Grauel

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Grauel (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Grauel
Grauel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grauel hervorgehoben
54.0710555555569.673444444444419Koordinaten: 54° 4′ N, 9° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Mittelholstein
Höhe: 19 m ü. NHN
Fläche: 5,73 km²
Einwohner: 258 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24594
Vorwahl: 04871
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 062
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 15
24594 Hohenwestedt
Webpräsenz: www.amt-mittelholstein.de
Bürgermeister: Dierk Ruhsert (KWG)
Lage der Gemeinde Grauel im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Grauel ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Altenjahn liegt im Gemeindegebiet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Grauel liegt etwa 20 km westlich von Neumünster und 25 km südlich von Rendsburg im Naturpark Aukrug. Direkt bei Grauel kreuzen sich die Bundesstraße 77 von Rendsburg nach Itzehoe und die Bundesstraße 430 von Neumünster in Richtung Schenefeld.

Geschichte[Bearbeiten]

Grauel wurde im Jahre 1349 zuerst im Itzehoer Klosterarchiv als „Growel“ urkundlich erwähnt.

Über die Entstehung des Ortsnamens gibt es zwei Varianten. Zum einen soll sich der Name vom niederdeutschen Groof (Graben) herleiten. Zum anderen ist überliefert, dass in uralten Zeiten wo heute Grauel liegt, sich Köhler angesiedelt haben. Wenn man in der Dunkelheit die Meiler glimmen sah, sagten die Menschen „Da ist es gruelich“.

Um 1930 wurde das Land urbar gemacht, jedoch weisen auf Graueler Gebiet gefundene Steinbeile und andere Gegenstände auf eine frühere Besiedelung hin.

1959 wurde in einem Haus ein Silberschatz gefunden. In diesem Haus sollte der Schornstein erneuert werden und dabei stießen die Maurer auf rund 3,3 Kilogramm Silbermünzen. Die Herkunft ist ungeklärt. Es wird vermutet, dass ein Armenpfleger die Münzen im Krieg versteckt hat und dann verstorben ist, ohne jemanden von dem Versteck in Kenntnis zu setzen. Einige der Münzen sind im Hohenwestedter Heimatmuseum ausgestellt.

Politik[Bearbeiten]

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft KWG seit der Kommunalwahl 2013 alle neun Sitze.[2]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Von Grün und Gold in Schlangenlinienteilung erhöht geteilt, oben links je ein goldenes Buchen- und Eichenblatt, unten flammende Holzkohle aus neun schwarz-silbernen Scheiten und sechs silbernen Flammen mit rotem Bord.“[3]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt.

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Grauel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Sitzverteilung nach Kommunalwahl 2013
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein