Grudziądz

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt Graudenz, den gleichnamigen Fotografen finden Sie unter John Graudenz.
Grudziądz
Wappen von Grudziądz
Grudziądz (Polen)
Grudziądz
Grudziądz
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kujawien-Pommern
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 59,00 km²
Geographische Lage: 53° 29′ N, 18° 46′ O53.48333333333318.766666666667Koordinaten: 53° 29′ 0″ N, 18° 46′ 0″ O
Höhe: 50 m n.p.m
Einwohner: 97.676
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 86-300 bis 86-311
Telefonvorwahl: (+48) 56
Kfz-Kennzeichen: CG
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Bromberg (Bydgoszcz)– Allenstein (Olsztyn)
Danzig– Thorn (Toruń)
Schienenweg: Bromberg (Bydgoszcz)– Allenstein (Olsztyn)
Danzig– Thorn (Toruń)
Nächster int. Flughafen: Bydgoszcz (Bromberg)
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Fläche: 59,00 km²
Einwohner: 97.676
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1656 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0462011
Verwaltung (Stand: 2014)
Stadtpräsident: Robert Malinowski
Adresse: ul. Ratuszowa 1
86-300 Grudziądz
Webpräsenz: www.grudziadz.pl

Grudziądz (Zum Anhören bitte klicken! [ˈgruʥɔnts]a a, deutsch Graudenz) ist eine polnische kreisfreie Stadt in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern mit knapp 100.000 Einwohnern. Sie ist Sitz einer gleichnamigen Gmina und des Powiat Grudziądzki.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Stadt liegt hart am Ostufer der Weichsel am Rande des Graudenwalds, etwa 22 Kilometer nordöstlich von Świecie (Schwetz) , 93 Kilometer südlich von Danzig, 170 Kilometer südwestlich von Kaliningrad (Königsberg) und 200 Kilometer nordwestlich von Warschau.

Stadtteile[Bearbeiten]

polnischer Name deutscher Name
(1772-1920)
deutscher Name
(1939-45)
Kawalerii Polskiej Kavalleriekaserne Kavalleriekaserne
Kopernika -
Lotnisko Rehdorf Rehdorf
Mały Kuntersztyn Klein Kunterstein Kleinkunterstein
Mniszek Mischke Mischke
Owczarki Wossarken Wossarken
Pastwisko Altweide Altweide
Rudnik Rudnick 1939-42 Rudnick
1942-45 Rudorf
Rządz Rondsen Ronsee
Sadowo Schadau Schadau
Śródmieście Stadtmitte Stadtmitte
Strzemięcin Stremoczyn
1891-1920 Böslershöhe
Böslershöhe
Tarpno Klein Tarpen Kleintarpen
Tuszewo Tusch Tusch
Twierdza Feste Graudenz
1893-1920 Feste Courbière
Feste Courbière
Wielki Kuntersztyn Groß Kunterstein Großkunterstein
Wyzwolenia -
Panorama der Altstadt
Marktplatz

Geschichte[Bearbeiten]

Ehemalige Festung der Pruzzen an der Grenze zu Polen[Bearbeiten]

Siedlungsspuren stammen aus dem 10. Jahrhundert. Der deutsche Ortsname Graudenz leitet sich von pruzzisch Graude, Grauden, Graudenes ab, was Waldwildnis bedeutet. Graudenz liegt am Wald Grauden und war zuerst ein befestigter Ort der Pruzzen gegen die Eroberungsangriffe polnischer Herrscher. Im Jahre 1080 (nach Goldbeck im Jahr 1060[2]) konnte Boleslaw bei Grauden(z) erfolgreich abgewehrt werden. Urkundlich erwähnt wurde Graudenz 1222 als ehemaliger Burgplatz Grudenc.

Die Stadt[Bearbeiten]

Graudenz gehörte zum Kulmer Land, das Konrad von Masowien 1225/26 dem Deutschen Orden im Tausch gegen die Bekämpfung der Pruzzen anbot und 1230 durch den Vertrag von Kruschwitz an diesen abtrat.

Von der 1231 errichteten Burg und Komturei des Deutschen Ordens sind heute nur noch Reste der Mauern erhalten. 1291 erhielt Graudenz das Stadtrecht (Kulmer Handfeste) und wurde in den folgenden Jahren mit Stadtmauern umgeben. Die Stadt erlebte eine erste Blütezeit und entwickelte sich im 14. Jahrhundert zu einem Zentrum des Getreidehandels. Aus Graudenz wurde der Komponist Petrus Wilhelmi de Grudencz (1400–1480) bekannt.

Das Kulmer Land verband sich im Preußischen Bund, und als Folge musste der Deutsche Orden 1466 das Kulmer Land im Zweiten Thorner Frieden an die Schutzherrschaft der Krone Polens abtreten. Aufgrund der günstigen geographischen Lage entwickelte sich Kulm zum Sitz des Landtags von Polnisch-Preußen, ebenso fanden hier die Ständetage und Generalversammlungen statt. Im Rahmen einer Preußischen Ständeversammlung hielt Nikolaus Kopernikus 1522 einen Vortrag über das Münzwesen. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich Graudenz zu einem Zentrum des Handwerks und des Handels, wurde aber durch die Kriege des 17. Jahrhunderts wieder zurückgeworfen. Im Zweiten Nordischen Krieg wurde die Stadt 1655 von den Schweden eingenommen und 1659 von polnischen Truppen erobert, wobei sie fast gänzlich zerstört wurde. Trotz der sich fortsetzenden Kriege und inneren Konflikte wurde Graudenz im Barockstil prachtvoll wieder aufgebaut („Graudenzer Barock“).

Ruine der Ordensburg Graudenz (1833)
Graudenz an der Weichsel um die Mitte des 19. Jahrhunderts (Lithographie).

Durch die Erste Teilung Polens 1772 wurde das westliche Preußen mit Graudenz unter Friedrich II. von Preußen mit dem östlichen Teil des Königreichs Preußen in dem Maße wiedervereinigt, wie diese Teile zur Zeit des Deutschordensstaats miteinander verbunden gewesen waren. Friedrich II. ließ hier eine große, später weiter ausgebaute Festung errichten (s.u.). Graudenz war Teil der Provinz Westpreußen und Kreisstadt im Regierungsbezirk Marienwerder. Nach dem Bau der Eisenbahnlinie von Thorn nach Marienburg, der Errichtung einer Brücke über die Weichsel und der Fertigstellung einer west-östlichen Verbindung durch die Eisenbahnlinie KonitzPreußisch Eylau entwickelte sich die Stadt im 19. Jahrhundert zu einem schnell wachsenden Industriestandort u. a. mit Eisengießereien, Maschinenbau, Wagenbau und Textilindustrie. Zwischen 1880 und 1905 verdoppelten sich die Einwohnerzahlen von 17.321 auf 35.958. 1900 wurde Graudenz kreisfreie Stadt.

Graudenz verfügte seit Mitte des 19. Jahrhunderts über eine Realschule, an der Latein Pflichtfach war.[3] Am Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Graudenz ein Gymnasium, eine Oberrealschule, ein katholisches Schullehrerseminar, eine Präparandenanstalt, ein Museum, ein Zuchthaus, eine Eisengießerei, eine Maschinenfabrik und verschiedene Fertigungsstätten der Konsumindustrie.[4] Für den Eisenbahnverkehr war Graudenz Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Kulmsee–Marienburg und Neustettin–Goßlershausen. Die Stadt war Sitz eines Amtsgerichts und eines Landgerichts. Für den Verkehr in der Stadt stand eine elektrische Straßenbahn zur Verfügung.[4] In der Stadt gab es zwei evangelische Kirchen und drei katholische Kirchen, von denen zwei Garnisonskirchen waren, und eine Synagoge.

Bis einschließlich 1919 gehörte Graudenz zum Regierungsbezirk Marienwerder in der Provinz Westpreußen.

Als nach dem Ersten Weltkrieg im Januar 1920 die Bestimmungen des Versailler Vertrags in Kraft traten und in Pommerellen, das bis dahin deutsches Reichsgebiet gewesen war, der Polnische Korridor eingerichtet wurde, wurde Graudenz mit etwa 40.300 Einwohnern (1910) trotz der deutschen Bevölkerungsmehrheit (84 % in der Stadt, 58 % im Landkreis Graudenz) ohne Volksabstimmung von Deutschland abgetrennt und der polnischen Woiwodschaft Pommerellen zugeschlagen. Graudenz entwickelte sich zwischen den Kriegen zum wirtschaftlichen Zentrum des polnischen Teils Pommerns. Daneben war die Stadt ein bedeutendes Kultur- und Bildungszentrum und einer der größten Militärstützpunkte Polens, u. a. mit einem in Polen berühmten Ausbildungszentrum für die Kavallerie.

Am 3. September 1939 besetzte die deutsche Wehrmacht Graudenz, das am 26. Oktober 1939 als Teil des Regierungsbezirks Marienwerder der neuen Provinz Reichsgau Danzig-Westpreußen wieder in das Deutsche Reich eingegliedert wurde. Graudenz wurde am 9. Februar 1945 zur Festung erklärt, nachdem die Stadt von der Roten Armee eingekesselt worden war. Die etwa 9.000 Mann umfassenden Verteidiger unter Generalleutnant Ludwig Fricke kapitulierten nach schweren Kämpfen am 6. März 1945. Im Zuge der Kampfhandlungen während der Belagerung war die Stadt zu etwa 60 % zerstört worden. Graudenz (Grudziądz) wurde nun wieder ein Bestandteil des polnischen Staates, die deutsche Bevölkerung wurde vertrieben.

Festung Graudenz[Bearbeiten]

Festung Graudenz
Die Weichsel in Graudenz
Speicher der Altstadt

Da nach der Ersten Teilung Polens die beiden Hauptfestungen in Westpreußen, Danzig und Thorn (Toruń), in polnischem Besitz geblieben waren, ordnete König Friedrich II. den Bau einer Festung auf einer Anhöhe an der Weichsel zwischen Graudenz und Marienwerder an. Die Bauarbeiten begannen 1774, mussten an diesem Standort jedoch wieder aufgegeben werden, da er sich als hochwassergefährdet erwies. Deshalb verlegte man den Standort der Festung auf eine Erhöhung des Weichselufers ca. 1,5 km nördlich der Stadt Graudenz. Die 1776 in Anwesenheit Friedrichs II. begonnenen Arbeiten dauerten bis 1789. Der Grundriss des an die Weichsel angelehnten Festungswerks zeigte die Form eines halben Achtecks. Zu den eigentlichen Festungsbauten kamen Außenwerke, die dem Schutz der Hauptwerke dienten, z. B. das „Hornwerk“, eine Befestigung, die den Zugang von Norden her absicherte.

Belagert wurde die Festung nur einmal, während der Napoleonischen Kriege. Von Januar bis Dezember 1807 verteidigte sich die Garnison unter General Wilhelm de Courbière erfolgreich gegen französische Truppen, während die meisten anderen preußischen Festungen kapitulierten. Die Belagerung wurde zwar formell bereits am 9. Juli 1807 mit Unterzeichnung des Tilsiter Friedens beendet, dauerte jedoch noch bis Dezember desselben Jahres an. Nach seinem Tod 1811 wurde Courbière auf dem Festungsgelände bestattet. Nach dem Ende des Kriegs erfolgten weiter Ausbauten u.a. um die sog. Courbière-Schanze auf dem gegenüberliegenden linken Weichselufer. 1872 kam die zeitweilige Abrüstung der Festung, die aber weiterhin Garnison und Truppenübungsplatz blieb. Durch den Bau der Weichselbrücke von Graudenz 1885/86 wuchs die strategische Bedeutung, weshalb die Festung modernisiert und 1889–1905 mit einem neuen Befestigungsring aus Forts und gepanzerten Artillerieunterständen umgeben wurde. Seit 1893 trug sie den Namen „Feste Courbière“. Der 1913 gefällte Beschluss zum weiteren Ausbau der Festung wurde aufgrund des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges nur noch in Ansätzen ausgeführt.

Im 19. Jahrhundert diente die Festung auch als Gefängnis, u. a. wurden polnische Unabhängigkeitskämpfer inhaftiert. Aufsehen erregte 1862 ein Zwischenfall, bei dem Soldaten polnischer Herkunft aus Protest gegen Schikanen und Misshandlungen den militärischen Gruß verweigerten, wofür harte Strafen von bis zu 20 Jahren Haft verhängt wurden. Im Ersten Weltkrieg diente sie als Kriegsgefangenenlager für Offiziere der Entente. Nach dem Übergang an Polen übernahm die polnische Armee die Festung. Überlegungen, sie zur Beschäftigung von Arbeitslosen abzutragen, wurden nicht umgesetzt, stattdessen wurde sie Garnison eines polnischen Kavallerieregiments.

Im Zweiten Weltkrieg spielten die Festungsanlagen keine nennenswerte Rolle und wurden von der deutschen Wehrmacht ohne große Mühe eingenommen. Danach dienten sie erneut als Depot, für Manöver und als Gefängnis. In den Befestigungsanlagen auf den Pfaffenbergen (Księże Góry) entstand eine Hinrichtungsstätte. Beim Angriff der Roten Armee Anfang 1945 erwiesen sich die alten Befestigungswerke teilweise noch als ernsthafte Hindernisse für die Eroberung der Stadt. Nach der Kapitulation der Verteidiger am 6. März 1945, deren Verlauf Lew Kopelew in seinem Buch „Aufbewahren für alle Zeit“ beschreibt, brachte man im Fort nun deutsche Kriegsgefangene unter. Danach standen die Festungswerke jahrelang leer, bis sie erneut von der polnischen Armee übernommen wurden. Zwar wurden Teile der Festung zugeschüttet, abgetragen oder sind stark zerfallen, doch ist Graudenz auch heute noch ein bedeutendes Beispiel für die europäische Festungsarchitektur des 18. und 19. Jahrhunderts.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Anzahl
Einwohner
Anmerkungen
1780 3.675 einschließlich der Garnison (241 Personen)[2]
1831 4,846[5]
1837 5.918[6]
1864 10,567 ohne die Festung (223 Personen), davon 6.307 Protestanten and 3.670 Katholiken[7]
1875 14.522[8]
1880 17.321[8]
1885 17.336[8]
1890 20.385 davon 13,171 Protestanten, 6.152 Katholiken, 810 Juden und 252 Sonstige (150 Polen)[8]
1900 32.727 mit der Garnison (zwei Infanterieregimenter Nr. 129 und Nr 175, zwei Abteilungen Feldartillerie Nr. 35 und Nr. 71, ein Bataillon Fußartillerie Nr. 15 und zwei Schwadronen Jäger zu Pferde), davon 10,415 Katholiken und 816 Juden[4]
1905 35.958
1910 40.325 davon 33.496 Deutsche, 5.034 Polen und neun Kaschuben.[6] (25.493 Protestanten, 13.612 Katholiken und 1.220 Sonstige einschließlich der Juden)[8]
1921 33.520 davon 6.940 Deutsche[9]
1943 55.336[6]
1980 90.000
1990 102.300
2000 100.787
2010 96.042

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kornspeicher der Altstadt im Winter
Wassertor der Altstadt

Die Stadt ist bekannt für ihre schöne landschaftliche Lage und ihre sehenswerte Altstadt mit den alten Speichern an der Weichsel.

Marktplatz, Pfarrkirche St. Mikołaj, Jesuitenkirche und -kloster, Speicher, Wassertor, Benediktinerinnenkloster, Festung, Rathaus mit Festsaal, Hauptpostamt, Rudniksee, Tarpnosee, Stadtpark, Trynka Kanal, Planetarium in der ehemaligen Goetheschule

Stadtverwaltung im ehem. Jesuitenkolleg

Verkehr[Bearbeiten]

In der Stadt wird der Personenverkehr mit zahlreichen Buslinien sowie einer Straßenbahnlinie durchgeführt.

Hauptartikel: Straßenbahn Grudziądz

Gmina Grudziądz[Bearbeiten]

Die Stadt ist auch Sitz einer Gmina, die sich größtenteils südwestlich an das Stadtgebiet anschließt. Zu ihr gehören die kleineren Ortschaften:

polnischer Name deutscher Name
(1772–1920)
deutscher Name
(1939–45)
Biały Bór Weißheide 1939–42 Weißhof
1942–45 Weißheide
Brankówka Jamerau Jamrau
Dusocin Dossoczyn
1903–20 Schöntal
Schöntal
Gać Gatsch Gatsch
Gogolin Gogolin 1939–42 Gogolin
1942–45 Gögeln
Grabowiec Grabowitz 1939–42 Grabowitz
1942–45 Grabenau
Hanowo Hannowo 1939–42 Hannowo
1942–45 Hannenwalde
Kobylanka Groß Kabilunken 1939–42 Groß Kabilunken
1942–45 Stutwiesen
Leśniewo Walddorf Walddorf
Linarczyk Linarczek
1908–20 Conradsfelde
1939–42 Conradsfelde
1942–45 Konradsfelde
Lisie Kąty Voßwinkel Voßwinkel
Małe Lniska Klein Ellernitz Kleinellernitz
Mały Rudnik Königlich Ruda
1875–1920 Adamsdorf
Adamsdorf
Marusza Marusch 1939–42 Marusch
1942–45 Marienmühle
Mokre Mockrau Mockrau
Nowa Wieś Neudorf Neudorf
Parski Parsken Parsken
Piaski Piasken 1939–42 Piasken
1942–45 Sandfelde
Pieńki Królewskie Königlich Pientken 1939–42 Königlich Pientken
1942–45 Stubbenort
Rozgarty Kulmisch Roßgarten Kulmischroßgarten
Ruda Ruda 1939–42 Ruda
1942–45 Rüden
Sadowo Schadau Schadau
Skarszewy Skarschewo 1939–42 Skarschewo
1942–45 Schassau
Sosnówka Schönsee Schönsee
Stary Folwark Altvorwerk Altvorwerk
Świerkocin Schwirkoczyn
1874–1920 Tannenrode
Tannenrode
Sztynwag Steinwage Steinwaage
Szynych Schöneich Schöneich
Turznice Tursnitz Tursnitz
Wałdowo Szlacheckie Adlig Waldowo
1864–1920 Adlig Waldau
Adligwaldau
Węgrowo Polnisch Wangerau Wangerau
Wielkie Lniska Groß Ellernitz Großellernitz
Wielki Wełcz Groß Wolz Großwolz
Zakurzewo Sackrau Sackrau

Politik[Bearbeiten]

Partnerstädte[Bearbeiten]

Städtepartnerschaft Gütersloh-Grudziądz

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Erich Weise (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten, Ost- und Westpreußen. Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701—X, S. 71–73.
  • Jürgen W. Schmidt: Theaterwesen und Nationalitätenkampf in der Provinz Westpreußen: Das Projekt eines Nationalen Theaters in Graudenz 1905–1911. In: Westpreußen-Jahrbuch, Bd. 60, Münster 2010, S. 139–150.
  • Wiesław Sieradzan: Die Stadtpläne von Graudenz aus dem 17.–20. Jahrhundert. Perspektiven zur Veröffentlichung eines geschichtlichen Atlasses. In: Beiträge zur Geschichte Westpreußens 14 (1995), S. 55–68.
  • Horst-Dieter von Enzberg: Die Goetheschule in Graudenz und das deutsch-polnische Verhältnis (1920–1945) (= Beiträge zur Schulgeschichte, Bd. 5), Lüneburg 1994 [Diss. FU Berlin 1992].
  • Nordewin von Diest-Koerber u.a.: Die Stadt und der Landkreis Graudenz – Aus sieben Jahrhunderten deutscher Geschichte, Köln-Porz 1976.
  • Xaver Froehlich: Geschichte des Graudenzer Kreises. 1868.
  • Siegfried Anger: Das Gräberfeld zu Rondsen im Kreise Graudenz. Graudenz 1890. (Digitalisat in der Digitalen Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Grudziądz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 3. Juli 2014.
  2. a b Johann Friedrich Goldbeck: Vollständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil II, Marienwerder 1789, S. 28, Nr. 1.)
  3. L. Wiese: Das höhere Schulwesen in Preußen. Historisch-statistische Darstellung. Berlin 1864, S. 77–78
  4. a b c Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6th edition, Band 8, Leipzig und Wien 1907, S. 251.
  5. August Eduard Preuß: Preußische Landes- und Volkskunde. Königsberg 1835, S. 419–421, Nr. 33.
  6. a b c Erich Weise (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten: Ost und Westpreußen, Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, s. 71–73.
  7. E. Jacobson: Topographisch-statistisches Handbuch für den Regierungsbezirk Marienwerder, Danzig 1868, S. 20–21, Nr. 57.
  8. a b c d e Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte Provinz Westpreußen, Stadt- und Landkreis Graudenz (2006).
  9. Der Große Brockhaus, 15th edition, Vol. 7, Leipzig 1930, p. 685.
  10. http://www.koeblergerhard.de/werwarwer20020226.htm