Grambow (bei Schwerin)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Grambow
Grambow (bei Schwerin)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grambow hervorgehoben
53.62055555555611.27638888888947Koordinaten: 53° 37′ N, 11° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Nordwestmecklenburg
Amt: Lützow-Lübstorf
Höhe: 47 m ü. NHN
Fläche: 19,8 km²
Einwohner: 627 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 19071 (Grambow),
19073 (Wodenhof)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 0385
Kfz-Kennzeichen: NWM, GDB, GVM, WIS
Gemeindeschlüssel: 13 0 74 025
Adresse der Amtsverwaltung: Dorfmitte 24
19209 Lützow
Webpräsenz: www.luetzow-luebstorf.de
Bürgermeister: Herbert Piotrowski
Lage der Gemeinde Grambow im Landkreis Nordwestmecklenburg
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Über dieses Bild

Grambow ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Lützow-Lübstorf mit Sitz in der Gemeinde Lützow verwaltet.

Geografie[Bearbeiten]

Grambower Moor

Die Gemeinde Grambow liegt nur acht Kilometer westlich von Schwerin in hügeligem Gelände. Hier verläuft die Nordsee-Ostsee-Wasserscheide: in Richtung Süden zur Elbe und nach Norden über die Stepenitz zur Ostsee. Durch das Gemeindegebiet fließt die Zare. Das Gemeindegebiet grenzt im Süden und Osten an den Landkreis Ludwigslust-Parchim. Teilbereiche des Grambower Moors wurden nach 1990 wiedervernässt.

Zu Grambow gehört der Ortsteil Wodenhof.[2] Weitere Wohnplätze sind Charlottenthal, Schäferei und Ziegelei.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 10. Juli 1998 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 167 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Gold über grünem Wellenschildfuß die Flugbilder dreier (2:1) schwarzer Kraniche, der untere aufwärts, die oberen schräg nach innen gerichtet.“

Das Wappen wurde von dem Weimarer Michael Zapfe gestaltet.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gut war im Besitz der Familie von Halberstadt; danach folgte die Familie Lepel, 1766 die schwedische Familie Thomson, 1803 Heinrich Függe und andere. Von 1840 bis 1845 wurde nach Entwürfen des Landbaumeisters Carl Adolph Hermes für die Familie Jacobson ein Gutshaus oberhalb im Parks errichtet. Das Gut Grambow wurde vom Großherzog von Mecklenburg vor dem Ersten Weltkrieg gekauft. Nach seiner Abdankung 1918 behielt er neben Schloss Plüschow, Gut Raben Steinfeld und dem Meierhof Zickhusen auch Grambow; bis 1945 gehörte das Gut der Großherzoglichen Vermögensverwaltung in Schwerin. Nach 1945 bis 1989 wurde das Herrenhaus als Schule des Jugendverbandes der DDR, der "Freien Deutschen Jugend" genutzt und kurz nach der Wende renoviert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Herrenhaus Grambow

Sehenswert ist das nach englischem Vorbild 1840 errichtete und Anfang des 20. Jahrhunderts umgebaute Herrenhaus in Grambow mit einem landschaftsgeschützten Park. Im Park befindet sich ein frühdeutscher Turmhügel, der an die deutsche Kolonisation der Slawengebiete östlich der Elbe im 12. Jahrhundert erinnert.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Die Anschlussstelle Hagenow (Bundesautobahn 24 von Berlin nach Hamburg) liegt 17 Kilometer von Grambow entfernt, die Nachbargemeinde Brüsewitz liegt an der Bundesstraße 104 von Lübeck nach Schwerin. Vom nahen Schwerin aus bestehen Bahnanschlüsse in alle Richtungen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Gemeindesteckbrief auf nordwestmecklenburg.de
  3. Ortssuche im Geoportal MV

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Grambow (bei Schwerin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien