Gratkorn
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
![]() |
|
|
| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Steiermark | |
| Politischer Bezirk | Graz-Umgebung (GU) | |
| Fläche | 34,56 km² | |
| Koordinaten | 47° 8′ N, 15° 20′ O47.13555555555615.339166666667380Koordinaten: 47° 8′ 8″ N, 15° 20′ 21″ O | |
| Höhe | 380 m ü. A. | |
| Einwohner | 7316 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 212 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 8101 | |
| Vorwahlen | 03124, 03127 | |
| Gemeindekennziffer | 6 06 13 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Dr.-Karl-Renner-Straße 47 8101 Gratkorn |
|
| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Ernest Kupfer (SPÖ) | |
| Gemeinderat (2005) (25 Mitglieder) |
||
| Lage der Marktgemeinde Gratkorn | ||
Gratkorn ist eine Marktgemeinde in der Steiermark nördlich von Graz im Bezirk Graz-Umgebung.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die Marktgemeinde umfasst die Katastralgemeinden Gratkorn-St. Veit ob Graz, Kirchenviertel, Friesach-St. Stefan, Forstviertel und Freßnitz. [1]
[Bearbeiten] Geografische Lage
Gratkorn liegt an der Mur gegenüber (östlich) von Gratwein, nördlich von Graz, in der Steiermark.
[Bearbeiten] Geologie
Gratkorn liegt im Gratkorner Becken, das sich zum Weststeirischen Riedland hin öffnet und eine Weitung des Murtales bildet.
[Bearbeiten] Ausdehnung des Ortsgebiets
Die Marktgemeinde besitzt kein geschlossenes Ortsgebiet, sondern verfügt über eine großflächige Besiedelung mit mehreren Mittelpunkten. Dennoch ist ein Großteil der Fläche unbesiedelt, bewaldet oder landwirtschaftlich genutzt.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
| Deutschfeistritz | Peggau | Semriach |
| Eisbach | Stattegg | |
| Gratwein | Judendorf-Straßengel | Graz |
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung
| Bevölkerungs- entwicklung |
|
|---|---|
| Datum | Einwohner |
| 1869 | 1.639 |
| 1880 | 2.271 |
| 1890 | 3.436 |
| 1900 | 4.055 |
| 1910 | 4.373 |
| 1923 | 4.437 |
| 1934 | 4.501 |
| 1939 | 4.539 |
| 1951 | 4.970 |
| 1961 | 5.287 |
| 1971 | 6.054 |
| 1981 | 6.112 |
| 1991 | 6.113 |
| 2001 | 6.625 |
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Sport
Der im Ort ansässige Fußballverein FC Gratkorn spielt zurzeit in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse, in der Ersten Liga.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Durch die Nähe zu Graz ist Gratkorn sehr verkehrsgünstig gelegen. Durch das Gemeindegebiet führt die Pyhrn Autobahn (A9), die über die Anschlussstellen Gratkorn-Nord (170) und Gratkorn (173) erreicht werden kann. Im Gemeindegebiet befinden sich zwei Tunnel im Verlauf der A9: der Tunnel Nord mit rund 650 Meter Länge und der Tunnel Süd mit etwa 800 Meter Länge. Die Grazer Straße (B 67) verläuft direkt durch das Gemeindegebiet.
Der Bahnhof von Gratkorn liegt unter dem Namen Gratwein-Gratkorn circa 1 Kilometer entfernt in der Nachbargemeinde Gratwein und bietet Zugang zur Südbahn mit stündlichen S-Bahn-Zügen (S1). Außerdem verkehren Linienbusse nach Graz.
Der Flughafen Graz ist circa 22 km entfernt.
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
Größter Arbeitgeber ist die Firma Sappi Papierindustrie. Weiters zu erwähnen sind Concept Technologie GmbH, Philips Semiconductors (seit 1. Oktober 2006: NXP Semiconductors), Prangl Ges.m.b.H., Trinkl Transporte Ges.m.b.H. . Weiters befindet sich in Gratkorn eine Teststrecke von AVL List.
[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen
Die Marktgemeinde Gratkorn verfügt über unzählige Einrichtungen für die Einwohner/Innen. Bücherei, Jugendzentrum, Kinderfreundebad, mehrere Kindergärten, Musik- und Kunstschule, Nachmittagsbetreuung, Sporthalle, Sportstadium, ... Des weiteren befindet sich dort die Hackher-Kaserne des Österreichischen Bundesheeres. In ihr sind Teile des Versorgungsregiments 1 (VR1), welches sich aus der Kirchner-Kaserne in Graz und der Hackher-Kaserne in Gratkorn zusammensetzt, stationiert.
[Bearbeiten] Bildung
Es befinden sich zwei Volksschulen sowie eine Hauptschule in der Gemeinde. Die Polytechnische Schule ist ebenfalls ein Bestandteil der Bildungslandschaft. Weiterführende Schulen sind schnell erreichbar (Graz, Rein).
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Karl Rinner (1912 - 1991), österreichischer Geodät, geboren und aufgewachsen in Gratkorn
- Elmar Fandl (1955 - 2009), Bürgermeister von Gratkorn (1987 - 2009)
[Bearbeiten] Literatur
- Ingo Mirsch, Bernhard Samitsch, Georg Pachler: Die Geschichte der Marktgemeinde Gratkorn. Verlag Marktgemeinde Gratkorn 1997. (Nur in der Gemeinde erhältlich).
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
Attendorf | Brodingberg | Deutschfeistritz | Dobl | Edelsgrub | Eggersdorf bei Graz | Eisbach | Feldkirchen bei Graz | Fernitz | Frohnleiten | Gössendorf | Grambach | Gratkorn | Gratwein | Großstübing | Gschnaidt | Hart bei Graz | Hart-Purgstall | Haselsdorf-Tobelbad | Hausmannstätten | Hitzendorf | Höf-Präbach | Judendorf-Straßengel | Kainbach bei Graz | Kalsdorf bei Graz | Krumegg | Kumberg | Langegg bei Graz | Laßnitzhöhe | Lieboch | Mellach | Nestelbach bei Graz | Peggau | Pirka | Raaba | Röthelstein | Rohrbach-Steinberg | St. Bartholomä | Sankt Marein bei Graz | Sankt Oswald bei Plankenwarth | Sankt Radegund bei Graz | Schrems bei Frohnleiten | Seiersberg | Semriach | Stattegg | Stiwoll | Thal | Tulwitz | Tyrnau | Übelbach | Unterpremstätten | Vasoldsberg | Weinitzen | Werndorf | Wundschuh | Zettling | Zwaring-Pöls


