glory), wurde 1953 von Giuseppe Kardinal Pizzardo (Sekretär der Kongregation für die Glaubenslehre) mit einem Bannspruch belegt.

In den 1930er Jahren schrieb er für mehrere britische Zeitungen Filmkritiken (in denen er Alfred Hitchcock regelmäßig verriss). Einige Äußerungen über den US-Kinderstar Shirley Temple führten zu einem Verleumdungsprozess, der die Zeitschrift Night and Day in den Ruin trieb. In dieser Zeit begann auch seine Leidenschaft für das Reisen, die er zeitlebens beibehielt; so war er beispielsweise als junger Mann kurze Zeit Mitglied der Kommunistischen Partei, weil er hoffte, so umsonst in die Sowjetunion reisen zu können.

Während des Zweiten Weltkrieges arbeitete Greene von 1942 bis 1943 in einer Sondermission des britischen Auslandsgeheimdienstes für das Außenministerium in Westafrika.[5][6] In dieser Eigenschaft war er dem Doppelagenten Kim Philby unterstellt. Aus dieser Zeit stammen Greenes präzise Kenntnisse der verborgenen Seiten des Diplomatischen Korps, die er in seinen Romanen (etwa Unser Mann in Havanna) genussvoll ironisierend darstellte.

Seine zum Teil außerordentlich erfolgreichen Romane thematisieren immer wiederkehrend zentrale Punkte der human condition wie Schuld, (Un-)Glaube und Verrat im äußeren Gewand von Abenteuergeschichte, spy story und Krimi. Greene war unter anderem ein vehementer Kritiker des Kolonialismus und seiner Auswüchse. Greene selbst unterteilte seine Werke lange in novels (die ernsten Romane wie Schlachtfeld des Lebens, 1934) und entertainments (die Unterhaltungsromane wie Jagd im Nebel, 1939), gab diese Unterscheidung aber später auf. Besonders in seinen frühen Romanen herrscht eine schäbige, triste Atmosphäre, in der die Menschen Erlösung suchen (bis Ein ausgebrannter Fall, 1960). Im englischen Sprachgebrauch etablierte sich für diese Atmosphäre der Begriff Greeneland. In seinen späteren Romanen, etwa ab Die Reisen mit meiner Tante (1969), verband er seine traditionellen Themen wie Religion und Verbrechen zunehmend mit einem Sinn für schwarzen Humor (wie in Dr. Fischer aus Genf oder Die Bombenparty).

Greene selbst wurde von dem ewigen Gefühl der Langeweile getrieben, dem er entkommen wollte (wie er in seiner Autobiographie Ways of Escape erzählt). Das führte ihn zum Alkohol (der in vielen seiner Romane eine große Rolle spielt, so beim „Schnaps-Priester“ in Die Kraft und die Herrlichkeit und in der entscheidenden Szene von Unser Mann in Havanna), in alle Krisengebiete seiner Zeit, in viele Affären und zu einer großen Produktivität: außer als Romancier und Journalist arbeitete er als Dramatiker (sein erstes Stück, The living-room, war ein großer Erfolg) und Drehbuchautor (z. B. bei Der dritte Mann und Die Stunde der Komödianten). In dem Film Die amerikanische Nacht von François Truffaut hat er eine stumme Rolle. Er war auch ein gefürchteter Verfasser von Leserbriefen.

Das Grab Graham Greenes in Corseaux

Große Verbreitung fanden einige seiner Romane in Deutschland, als sie in den 1950er Jahren als preiswerte Taschenbücher im Rowohlt-Verlag herauskamen.

Seine weltweite Beliebtheit zeigt sich auch an den zahlreichen Verfilmungen fast aller seiner Romane durch Regisseure wie John Ford, Otto Preminger, Joseph L. Mankiewicz, Neil Jordan und Carol Reed (Der dritte Mann, Unser Mann in Havanna), und in den letzten Jahren vor allem Das Ende einer Affäre mit Julianne Moore und Ralph Fiennes und Der stille Amerikaner mit Michael Caine und Brendan Fraser.

Zu seinem großen Freundeskreis gehörten der Schriftsteller Evelyn Waugh (ein katholischer Konvertit wie Greene selbst), Omar Torrijos, der Präsident von Panama, und der Filmproduzent Alexander Korda. In seinen späten Jahren wurde Greene zu einem scharfen Kritiker der US-Außenpolitik und unterstützte die Politik von Fidel Castro. Von François „Papa Doc“ Duvalier, Staatschef von Haiti, wurde Graham Greene nach dem kritischen Buch Die Stunde der Komödianten, in dem der Autor das Terrorregime der Tontons Macoutes darstellte, mit Verleumdungen verfolgt (so bezeichnete Duvalier Greene in einer Broschüre als „Folterer“).

Zwar war Greene in der Öffentlichkeit über vierzig Jahre lang präsent, dennoch hielt er sein eigenes Privatleben möglichst abgeschirmt. Das führte zu der Frage, ob er seine Arbeit für den Geheimdienst wirklich nach dem Zweiten Weltkrieg beendet habe. Im Orientexpress heißt es:

Ein Romanschriftsteller ist so etwas wie ein Spion.[7]

Rudolf Walter Leonhardt, der mit Greene persönlich bekannt war, sah im britischen Autor vor allem einen Individualisten, der für die Literaturwissenschaft (und für die Jury des Literaturnobelpreises) zu schwer einzuordnen war:

„Ist Graham Greene nicht „idealistisch“ genug (dieses Kriterium kommt ja in Nobels Testament vor)?, nicht moralisch genug (zuviel Whisky und zuviel Sex)?, den Kommunisten zu liberal, den Liberalen zu sehr „Sympathisant“?, den Katholiken zu ketzerisch, den Atheisten zu katholisch?, den intellektuellen Kritikern zu unterhaltend?, den Farbigen zu sehr weißer Mann, den Weißen zu sehr Chamäleon? Gleichviel: Graham Greene hat zwar Millionen von Lesern und Bewunderern in aller Welt, aber er hat keine Lobby einflußreicher Freunde. [...] Er ist ein Einzelgänger [..], er liebt die Masse Mensch wenig, und auch einzelnen begegnet er eher mit Mißtrauen[8]

Position[Bearbeiten]

Die Schriftstellerin Marjorie Bowen und deren Werk The Viper of Milan (1906), das Graham Greene im Alter von vierzehn Jahren gelesen hatte, nannte er selbst als auslösenden Impuls für den Beginn seines Schreibens: "From that moment I began to write".[9] Er war außerdem begeistert von Joseph Conrad, aber auch von Spionageromanen von John Buchan (Die 39 Stufen). Für die spätere Entwicklung als Schriftsteller sind sein Großonkel Robert Louis Stevenson und Henry James wichtig. Über den Schriftsteller James schrieb Graham Greene: Mit dem Tod von Henry James verlor der englische Roman sein religiöses Gefühl, und mit dem religiösen Gefühl verlor er das Gefühl für die Wichtigkeit menschlicher Handlungen. Es war, als ob die englische Literatur eine Dimension verloren hätte.[10]

In seiner Autobiografie Ways of Escape hat Graham Greene selbst Hinweise auf jene Persönlichkeiten gegeben, die ihn zu Beginn seiner Tätigkeit als Schriftsteller beeinflusst haben: Genannt werden von ihm T.S. Eliot und Herbert Read, von denen ein maßgeblicher Einfluss ausging. Eine geringere Bedeutung hatten James Joyce und Ezra Pound.[11] Vor allem nach dem Erscheinen des Romans The End of the Affair hat die Literaturkritik für Greene eine Position zum französischen Schriftsteller Georges Bernanos hergestellt, einem Hauptvertreter des Renouveau catholique. Über diese literarische Bewegung werden ebenso Einflüsse der Autoren François Mauriac und Julien Green beschrieben. Das Thema des Romans The End of the Affair skizziert Graham Greene mit einem Epigraph, zitiert aus einem Werk des französischen Schriftstellers Léon Bloy, ebenfalls ein Anhänger des Renouveau catholique.[12]

Überwachung durch US-Geheimdienste[Bearbeiten]

Sein Roman Der stille Amerikaner von 1955 war in den USA weithin als antiamerikanisch kritisiert worden. Die im Buch implizit geäußerte harsche Kritik an der US-Außenpolitik in Indochina war zusammen mit anderen US-kritischen Äußerungen Greenes Anlass dafür, dass er von den 1950er Jahren bis zu seinem Tod 1991 praktisch durchgehend unter Überwachung durch US-Geheimdienste stand. Dies fand die britische Zeitung The Guardian im Jahr 2002 anhand von US-Regierungsdokumenten heraus, die sie unter dem Freedom of Information Act erhalten hatte.[13]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Graham Greene gilt als der Autor mit den meisten Nominierungen für den Literaturnobelpreis. Er erhielt ihn nie, gewann jedoch folgende Auszeichnungen:

Werke[Bearbeiten]

Romane[Bearbeiten]

  • 1929 The Man Within
    • Zwiespalt der Seele, dt. von Walther Puchwein; Zsolnay, Hamburg 1952.
    • Neuübersetzung: Zwiespalt der Seele, dt. von Marion Zerbst; Zsolnay, Darmstadt/Wien 1990. ISBN 3-552-04134-6
  • 1930 The Name of Action (Novelle - von Greene nicht anerkannt.)
  • 1931 Rumour At Nightfall (Novelle - von Greene nicht anerkannt.)
  • 1932 Stamboul Train (US-Titel Orient Express, 1933)
    • Orientexpress, dt. von J. Lesser; Zsolnay, Wien, Hamburg 1950.
    • Neuübersetzung: Orient-Express, dt. von Gerhard Beckmann; Zsolnay, Darmstadt/Wien 1990. ISBN 3-552-04135-4
  • 1934 It's a Battlefield
    • Schlachtfeld des Lebens, dt. von Walther Puchwein; Zsolnay, Wien 1952.
    • Neuübersetzung: Das Schlachtfeld des Lebens, dt. von Gerhard Beckmann; Zsolnay, Darmstadt/Wien 1989. ISBN 3-552-04136-2
  • 1935 The Bear Fell Free
  • 1935 England Made Me (US-Titel The Shipwrecked, 1953)
    • Ein Sohn Englands, dt. von Walther Puchwein; Zsolnay, Wien 1952.
    • Neuübersetzung: Ein Sohn Englands, dt. von Gerhard Beckmann; Zsolnay, Darmstadt/Wien 1989. ISBN 3-552-04137-0
  • 1936 A Gun for Sale. An Entertainment
    • Das Attentat, dt. von H. B. Kranz; Zsolnay, Wien 1951.
    • Neuübersetzung: Das Attentat, dt. von Klaus Kamberger; Zsolnay, Darmstadt/Wien 1993. ISBN 3-423-11717-6
  • 1938 Brighton Rock
    • Brighton Rock, dt. von Magda H. Larsen; Zsolnay, Berlin, Wien, Leipzig 1948.
    • auch als: Am Abgrund des Lebens, gleiche Übersetzung; Rowohlt, Hamburg 1950.
    • Neuübersetzung: Am Abgrund des Lebens, dt. von Barbara Rojahn-Deyk, bearbeitet von Fanny Esterhàzy; Zsolnay, Wien 1994. ISBN 3-552-04430-2
  • 1939 The Confidential Agent
    • Jagd im Nebel, dt von Edmund Th. Kauer; Zsolnay, Hamburg 1951.
    • Neuübersetzung: Jagd im Nebel, dt. von Christian Spiel; Zsolnay, Wien 1994. ISBN 3-552-04604-6
  • 1940 The Power and the Glory
  • 1943 The Ministry of Fear
    • Zentrum des Schreckens, dt von Walther Puchwein; Zsolnay, Wien 1952.
  • 1948 The Heart of the Matter
  • 1950 The Third Man
  • 1951 The End of the Affair
  • 1955 Loser Takes All
    • Heirate nie in Monte Carlo, dt. von Ernst Laue; Zsolnay, Wien 1955.
  • 1955 The Quiet American
  • 1958 Our Man in Havanna
  • 1960 A Burnt-Out Case
    • Ein ausgebrannter Fall, dt. von Lida Winiewicz; Zsolnay, Hamburg 1961.
    • Neuübersetzung: Ein ausgebrannter Fall, dt. von Dietlind Kaiser; Zsolnay, Wien 1997. ISBN 3-552-04828-6
  • 1966 The Comedians
    • Die Stunde der Komödianten, dt. von von Hilde Spiel; Zsolnay, Wien 1966.
  • 1969 Travels With My Aunt
    • Reisen mit meiner Tante, dt. von Maria Felsenreich und Hans W. Polak; Zsolnay, Wien 1970.
    • Neuübersetzung: Reisen mit meiner Tante, dt. von Brigitte Hilzensauer; Zsolnay, Wien 2000. ISBN 3-552-04978-9
  • 1973 The Honorary Consul
  • 1978 The Human Factor
    • Der menschliche Faktor, dt. von Luise Wasserthal-Zuccari und Hans W. Polak; Zsolnay, Hamburg/Wien 1978. ISBN 3-552-03013-1
    • Neuübersetzung: Der menschliche Faktor, dt. von Ilse Walter; Zsolnay, Wien 2003. ISBN 3-552-05276-3
  • 1980 Doctor Fischer of Geneva or The Bomb Party
    • Dr. Fischer aus Genf oder Die Bomben-Party, dt. von Peter Michael u. Hans W. Polak; Zsolnay, Wien 1980. ISBN 3-552-03223-1
  • 1982 Monsignor Quixote
    • Monsignore Quijote, dt. von Gertie Polak u. Hans W. Polak; Zsolnay, Hamburg/Wien 1982. ISBN 3-552-03425-0
  • 1985 The Tenth Man (geschrieben bereits 1944)
    • Der zehnte Mann, dt. von Alexandra Auer und Hans W. Polak; Zsolnay, Hamburg/Wien 1985. ISBN 3-552-03706-3
  • 1988 The Captain and the Enemy
    • Ein Mann mit vielen Namen, dt. von Monika Blaich; Zsolnay, Wien 1988. ISBN 3-552-04020-X

Erzählungen[Bearbeiten]

  • 1929 The End of the Party (Kurzgeschichte)
    • Spiel im Dunkeln, dt. von Walther Puchwein; Benziger, Köln 1950.
  • 1963 A Sense of Reality (enthält die Erzählungen Under the Garden, A Visit to Morin, Dream of a Strange Land, A Discovery in the Woods)
    • Unter dem Garten, dt. von Walther Puchwein; Zsolnay, Wien 1963.
  • 1967 May We Borrow Your Husband? (enthält die Erzählungen May We Borrow Your Husband?, Beauty, Chagrin in Three Parts, The Over-night Bag, Mortmain, Cheap in August, A Shocking Accident, The Invisible Japanese Gentlemen, Awful When You Think of It, Doctor Crombie, The Root of All Evil, Two Gentle People)
    • Leihen Sie uns Ihren Mann? - Komödien der Erotik, dt. von Hilde Spiel und Walther Puchwein; Zsolnay, Wien 1967.
  • 1990 The Last Word and Other Stories (enthält die Erzählungen The Last Word, The News in English, The Moment of Truth, The Man Who Stole the Eiffel Tower, The Lieutenant Died Last, A Branch of the Service, An Old Man's Memory, The Lottery Ticket, The New House, Work Not in Progress, Murder for the Wrong Reason, An Appointment With the General)
    • Der Mann, der den Eiffelturm stahl und andere Erzählungen, dt. von Monika Seeger; Zsolnay, Wien 1993. ISBN 3-552-04404-3

Bühnenstücke[Bearbeiten]

  • 1953 The Great Jowett (Hörspiel)
  • 1953 The Living Room - Uraufführung: Dramaten, Stockholm; 31. Oktober 1952
    • Der letzte Raum, dt. von Alex Cornelius; Deutschsprachige Erstaufführung: Städtische Bühnen Dortmund; 14. April 1953
  • 1957 The Potting Shed - Uraufführung: Bijou Theatre, New York; 29. Januar 1957
    • Das Geheimnis, dt. von Peter Sandberg - Deutschsprachige Erstaufführung: Theater in der Josefstadt, Wien; 29. September 1957
  • 1959 The Complaisant Lover - Erstaufführung: Globe Theatre, London; 18. Juni 1959
  • 1964 Carving a Statue - Uraufführung: Haymarket Theatre, London; 17. September 1964
    • Das Ebenbild, dt. von Peter von Wiese - Deutschsprachige Erstaufführung: Städtische Bühnen Bielefeld, 20. April 1969
  • 1975 The Return of A.J.Raffles - Uraufführung: Royal Shakespeare Company, London; 10. Dezember 1975
    • Raffles Rückkehr, dt. von Tatjana Sais und Hugh Green - unaufgeführt
  • 1980 For Whom the Bell Chimes - Uraufführung: Haymarket Studio Theatre, Leicester; 20. März 1980
    • Die Stunde hat geschlagen, dt. von Alex Cornelius - unaufgeführt

Autobiografisches[Bearbeiten]

  • 1971 A Sort of Life
    • Eine Art Leben, dt. von Maria Felsenreich, Hans W. Polak, Hanna Lux, Ida Koch-Löpringen; Zsolnay, Hamburg/Wien 1971.
    • Neuübersetzung: Eine Art Leben, dt. von Dieter Hildebrandt; Zsolnay, Wien 2004. ISBN 3-552-05311-5
  • 1980 Ways of Escape
    • Fluchtwege, dt. von Ursula Dülberg und Hans W. Polak; Zsolnay, Hamburg/Wien 1981. ISBN 3-552-03326-2
  • 1984 Getting to Know the General. The Story of an Involvement
    • Mein Freund, der General. Geschichte eines Engagements, dt. von Werner Richter; Zsolnay, Hamburg/Wien 1984. ISBN 3-552-03622-9
  • 1992 A World of My Own: A Dream Diary

Kinderbücher[Bearbeiten]

  • 1946 The Little Train (mit Illustrationen von Dorothy Craigie)
    • Die kleine Lok: Für große und kleine Leute erzählt, dt. von Alexandra Auer und Ilse Walter; Rauch, Düsseldorf 1953.
  • 1950 The Little Fire Engine (mit Illustrationen von Dorothy Craigie)
    • Die kleine Feuerspritze, dt. von Alexandra Auer und Ilse Walter; Rauch, Düsseldorf 1954.
  • 1952 The Little Horse Bus (mit Illustrationen von Dorothy Craigie)
    • Der kleine Pferdebus; dt. von Ilse Walter; Rauch, Düsseldorf 1955.
  • 1955 The Little Steamroller (mit Illustrationen von Dorothy Craigie)

Lyrik[Bearbeiten]

  • 1925 Babbling April
  • 1983 A Quick Look Behind

Reiseliteratur[Bearbeiten]

  • 1936 Journey without Maps
    • Der Weg nach Afrika, dt. von Richard Moehring; Die Arche, Zürich, 1950.
  • 1939 The Lawless Roads
    • Gesetzlose Straßen: Aufzeichnungen aus Mexiko, dt. von Hubert Greifeneder; Herder, Wien 1949.
  • 1961 In Search of a Character: Two African Journals
    • Afrikanisches Tagebuch, dt. von Heinrich Bohn; Zsolnay, Wien/Hamburg 1963.
  • 1990 A Weed Among the Flowers

Drehbücher[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

  • 1932 The Old School: Essays by Divers Hands (Essays)
  • 1942 British Dramatists
  • 1948 Why Do I Write? An Exchange of Views between Elizabeth Bowen, Graham Greene and V.S. Pritchett
  • 1951 The Lost Childhood and Other Essays
  • 1957 The Spy's Bedside Book (herausgegeben zusammen mit Hugh Greene)
  • 1969 Einleitung zu My Silent War von Kim Philby
  • 1969 Collected Essays
  • 1974 Lord Rochester's Monkey. Being the Life of John Wilmot, Second Earl of Rochester (Biographie).
    • Lord Rochesters Affe. Das ausschweifende Leben des genialen Trunkenbolds und Hurenhaus-Poeten, dt. von Inge Resch und Brigitte Burger (Text), Hermann Buchner (Gedichte); Zsolnay, Wien 1974. ISBN 3-552-02818-8
  • 1975 An Impossible Woman: The Memories of Dottoressa Moor of Capri (Herausgeber)
  • 1980 The Pleasure-Dome: The Collected Film Criticism, 1935–40
  • 1982 J'Accuse: The Dark Side of Nice
  • 1989 Yours, etc.: Letters to the Press
  • 1989 Why the Epigraph?
  • 1991 Reflections
  • 1993 The Graham Greene Film Reader: Reviews, Essays, Interviews and Film Stories
  • 2006 Articles of Faith: The Collected Tablet Journalism of Graham Greene
  • 2007 Graham Greene: A Life in Letters (herausgegeben von Richard Greene)

Verfilmungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • John A. Atkins: Graham Greene. Calder & Boyars, London 1970
  • Ulrich Greiwe: Graham Greene und der Reichtum des Lebens. Deutscher Taschenbuchverlag, München 2004 ISBN 3-423-24417-8
  • Shirley Hazzard: Begegnung auf Capri. Erinnerungen an Graham Greene. Zsolnay Verlag, Wien 2002 ISBN 3-552-05201-1
  • Josef Rischik: Graham Greene und sein Werk. Dissertation Universität Bern u. Schweizer anglistische Arbeiten, 28. Bd., Francke, Bern 1951
  • Michael Shelden: Graham Greene: eine Biographie. Steidl, Göttingen 1995 ISBN 3-88243-368-X
  • Norman Sherry: The Life of Graham Greene. Penguin Books, Harmonsworth 1990 ff (vol. 1-3)
  • Philip Stratford: Faith and fiction: creative processes in Greene and Mauriac. Notre Dame, Ind., Univ., Diss., Notre Dame 1967
  • William J. West: The Quest for Graham Greene. St. Martin's Pr., New York 1988 ISBN 0-312-18161-2

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ulrich Greiwe: Graham Greene und der Reichtum des Lebens. Deutscher Taschenbuchverlag, München 2004, S. 205 ff.
  2. Theinfields: Biography.
  3. Rowohlt Verlag (Hrsg.): Was sie schreiben. Wie sie aussehen. Rowohlt, Hamburg 1954. S. 33 (nicht paginiert).
  4. Ulrich Greiwe: Graham Greene und der Reichtum des Lebens. Deutscher Taschenbuchverlag, München 2004, S. 205.
  5. Autorenporträt in: Graham Greene: Das Ende einer Affäre. Rowohlt, Hamburg 1955, S. 2.
  6. Graham Greene und Somerset Maugham MI6-Agenten. In: Der Standard vom 22. September 2010, abgerufen am 25. November 2013
  7. Graham Greene: Orientexpress. Rowohlt, Hamburg 1950, S. 102.
  8. Rudolf Walter Leonhardt: Vom Menschlichen ist die Rede. Weshalb Graham Greene Nobelpreis nicht bekommt. Die Zeit, 47/1978
  9. Graham Greene: The Lost Childhood and Other Essays. Eyre & Spottiswoode, London 1951, S. 14.
  10. Rudolf Walter Leonhardt: Der gefährliche Rand der Dinge. Nekrolog in: Die Zeit, Nr. 16 vom 12. April 1991.
  11. Graham Greene: Fluchtwege. Zsolnay, Hamburg u. Wien, 1981, S. 42.
  12. Autorenporträt in: Graham Greene: Das Ende einer Affäre. Rowohlt, Hamburg 1955, S. 2 u. 7.
  13. In life as in fiction, Greene's taunts left Americans in a quiet fury. The Guardian, 2. Dezember 2002
  14. a b Graham Greene: The Quiet American. Penguin, London 1974, S. 1.