Graham Greene

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel befasst sich mit dem Schriftsteller, siehe auch: Graham Greene (Schauspieler)

Graham Greene (* 2. Oktober 1904 in Berkhamsted, Hertfordshire, Großbritannien; † 3. April 1991 in Vevey, Schweiz; eigentlich Henry Graham Greene) war ein britischer Schriftsteller.

Familie[Bearbeiten]

Greenes Geburtshaus in Berkhamsted

Graham Greene wurde als viertes von sechs Kindern des Ehepaares Charles Henry († 1943) und Marian (auch: Marion) Greene, geb. Raymond († 1959), geboren.[1] Die Eltern standen zueinander in der Verwandtschaftsbeziehung von Cousins ersten Grades; und sie gehörten einer Großfamilie an, zu deren Besitz die Greene King Brewery zählte.[2] Die Brauerei gründete der elterliche Großvater Benjamin Greene im Jahr 1799 in Bury St Edmunds, Suffolk.

Der älteste Bruder Raymond Greene († 1982) war Arzt und als Bergsteiger ein Teilnehmer an der Expedition zum Mount Everest im Jahr 1933. Sein jüngerer Bruder Sir Hugh Carleton Greene (1910–1987) arbeitete als Journalist. Eine verwandtschaftliche Beziehung in der mütterlichen Linie besteht als Großneffe zum Schriftsteller Robert Louis Stevenson.[3] 1927 heirateten Graham Greene und Vivien Greene, geb. Dayrell-Browning (1. August 1904 − 19. August 2003). Der Ehe entstammen die Tochter Caroline Greene (* 1933) und Francis Greene (* 1936).[4]

Graham Greenes Grab befindet sich auf dem Friedhof von Corseaux, Kanton Waadt.

Leben[Bearbeiten]

Die Schulzeit begann im Jahr 1910 in Berkhamsted, wo sein Vater Schuldirektor war. Greenes Kindheit war schwierig, weil er in einem Loyalitätskonflikt zwischen seinem Vater und seinen Mitschülern stand. Greene studierte Geschichte am Balliol College in Oxford. Als Jugendlicher spielte er gelegentlich Russisches Roulette und kam deswegen in psychiatrische Behandlung. Nach dem Studium arbeitete Greene vier Jahre lang als Journalist (sub-editor) im Redaktionsstab der Tageszeitung The Times. Danach war als literarischer Herausgeber des Magazins The Spectator tätig.

1926 konvertierte er mit 22 Jahren zur Überraschung seiner anglikanischen Umgebung zum Katholizismus. Durch die Konversion wurde auch die Trauung zwischen Graham Greene und der Katholikin Vivien Dayrell-Browning möglich. Das Ehepaar trennte sich nach dem Zweiten Weltkrieg wegen Greenes zahlreicher Affären (er war auch ein häufiger Gast in Bordellen), blieb aber bis zu seinem Tod verheiratet.

Zeitlebens war er ein Kritiker der Amtskirche; eines seiner Bücher, Die Kraft und die Herrlichkeit (The Power and the Glory), wurde 1953 von Giuseppe Kardinal Pizzardo (Sekretär der Kongregation für die Glaubenslehre) mit einem Bannspruch belegt.

In den 1930er Jahren schrieb er für mehrere britische Zeitungen Filmkritiken (in denen er Alfred Hitchcock regelmäßig verriss). Einige Äußerungen über den US-Kinderstar Shirley Temple führten zu einem Verleumdungsprozess, der die Zeitschrift Night and Day in den Ruin trieb. In dieser Zeit begann auch seine Leidenschaft für das Reisen, die er zeitlebens beibehielt; so war er beispielsweise als junger Mann kurze Zeit Mitglied der Kommunistischen Partei, weil er hoffte, so umsonst in die Sowjetunion reisen zu können.

Während des Zweiten Weltkrieges arbeitete Greene von 1942 bis 1943 in einer Sondermission des britischen Auslandsgeheimdienstes für das Außenministerium in Westafrika.[5][6] In dieser Eigenschaft war er dem Doppelagenten Kim Philby unterstellt. Aus dieser Zeit stammen Greenes präzise Kenntnisse der verborgenen Seiten des Diplomatischen Korps, die er in seinen Romanen (etwa Unser Mann in Havanna) genussvoll ironisierend darstellte.

Seine zum Teil außerordentlich erfolgreichen Romane thematisieren immer wiederkehrend zentrale Punkte der human condition wie Schuld, (Un-)Glaube und Verrat im äußeren Gewand von Abenteuergeschichte, spy story und Krimi. Greene war unter anderem ein vehementer Kritiker des Kolonialismus und seiner Auswüchse. Greene selbst unterteilte seine Werke lange in novels (die ernsten Romane wie Schlachtfeld des Lebens, 1934) und entertainments (die Unterhaltungsromane wie Jagd im Nebel, 1939), gab diese Unterscheidung aber später auf. Besonders in seinen frühen Romanen herrscht eine schäbige, triste Atmosphäre, in der die Menschen Erlösung suchen (bis Ein ausgebrannter Fall, 1960). Im englischen Sprachgebrauch etablierte sich für diese Atmosphäre der Begriff Greeneland. In seinen späteren Romanen, etwa ab Die Reisen mit meiner Tante (1969), verband er seine traditionellen Themen wie Religion und Verbrechen zunehmend mit einem Sinn für schwarzen Humor (wie in Dr. Fischer aus Genf oder Die Bombenparty).

Greene selbst wurde von dem ewigen Gefühl der Langeweile getrieben, dem er entkommen wollte (wie er in seiner Autobiographie Ways of Escape erzählt). Das führte ihn zum Alkohol (der in vielen seiner Romane eine große Rolle spielt, so beim „Schnaps-Priester“ in Die Kraft und die Herrlichkeit und in der entscheidenden Szene von Unser Mann in Havanna), in alle Krisengebiete seiner Zeit, in viele Affären und zu einer großen Produktivität: außer als Romancier und Journalist arbeitete er als Dramatiker (sein erstes Stück, The living-room, war ein großer Erfolg) und Drehbuchautor (z. B. bei Der dritte Mann und Die Stunde der Komödianten). In dem Film Die amerikanische Nacht von François Truffaut hat er eine stumme Rolle. Er war auch ein gefürchteter Verfasser von Leserbriefen.

Das Grab Graham Greenes in Corseaux

Große Verbreitung fanden einige seiner Romane in Deutschland, als sie in den 1950er Jahren als preiswerte Taschenbücher im Rowohlt-Verlag herauskamen.

Seine weltweite Beliebtheit zeigt sich auch an den zahlreichen Verfilmungen fast aller seiner Romane durch Regisseure wie John Ford, Otto Preminger, Joseph L. Mankiewicz, Neil Jordan und Carol Reed (Der dritte Mann, Unser Mann in Havanna), und in den letzten Jahren vor allem Das Ende einer Affäre mit Julianne Moore und Ralph Fiennes und Der stille Amerikaner mit Michael Caine und Brendan Fraser.

Zu seinem großen Freundeskreis gehörten der Schriftsteller Evelyn Waugh (ein katholischer Konvertit wie Greene selbst), Omar Torrijos, der Präsident von Panama, und der Filmproduzent Alexander Korda. In seinen späten Jahren wurde Greene zu einem scharfen Kritiker der US-Außenpolitik und unterstützte die Politik von Fidel Castro. Von François „Papa Doc“ Duvalier, Staatschef von Haiti, wurde Graham Greene nach dem kritischen Buch Die Stunde der Komödianten, in dem der Autor das Terrorregime der Tontons Macoutes darstellte, mit Verleumdungen verfolgt (so bezeichnete Duvalier Greene in einer Broschüre als „Folterer“).

Zwar war Greene in der Öffentlichkeit über vierzig Jahre lang präsent, dennoch hielt er sein eigenes Privatleben möglichst abgeschirmt. Das führte zu der Frage, ob er seine Arbeit für den Geheimdienst wirklich nach dem Zweiten Weltkrieg beendet habe. Im Orientexpress heißt es:

Ein Romanschriftsteller ist so etwas wie ein Spion.[7]

Rudolf Walter Leonhardt, der mit Greene persönlich bekannt war, sah im britischen Autor vor allem einen Individualisten, der für die Literaturwissenschaft (und für die Jury des Literaturnobelpreises) zu schwer einzuordnen war:

„Ist Graham Greene nicht „idealistisch“ genug (dieses Kriterium kommt ja in Nobels Testament vor)?, nicht moralisch genug (zuviel Whisky und zuviel Sex)?, den Kommunisten zu liberal, den Liberalen zu sehr „Sympathisant“?, den Katholiken zu ketzerisch, den Atheisten zu katholisch?, den intellektuellen Kritikern zu unterhaltend?, den Farbigen zu sehr weißer Mann, den Weißen zu sehr Chamäleon? Gleichviel: Graham Greene hat zwar Millionen von Lesern und Bewunderern in aller Welt, aber er hat keine Lobby einflußreicher Freunde. [...] Er ist ein Einzelgänger [..], er liebt die Masse Mensch wenig, und auch einzelnen begegnet er eher mit Mißtrauen[8]

Position[Bearbeiten]

Die Schriftstellerin Marjorie Bowen und deren Werk The Viper of Milan (1906), das Graham Greene im Alter von vierzehn Jahren gelesen hatte, nannte er selbst als auslösenden Impuls für den Beginn seines Schreibens: "From that moment I began to write".[9] Er war außerdem begeistert von Joseph Conrad, aber auch von Spionageromanen von John Buchan (Die 39 Stufen). Für die spätere Entwicklung als Schriftsteller sind sein Großonkel Robert Louis Stevenson und Henry James wichtig. Über den Schriftsteller James schrieb Graham Greene: Mit dem Tod von Henry James verlor der englische Roman sein religiöses Gefühl, und mit dem religiösen Gefühl verlor er das Gefühl für die Wichtigkeit menschlicher Handlungen. Es war, als ob die englische Literatur eine Dimension verloren hätte.[10]

In seiner Autobiografie Ways of Escape hat Graham Greene selbst Hinweise auf jene Persönlichkeiten gegeben, die ihn zu Beginn seiner Tätigkeit als Schriftsteller beeinflusst haben: Genannt werden von ihm T.S. Eliot und Herbert Read, von denen ein maßgeblicher Einfluss ausging. Eine geringere Bedeutung hatten James Joyce und Ezra Pound.[11] Vor allem nach dem Erscheinen des Romans The End of the Affair hat die Literaturkritik für Greene eine Position zum französischen Schriftsteller Georges Bernanos hergestellt, einem Hauptvertreter des Renouveau catholique. Über diese literarische Bewegung werden ebenso Einflüsse der Autoren François Mauriac und Julien Green beschrieben. Das Thema des Romans The End of the Affair skizziert Graham Greene mit einem Epigraph, zitiert aus einem Werk des französischen Schriftstellers Léon Bloy, ebenfalls ein Anhänger des Renouveau catholique.[12]

Überwachung durch US-Geheimdienste[Bearbeiten]

Sein Roman Der stille Amerikaner von 1955 war in den USA weithin als antiamerikanisch kritisiert worden. Die im Buch implizit geäußerte harsche Kritik an der US-Außenpolitik in Indochina war zusammen mit anderen US-kritischen Äußerungen Greenes Anlass dafür, dass er von den 1950er Jahren bis zu seinem Tod 1991 praktisch durchgehend unter Überwachung durch US-Geheimdienste stand. Dies fand die britische Zeitung The Guardian im Jahr 2002 anhand von US-Regierungsdokumenten heraus, die sie unter dem Freedom of Information Act erhalten hatte.[13]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Graham Greene gilt als der Autor mit den meisten Nominierungen für den Literaturnobelpreis. Er erhielt ihn nie, gewann jedoch folgende Auszeichnungen:

Werke[Bearbeiten]

  • 1925: Babbling April. Gedichte. Blackwell, Oxford.
  • 1929: The Man Within. Roman. Doubleday Doran, New York.
    • Deutsche Ausgabe: Zwiespalt der Seele. Zsolnay, Hamburg 1952.
  • 1930: The Name of Action. Novelle. William Heinemann, London. (Vom Autor nicht anerkannt.)
  • 1931: Rumour At Nightfall. Novelle. William Heinemann, London. (Vom Autor nicht anerkannt.)
  • 1932: Stamboul Train. Roman. William Heinemann, London.
    • Amerikanische Ausgabe: Orient Express. Doubleday Doran, New York 1933.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Orientexpress. Übersetzt von J. Lesser. Zsolnay, Wien u. Bd. 11, Rowohlt , Hamburg 1950.
  • 1934: It's a Battlefield. Roman. William Heinemann, London.
    • Deutsche Ausgabe: Schlachtfeld des Lebens. Übersetzt von Walter Puchwein. Bd. 48, Rowohlt, Hamburg 1952.
  • 1935: The Bear Fell Free. Auflage 285, davon 250 nummeriert u. vom Autor signiert. Grayson & Grayson, London.
  • 1935: England Made Me. Roman. Doubleday Doran, New York.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Ein Sohn Englands. Zsolnay, Wien 1952.
    • Neuer Titel: The Shipwrecked. Viking, New York 1953.
  • 1936: A Gun for Sale. An Entertainment. William Heinemann, London.
    • Deutsche Ausgabe: Das Attentat. Übersetzt von H. B. Kranz. Bd. 26, Rowohlt, Hamburg 1951.
  • 1936: Journey without Maps. Reisebericht (Liberia). Doubleday Doran, New York.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Der Weg nach Afrika. Stiasny, Graz u. Wien 1950.
  • 1938: Brighton Rock. Roman. Edito-Service.
    • Deutsche Ausgabe: Am Abgrund des Lebens. Übersetzt von Magda H. Larsen. Bd. 2, Rowohlt , Hamburg 1950.
  • 1939: The Confidential Agent. Roman. Viking, New York.
    • Deutsche Ausgabe: Jagd im Nebel. Übersetzt von Edmund Th. Kauer. Zsolnay, Hamburg 1951.
  • 1939: The Lawless Roads. Reisebericht (Mexiko). Longmans & Green, London.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Gesetzlose Straßen. Aufzeichnungen aus Mexiko. Herder, Wien 1949.
  • 1940: The Power and the Glory. Roman. William Heinemann, London.
  • 1943: The Ministry of Fear. Roman. William Heinemann, London.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Zentrum des Schreckens. Übersetzt von Walther Puchwein. Zsolnay, Wien 1952.
  • 1946: The Little Train. Kinderbuch. Illustrationen von Dorothy Craigie. Eyre & Spottiswoode, London.
  • 1948: The Heart of the Matter. Roman. William Heinemann, London.
  • 1950: The Little Fire Engine. Kinderbuch. Illustrationen von Dorothy Craigie. Max Parrish, London.
  • 1950: The Third Man and the Fallen Idol. Roman. William Heinemann, London.
  • 1951: The Lost Childhood and Other Essays. Eyre & Spottiswoode, London 1951.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Die verlorene Kindheit. Übersetzt von Oswalt von Nostitz. Zürich 1953.
  • 1951: The End of the Affair. Roman. William Heinemann, London.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Das Ende einer Affäre. Übersetzt von Walther Puchwein. Zsolnay, Wien 1951 u. Bd. 149, Rowohlt, Hamburg 1955.
  • 1952: The Little Horse Bus. Kinderbuch. Illustrationen von Dorothy Craigie. Max Parrish, London.
  • 1954: Twenty-One Stories. William Heinemann, London.
  • 1955: Loser Takes All. Roman. William Heinemann, London.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Heirate nie in Monte Carlo. Übersetzt von Ernst Laue. Zsolnay, Wien 1955.
  • 1955: The Quiet American. Roman. William Heinemann, London.
  • 1958: Our Man in Havanna. Roman. William Heinemann, London.
  • 1960: A Burnt-Out Case. Roman. William Heinemann, London.
    • Deutsche Ausgabe: Ein ausgebrannter Fall. Übersetzt von Lida Winiewicz. Zsolnay, Hamburg 1961 u. Bd. 612, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1964 (Einbandfoto: Rolf Italiaander).
  • 1961: In Search of a Character: Two African Journals. Bodley Head, London.
    • Deutsche Ausgabe: Afrikanisches Tagebuch. Zsolnay, Wien und Hamburg 1963.
  • 1966: The Comedians. Bodley Head, London.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Die Stunde der Komödianten. Übersetzt von Hilde Spiel. Zsolnay, Wien 1966.
  • 1969: Travels With My Aunt. Bodley Head, London.
    • Reisen mit meiner Tante.
  • 1973: The Honorary Consul. Roman. Bodley Head, London.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Der Honorarkonsul. Übersetzt von Susanna Rademacher u. Hans W. Polak. Zsolnay, Wien 1973.
  • 1974: Lord Rochester's Monkey. Being the Life of John Wilmot, Second Earl of Rochester. Bodley Head, London.
    • Deutsche Ausgabe: Lord Rochesters Affe. Das ausschweifende Leben des genialen Trunkenbolds und Hurenhaus-Poeten. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974.
  • 1975: The Return of A.J. Raffles. Komödie. Bodley Head, London.
  • 1978: The Human Factor. Heinemann, London.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Der menschliche Faktor. Übersetzt von Luise Wasserthal-Zuccari und Hans W. Polak. Zsolnay, Wien 1978.
  • 1980: Doctor Fischer of Geneva or The Bomb Party. Roman. Bodley Head, London.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Dr. Fischer aus Genf oder Die Bomben-Party. Übersetzt von Peter Michael u. Hans W. Polak. Zsolnay, Wien 1980. ISBN 3-552-03223-1.
  • 1982: Monsignor Quixote. Roman. Bodley Head, London.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Monsignore Quijote. Übersetzt von Gertie Polak u. Hans W. Polak. Zsolnay, Hamburg/Wien 1982, ISBN 3-552-03425-0.
  • 1984: Getting to Know the General. The Story of an Involvement. Bodley Head, London.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Mein Freund, der General. Geschichte eines Engagements. Zsolnay, Hamburg/Wien, 1984.
  • 1985: The Tenth Man. Roman, vom Autor geschrieben 1944. Bodley Head and Anthony Blond, London.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Der zehnte Mann. Übersetzt von Alexandra Auer und Hans W. Polak. Zsolnay, Hamburg/Wien 1985, ISBN 3-552-03706-3.
  • 1988: The Captain and the Enemy. Roman. Reinhardt, London.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Ein Mann mit vielen Namen. Übersetzt von Monika Blaich. Zsolnay, Wien 1988, ISBN 3-552-04020-X.

Autobiografien[Bearbeiten]

  • 1971: A Sort of Life. Bodley Head, London.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Eine Art Leben. Deutsch von Maria Felsenreich u. Hans W. Polak. Zsolnay, Wien 1971.
  • 1980: Ways of Escape. Bodley Head, London ISBN 0-370-30356-3
    • Deutschsprachige Ausgabe: Fluchtwege. Deutsch von Ursula Dülberg, Hans W. Polak, Gertie Polak u. Brigitte Reiffenstein. Zsolnay, Hamburg/Wien 1981 ISBN 3-552-03326-2
  • 1981: L´Autre et son Double. Belfond, Paris 1981.
    • Deutschsprachige Ausgabe: Gespräche mit Marie-Françoise Allain. Deutsch von Margarete Venjakob u. Alexandra Auer, Zsolnay, Wien/Hamburg 1983 ISBN 3-552-03521-4

Verfilmungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • John A. Atkins: Graham Greene. Calder & Boyars, London 1970
  • Ulrich Greiwe: Graham Greene und der Reichtum des Lebens. Deutscher Taschenbuchverlag, München 2004 ISBN 3-423-24417-8
  • Shirley Hazzard: Begegnung auf Capri. Erinnerungen an Graham Greene. Zsolnay Verlag, Wien 2002 ISBN 3-552-05201-1
  • Josef Rischik: Graham Greene und sein Werk. Dissertation Universität Bern u. Schweizer anglistische Arbeiten, 28. Bd., Francke, Bern 1951
  • Michael Shelden: Graham Greene: eine Biographie. Steidl, Göttingen 1995 ISBN 3-88243-368-X
  • Norman Sherry: The Life of Graham Greene. Penguin Books, Harmonsworth 1990 ff (vol. 1-3)
  • Philip Stratford: Faith and fiction: creative processes in Greene and Mauriac. Notre Dame, Ind., Univ., Diss., Notre Dame 1967
  • William J. West: The Quest for Graham Greene. St. Martin's Pr., New York 1988 ISBN 0-312-18161-2

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ulrich Greiwe: Graham Greene und der Reichtum des Lebens. Deutscher Taschenbuchverlag, München 2004, S. 205 ff.
  2. Theinfields: Biography.
  3. Rowohlt Verlag (Hrsg.): Was sie schreiben. Wie sie aussehen. Rowohlt, Hamburg 1954. S. 33 (nicht paginiert).
  4. Ulrich Greiwe: Graham Greene und der Reichtum des Lebens. Deutscher Taschenbuchverlag, München 2004, S. 205.
  5. Autorenporträt in: Graham Greene: Das Ende einer Affäre. Rowohlt, Hamburg 1955, S. 2.
  6. Graham Greene und Somerset Maugham MI6-Agenten. In: Der Standard vom 22. September 2010, abgerufen am 25. November 2013
  7. Graham Greene: Orientexpress. Rowohlt, Hamburg 1950, S. 102.
  8. Rudolf Walter Leonhardt: Vom Menschlichen ist die Rede. Weshalb Graham Greene Nobelpreis nicht bekommt. Die Zeit, 47/1978
  9. Graham Greene: The Lost Childhood and Other Essays. Eyre & Spottiswoode, London 1951, S. 14.
  10. Rudolf Walter Leonhardt: Der gefährliche Rand der Dinge. Nekrolog in: Die Zeit, Nr. 16 vom 12. April 1991.
  11. Graham Greene: Fluchtwege. Zsolnay, Hamburg u. Wien, 1981, S. 42.
  12. Autorenporträt in: Graham Greene: Das Ende einer Affäre. Rowohlt, Hamburg 1955, S. 2 u. 7.
  13. In life as in fiction, Greene's taunts left Americans in a quiet fury. The Guardian, 2. Dezember 2002
  14. a b Graham Greene: The Quiet American. Penguin, London 1974, S. 1.