Grassau
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Traunstein | |
| Höhe: | 538 m ü. NN | |
| Fläche: | 35,76 km² | |
| Einwohner: |
6405 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 179 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 83224 | |
| Vorwahl: | 08641 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TS | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 89 120 | |
| Marktgliederung: | 31 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Marktstr. 1 83224 Grassau |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Rudi Jantke (SPD) | |
| Lage von Grassau im Landkreis Traunstein | ||
Grassau ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Traunstein.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Grassau liegt in der Region Südostoberbayern im Chiemgau im Achental südlich des Chiemsees.
Die nächstliegende Autobahn ist die Bundesautobahn 8 (München–Salzburg). Der nächstliegende Bahnhof befindet sich in Übersee.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Grassau hat 31 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Geschichte [Bearbeiten]
Der seit mindestens 1259 bayerische Ort gehörte zum Rentamt Burghausen und zum Landgericht Marquartstein des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Am 1. April 1938 wurden Gebietsteile an die neue Gemeinde Marquartstein abgetreten.[3] 1965 erfolgte die Markterhebung.
2013 starb in Grassau Wolfgang Sawallisch, Dirigent und Generalmusikdirektor.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Rottau eingegliedert.[3]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
- 1970: 4.803 Einwohner
- 1987: 5.383 Einwohner
- 2000: 6.177 Einwohner
- 2011: 6.405 Einwohner
Politik [Bearbeiten]
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 3389 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 854 T€.
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: In Silber ein blauer Drachenkopf (aus den Wappen der Grafen von Spanheim) schwebend über einer grünen Au, aus der zwei grüne Grashalme emporwachsen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt aus dem Ende des 15. Jahrhunderts
- Museum Klaushäusl – Brunnhaus der Soleleitung Reichenhall–Rosenheim
- Bayerisches Moor- und Torfmuseum im Rottauer Torfbahnhof am Rande des Naturschutzgebietes Kendlmühlfilzn
- Doktorhaus - 2006 komplett renoviertes historisches Gebäude in der Ortsmitte
siehe auch Liste der Baudenkmäler in Grassau
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft [Bearbeiten]
Die im Jahr 1952 in Grassau angesiedelten Körting-Radio-Werke waren bis zur stufenweisen Auflösung des Betriebs Anfang der 1980er Jahre wichtigster Arbeitgeber am Ort. Fremdenverkehr spielte damals wie heute eine bedeutende Rolle.
Heute sind in dem Gewerbepark mehrere Firmen aus den unterschiedlichsten Gebieten tätig. Die größten sind die Firma Katek mit mehr als 600 Beschäftigten und die Firma Ruwel mit mehr als 200 Arbeitnehmern.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 37, im Produzierenden Gewerbe 1112 und im Bereich Handel und Verkehr 159 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 338 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1922. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine Betriebe, im Bauhauptgewerbe 12 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 70 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1064 ha. Davon waren 120 ha Ackerfläche und 941 ha Dauergrünfläche.
Bildung [Bearbeiten]
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand 2006):
- Kindergärten: 225 Kindergartenplätze mit 184 Kindern
- Volksschulen: 1 mit 32 Lehrern und 525 Schülern
- Musikschule seit 1. Oktober 1975
- Montessorischule Chiemgau (seit 2003)
- Gemeindebücherei
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111108/200701&attr=OBJ&val=555
- ↑ a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 581.
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