Grammy Award for Best Dance/Electronica Album

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Grammy Award for Best Dance/Electronica Album (deutsch: „Grammy Award für das beste Dance/Electronica-Album“) ist ein Musikpreis, der seit 2005 bei den jährlich stattfindenden Grammy Awards verliehen wird. Mit ihm werden besonders herausragende Alben aus der Dance- und Electronica-Musik geehrt.

Hintergrund und Geschichte[Bearbeiten]

Die seit 1958 verliehenen Grammy Awards (eigentlich Grammophone Awards) werden jährlich in zahlreichen Kategorien von der National Academy of Recording Arts and Sciences (NARAS) in den Vereinigten Staaten von Amerika vergeben, um künstlerische Leistung, technische Kompetenz und hervorragende Gesamtleistung ohne Rücksicht auf die Album-Verkäufe oder Chart-Position zu ehren.[1][2]

Dieser Preis wurde 2005 erstmals als Best Electronic/Dance Album an Basement Jaxx, für ihr Album Kish Kash verliehen. 2012 wurde der Preis nach einer Umordnung der Kategorien in Best Dance/Electronica Album umbenannt, ab 2015 wird sie Best Dance/Electronic Album heißen. Für die Kategorie können Alben nominiert werden, deren Spielzeit zu mindestens 51 % aus neuen Gesangs- oder Instrumentalstücken der Musikrichtungen Dance und Electronica besteht.[3] Compilations oder Remixalben sind nicht nominierbar.

Die Chemical Brothers sowie Skrillex konnten bisher als einzige die Auszeichnung zweimal gewinnen. Mit vier Nominierungen halten The Chemical Brothers auch den Rekord für die meisten Nominierungen. David Guetta, Paul Oakenfold, Robyn, Goldfrapp und Deadmau5 wurden je zweimal nominiert, konnten jedoch die Auszeichnung nie gewinnen. Viermal ging die Auszeichnung bisher an britische Künstler und Gruppen, dreimal an Musiker aus den Vereinigten Staaten und einmal an Musiker aus Frankreich.

Preisträger[Bearbeiten]

Jahr Künstler / Band Nationalität Werk Weitere nominierte Künstler Bilder
der Künstler
2005
13. Februar 2005
Basement Jaxx Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Kish Kash Felix Buxton und Simon Ratcliffe von Basement Jaxx
2006
8. Februar 2006
The Chemical Brothers Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Push the Button Chemical Brothers live (2005)Ed Simons (Links) und Tom Rowlands (Rechts)
2007
11. Februar 2007
Madonna Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Confessions on a Dance Floor Madonna singt Ray of Light (2005)
2008
10. Februar 2008
The Chemical Brothers Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich We Are the Night Chemical Brothers live (2005)Ed Simons (Links) und Tom Rowlands (Rechts)
2009
8. Februar 2009
Daft Punk FrankreichFrankreich Frankreich Alive 2007 Daft Punk, 2007
2010
31. Januar 2010
Lady Gaga Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten The Fame Lady Gaga, 2010
2011
13. Februar 2011
La Roux Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich La Roux Eleanor Jackson von La Roux (2010)
2012
12. Februar 2012
Skrillex Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Scary Monsters and Nice Sprites Skrillex, 2011
2013
10. Februar 2013[4][5]
Skrillex Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Bangarang Skrillex, 2011
2014
26. Januar 2014
Daft Punk FrankreichFrankreich Frankreich Random Access Memories Daft Punkt, 2010

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. “honor artistic achievement, technical proficiency and overall excellence in the recording industry, without regard to album sales or chart position” Overview. National Academy of Recording Arts and Sciences. Abgerufen am 11. September 2014.
  2. Grammy Awards at a Glance. In: Los Angeles Times. Tribune Company. Abgerufen am 19. Juli 2010.
  3. Category Mapper. National Academy of Recording Arts and Sciences, archiviert vom Original am 26. April 2011, abgerufen am 11. September 2014 (englisch).
  4. Dan Auerbach, Fun., Jay-Z, Mumford & Sons, Frank Ocean, Kanye West Lead 55th GRAMMY Nominations, Pressemitteilung der Recording Academy, 5. Dezember 2012.
  5. 55th Annual GRAMMY Awards Nominees. Auf: grammy.com, abgerufen am 6. Dezember 2012 (englisch).