Holding Graz Linien
| Holding Graz Linien | |
|---|---|
| Basisinformationen | |
| Unternehmenssitz | Graz |
| Webpräsenz | Homepage Holding Graz Linien |
| Bezugsjahr | 2007 |
| Eigentümer | Holding Graz |
| Vorstand | Wolfgang Malik/Dr. Wolfgang Messner/Barbara Muhr |
| Betriebsleitung | interim. Andreas Solymos |
| Verkehrsverbund | Verbund Linie |
| Beschäftigte | 809 |
| Linien | |
| Straßenbahn | 9 |
| Bus | 26, davon
|
| Sonstige Linien | Schloßbergbahn Schloßberglifte |
| Anzahl Fahrzeuge | |
| Straßenbahnwagen | 69 |
| Omnibusse | 72 Solobusse 34 15-Meter-Busse 21 Gelenkbusse 4 Midi-/City-Busse |
| Sonstige Fahrzeuge | 1 Cabriobus 3 Reisebusse 1 Informationsbus |
| Statistik | |
| Fahrgäste | 92,7 Mio. pro Jahr |
| Haltestellen | ca. 800 |
| Sonstige Betriebseinrichtungen | |
| Betriebshöfe | 2 |
Die Holding Graz Linien (früher: Grazer Verkehrsbetriebe und Graz AG Verkehrsbetriebe) sind ein Grazer Bus- und Straßenbahnverkehrsunternehmen und Teil der Holding Graz. Sie sind in den Steirischen Verkehrsverbund eingegliedert. Die Graz Linien beschäftigen rund 800 Mitarbeiter.
Die Holding Graz Linien befördern jährlich ca. 50,5 Mio. Fahrgäste mit der Straßenbahn, ca. 41,5 Mio. Fahrgäste mit Autobussen und ca. 0,7 Mio. Fahrgäste mit der Schlossbergbahn und den Schlossbergliften, das sind in Summe jährlich 92,7 Mio. Fahrgäste. Die Fahrzeuge der HGL umrundeten im Jahr 2003 mit ihren gefahrenen Kilometern von Autobussen und Straßenbahnen ca. 481 Mal die Erde (entspricht ca. 19,9 Mio. km).
Insgesamt umfasst das Liniennetz der HGL eine Länge von 369 Kilometern. Geplant ist, dass der HGL-Fuhrpark bis zum Jahr 2015 zu 100 Prozent aus Niederflurbussen und -straßenbahnen besteht.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Gegründet wurden die GVB im Jahre 1878 mit Inbetriebnahme der ersten Pferdebahnen, welche 1899 von elektrischen Straßenbahnen abgelöst wurden. 1894 nahm die Grazer Schloßbergbahn ihren Betrieb auf. Seit 1949 sind die GVB Teil der Graz AG (früher Grazer Stadtwerke). Seit der Umbenennung der Grazer Stadtwerke zu Graz AG hießen die Grazer Verkehrsbetriebe entsprechend Graz AG Verkehrsbetriebe. Der Name wurde nach der Umstrukturierung der Graz AG zur Holding Graz GmbH erneut angepasst. Die Verkehrsbetriebe heißen daher offiziell nun Holding Graz Linien. Das alte Kürzel GVB bleibt im Sprachgebrauch erhalten.
Viele Exponate aus der Geschichte der Grazer Straßenbahn finden sich im Tramway Museum Graz.
[Bearbeiten] Meilensteine in der Geschichte der GVB (Auszug)
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1878 | Erste Pferdebahnstrecke auf der Strecke Südbahnhof - Jakominiplatz |
| 1894 | Inbetriebnahme der Grazer Schloßbergbahn |
| 1899 | Inbetriebnahme der elektrischen Grazer Straßenbahnen |
| 1929 | Betriebsaufnahme der ersten Autobuslinien |
| 1941 | Umspurung und Einbindung der elektrischen Kleinbahn Zinzendorfgasse–Mariatrost ins Straßenbahnnetz; größte Netzausdehnung von ca. 40 km; Eröffnung der ersten O-Bus-Linie nach Straßgang[1] |
| 1949 | Die Verkehrsbetriebe sind ein Teil der Stadtwerke Graz |
| 1960 | Gründung der Grazer Stadtwerke AG. Die GVB wurden in diese eingegliedert. |
| 1967 | Einstellung der letzten O-Buslinie |
| 1968 | Beginn des schaffnerlosen Betriebes |
| 1969 | Aufstellung von Fahrscheinautomaten |
| 1971 | Gründung des Vereins "Tramway-Museum Graz" |
| 1977 | Inbetriebnahme der ersten Gelenkbusse |
| 1988 | Aufnahme der ersten Straßenbahnfahrerinnen |
| 1990 | Erster Niederflurbus angeschafft |
| 1994 | Kooperationspartner im Verkehrsverbund Steiermark |
| 1996 | Umbau des Jakominiplatzes mit Wendeschleifen, die den Straßenbahnbetrieb auch bei gesperrter Herrengasse ermöglichen |
| 2001 | Inbetriebnahme der ersten Niederflurstraßenbahnen vom Typ Cityrunner |
| 2003 | Inbetriebnahme von 7 Nachtbuslinien |
| 2006 | Inbetriebnahme der ersten Verlängerung seit über 15 Jahren zum neuen Nahverkehrsknoten Graz-Puntigam |
| 2007 | Inbetriebnahme der Verlängerung zum Einkaufszentrum und Nahverkehrsknoten Murpark und der Verlängerung der Linie 6 ins Peterstal |
| 2008 | Grazer Stadtwerke werden zu Graz AG, die Grazer Verkehrsbetriebe heißen ab sofort Graz AG Verkehrsbetriebe |
| 2010 | Indienststellung der ersten von 45 Variobahngarnituren am 10. April Graz AG wird zu Holding Graz, Umbenennung auch der Verkehrsbetriebe in Holding Graz Verkehrsbetriebe |
| 2010 | Graz AG Verkehrsbetriebe heißen ab Mitte Dezember 2010 Holding Graz Linien |
[Bearbeiten] Linien
Die Holding Graz Linien bedienen mit zurzeit 9 Straßenbahn- und 26 Autobuslinien den Großteil des innerstädtischen Nahverkehrsnetzes. Als weiterer Service werden am Freitag und Samstag sowie vor Feiertagen 8 Nachtbuslinien angeboten, die von 0 bis 3 Uhr früh auf vom Zentrum in die Außenbezirke sowie auch neuerdings außerhalb von Graz führenden Strecken verkehren.
Den Hauptverkehrsknotenpunkt stellt der Jakominiplatz dar, auf dem alle Nachtbus- und Straßenbahnlinien sowie 8 der 33 regulären Autobuslinien zusammentreffen. Weitere Verkehrsknotenpunkte sind der Hauptplatz (alle Straßenbahnlinien außer 13 und 26) und der Hauptbahnhof (Endstation von 7 Buslinien).
Die letzten Erweiterungen des Netzes waren der Ausbau der Linie 4 von Liebenau entlang dem Autobahnzubringer Ost zum neuem Einkaufszentrum Murpark inklusive Park & Ride-Parkplatz mitten im Stadtteil Liebenau und die Verlängerung der Linie 5 zum neuerrichteten Busbahnhof Puntigam. Auch die Linie 6 wurde von St. Peter in Richtung Peterstal verlängert (Eröffnung 9. November 2007). Mit insgesamt ca. 3,5 km Neubaustrecke sind dies die größten Ausbauarbeiten am Grazer Straßenbahnnetz seit über 40 Jahren (nachdem in den 1950er- und 1960er Jahren ca. 15 km des damals in der größten Netzausdehnung etwa 41 km umfassenden Netzes eingestellt worden waren).
[Bearbeiten] Liniennummern
Das Schema der Grazer Linienbezeichnungen umfasst drei Nummernbereiche:
- reguläre Straßenbahnlinien erhalten Nummern von 1 bis 9 (wobei 2, 8 und 9 derzeit nicht genutzt sind).
- für Straßenbahn-Sonderlinien sind die Nummern 11 bis 27 vorgesehen. Eine 1 an der Zehnerstelle bedeutet, dass die Linie den Jakominiplatz überquert, während eine 2 Linien bezeichnet, die am Jakominiplatz wenden. Die Einerstelle bezeichnet einen (bzw. den) befahrenen Linienast einer regulären Linie. Spätestens mit der Einführung der Linie 12 (die, bis sie 2009 wieder eingestellt wurde, am Wochenende auf jeweils einer Teilstrecke der Linien 4/5 und 7 verkehrte) wurde dieses Schema jedoch durchbrochen, da die Bezeichnungen 14, 15 und 17 bereits für andere Sonderlinien verwendet worden waren.
- Buslinien werden von 30 aufwärts nummeriert; dabei werden die Nummern 30 bis 40 für jene Linien vergeben, die über den Jakominiplatz fahren. Tangentiallinien haben Nummern im 60er-Bereich, einige Zubringerlinien zu Straßenbahn(end)stationen führen Liniennummern im 70er-Bereich, wobei die Einerstelle die betreffende Straßenbahnlinie angibt (z. B. 74 als Zubringer von Dörfla zur Endstation Liebenau/Murpark der Straßenbahnlinie 4; 77 als Zubringer aus der Ragnitz zur Endstation St. Leonhard/LKH der Straßenbahnlinie 7). Bei linienmäßigen Kurzführungen wird die Liniennummer um ein 'E' ergänzt (z. B. befährt die Linie 34E nur eine Teilstrecke der Linie 34).
Darüber hinaus werden für außerplanmäßige Einschubkurse (z. B. nach Betriebsstörungen) und auf Fahrzeugen für die es keine entsprechenden Linientafeln gibt oder auf denen sie nur schwierig zu wechseln sind (z. B. Straßenbahnen mit Blech-Liniennummer) auch die Kennzeichnungen 'E' (Straßenbahn) und '99' (Bus) verwendet.
[Bearbeiten] Straßenbahnlinien
Die Farben der Straßenbahnlinien entsprechen der Farbgebung des offiziellen Liniennetzplans (Die Linien 16, 24 und 26 sind nicht im Linienplan eingezeichnet, weil sie keinen fixen Taktverkehr haben). Die Beschriftung der Straßenbahngarnituren ist einheitlich weiß auf grünem oder bei Matrixanzeigen gelb auf schwarzem Grund.
- 1 Eggenberg/UKH – Mariatrost
- 3 Laudongasse – Krenngasse
- 4 Andritz – Liebenau/Murpark
- 5 Andritz – Puntigam
- 6 Laudongasse – St. Peter
- 7 Wetzelsdorf – St. Leonhard/LKH
- 13 Krenngasse – Liebenau/Murpark (nur abends sowie Sonn- und Feiertags)
- 16 Hauptbahnhof - Schulzentrum St.Peter (einzelne Verstärkungen in der HVZ)
- 24 Jakominiplatz - Liebenau/Stadion (nur bei Veranstaltungen in der Stadthalle und bei Fußballspielen)
- 26 St.Peter - Jakominiplatz (nur Abend- und Sonntagsverkehr)
[Bearbeiten] Autobuslinien
- 30 Gebietskrankenkasse – Geidorf Verlauf Linie 30
- 31 Webling – Wirtschaftskammer Verlauf Linie 31
- 32 Jakominiplatz – Seiersberg Verlauf Linie 32
- 33 Jakominiplatz – Eggenberger Allee Verlauf Linie 33
- 33E Don Bosco Bahnhof – Eggenberger Allee (nur Abend- und Sonntagsverkehr)
- 34 Jakominiplatz – Thondorf Verlauf Linie 34
- 34E Jakominiplatz – Theyergasse Verlauf Linie 34E
- 35 Jakominiplatz – Citypark - Don Bosco Bahnhof Verlauf Linie 35 (Watzke)
- 39 Uni/ReSoWi – Urnenfriedhof Verlauf Linie 39
- 40 Gösting – Jakominiplatz Verlauf Linie 40
- 41 St. Leonhard/LKH – Uni – Andritz – Dürrgrabenweg Verlauf Linie 41 (Postbus/Graz Linien)
- 41/53 Dürrgrabenweg – Andritz – Stattegg/Fuß der Leber (nur Abend- und Sonntagsverkehr) Verlauf Linie 41/53
- 48 Gösting – Thal – Kötschberg Verlauf Linie 48
- 50 Zentralfriedhof – Hauptbahnhof Verlauf Linie 50
- 52 Hauptbahnhof – Ziegelstraße Verlauf Linie 52
- 53 Hauptbahnhof – Stattegg-Fuß der Leber Verlauf Linie 53
- 58 Hauptbahnhof – Mariagrün Verlauf Linie 58
- 58E Hauptbahnhof – UNI/Mensa (Verstärkerlinie im Morgenverkehr an Werktagen) Verlauf Linie 58
- 60 Krenngasse – Lustbühel Verlauf Linie 60
- 61 Berliner Ring – Krenngasse Verlauf Linie 61 (Watzke)
- 62 Puntigam – Carnerigasse Verlauf Linie 62
- 63 Hauptbahnhof – Petersbergenstraße Verlauf Linie 63
- 64 St. Peter Schulzentrum – Wetzelsdorf Verlauf Linie 64
- 64E Puntigam – Kapellenwirt (nur Abendverkehr von Montag bis Freitag) Verlauf Linie 64E
- 67 Zentralfriedhof – Zanklstraße Verlauf Linie 67
- 67E Jakominiplatz – Zanklstraße (nur Abend- und Sonntagsverkehr)
- 68 Schulzentrum St. Peter – Lustbühel Verlauf Linie 68 (Watzke)
- 69 St. Peter – Petri Au Verlauf Linie 69 (Watzke)
- 71 Ostbahnhof - Schulzentrum St. Peter (Watzke)
- 72 Liebenau/Murpark – Walter P. Chrysler Platz - Schulzentrum St. Peter (Graz Linien/Watzke)
- 73U Schulzentrum St. Peter – Raaba Kreisverkehr - Pachern P+R (nur Abend- und Sonntagsverkehr) (Graz Linien/Watzke)
- 74 Liebenau/Murpark – Dörfla Verlauf Linie 74 (Graz Linien/Watzke)
- 74E Liebenau/Murpark – Thondorf Verlauf Linie 74E (Graz Linien/Watzke)
- 75U Liebenau/Murpark – Pachern P+R Verlauf Linie 69 (Graz Linien/Watzke)
- 76U Schulzentrum St. Peter – Grambach/Hausmannstätten (Graz Linien/Watzke)
- 77 St. Leonhard/LKH – Ragnitz Verlauf Linie 77
- 78 Gedersberg Kirchweg – Puntigam Verlauf Linie 78 (Grünerbus/Watzke)
- 82 St. Leonhard/LKH – Stifting Verlauf Linie 82
- 85 Hauptbahnhof – Gösting Verlauf Linie 85
[Bearbeiten] Nightlines
Die Nightlines der GVB verkehren von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag sowie vor Feiertagen, jeweils um 0:30, 1:30 und 2:30 Uhr ab Jakominiplatz. Die Nachtbuslinien verkehren hauptsächlich entlang von Straßenbahnlinien oder stark ausgelasteten Buslinien.
- N1 : Gösting – Jakominiplatz – Mariatrost – P+R Fölling
- N2 : Wirtschaftskammer – Webling
- N3 : Gösting - Jakominiplatz – P+R Pachern
- N4 : Jakominiplatz – Dörfla - Hausmannstätten - Fernitz - Gössendorf
- N5 : Kalsdorf b. Graz - Flughafen - Puntigam - Jakominiplatz – Andritz - Oberandritz
- N6 : Unterpremstätten Steg - Seiersberg – Jakominiplatz - St.Peter
- N7 : Karl-Etzel-Weg – Wetzelsdorf – Jakominiplatz – Ragnitz - Stifting
- N8 : Jakominiplatz – Thondorf
[Bearbeiten] Autobusse
Sämtliche neuen Busse, die seit 1999 angeschafft wurden sind Mercedes-Benz Citaro-Modelle. Seit Ende 2004 fährt die gesamte Busflotte mit Biodiesel, mit Ausnahme von 4 Bussen mit Erdgasantrieb und einem Bus mit Hybridantrieb.
Aktuell verfügen die Verkehrsbetriebe über:
- Linienbusse
- 52 Citaro (12 m, 3 Türen, 41 mit Klimaanlage, 11 ohne), ab 1999
- 34 Citaro L (15 m, 3 Türen, Klimaanlage), ab 1999
- 17 Citaro G (18 m, 4 Türen, Klimaanlage), 2006
- 3 Cito Midibusse (2 Türen), 1999[2]
- ? MAN NM 233
- Reisebusse
- 2 Mercedes O 350
- 1 Mercedes Travego[3]
Seit 2004 sind 100% der Linienbusse Niederflurbusse. 2010 ging der erste serienreife Hybridautobus von Volvo in eine dreijährige Testphase.[4]
Ein besonderes Angebot stellt der sogenannte "Cabrio-Bus" dar, ein Linienbus, dem das Dach abgenommen wurde und der in den Sommermonaten für Stadtrundfahrten zu historischen Orten in Graz und für "Vollmondfahrten" genutzt wird. Im Falle von Regen dient eine Plastikplane als Regenschutz. Weiters gibt es einen Infobus, der für Einsätze zu Beratungstätigkeiten gemietet werden kann.[5]
Zwischen 1. Oktober 1941 und 26. August 1967 gab es auch eine O-Busstrecken mit 2 Linien (O1, O2) nach Straßgang und zwischen 19. Jänner 1952 und 13. Dezember 1964 eine weitere Strecke mit zwei Linien (O3, O4) nach Liebenau/Dörfla.[6] 2007 wurde im Grazer Gemeinderat die Wiedereinführung von O-Bussen diskutiert. Eine Studie ergab, dass der Parallelbetrieb eines dritten Transportsystems aus Kostengründen nicht sinnvoll ist.[7]
[Bearbeiten] Besonderheiten
Die Straßenbahnlinie 2, welche einst ringförmig um das Zentrum verkehrte, wurde im Jahr 1971 eingestellt. Der Grazer Gemeinderat möchte jedoch wieder eine solche Ringlinie zur Universität entstehen lassen.
Der Jakominiplatz ist der Knotenpunkt der Verkehrsbetriebe. Jede Minute passiert eine Straßenbahn diese Haltestelle, da alle sechs Linien den Jakominiplatz queren. Bis 1996, als dort Wendeschleifen errichtet wurden, mussten alle Straßenbahnen durch die Herrengasse fahren, was bei Großveranstaltungen im Zentrum die Einstellung des kompletten Straßenbahnbetriebes erforderlich machte.
Von den HGL wird auch die Standseilbahn auf den Schlossberg betrieben; diese ist mit allen Fahrscheinen des steirischen Verkehrsverbundes benutzbar. Darüber hinaus untersteht auch der Aufzug im Schloßberg der Holding Graz (Freizeitbetriebe). Für diesen müssen jedoch eigene Fahrscheine gelöst werden.
[Bearbeiten] Zukunft des Straßenbahnnetzes
Der Grazer Gemeinderat hat bereits Pläne für die Zukunft der Grazer Straßenbahnlinien:
- Beim bevorstehenden Neubau der Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof werden die Linien 1, 3, 6 und 7 bis zum Hauptbahnhof unter die Erde gelegt werden. Mit Anfang Jänner 2011 wurde der Straßenbahnverkehr zum Hauptbahnhof wegen der Bauarbeiten eingestellt. Die bisher am Hauptbahnhof gewendeten Linien 3 und 6 fahren daher nun die neue Endstelle "Laudongasse" an, welche sich zwei Stationen nach der bisherigen Endstelle befindet und zu diesem Zweck neu errichtet wurde.
- Die Linie 1 soll Richtung Mariatrost zwischen den Haltestellen Maiffredygasse und Lenaugasse eine neue Strecke über die Karl-Franzens-Universität bekommen (via Glacisstraße, Zinzendorfgasse und Leechgasse).
- Die 1955/1957 stillgelegte ehemalige „Nordwestlinie“ 3 nach Gösting soll wiedererrichtet werden, mit neuem Trassenverlauf von der Haltestelle Roseggerhaus oder Keplerbrücke über Lendplatz und Fröbelpark.
- Die geplante „Südwestlinie“ 8 soll über Don Bosco und die Peter-Rosegger-Straße bis Webling führen, allerdings soll die erste Ausbaustufe nur bis zur Haltestelle Hummelkaserne führen.
- Die Linie 5 soll bis zum Shopping Center West verlängert werden.
[Bearbeiten] Literatur
- Hans Sternhart: Straßenbahn in Graz. Verlag Josef Otto Slezak, Wien 1979, ISBN 3-900134-54-5.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ http://www.public-transport.at/obus-graz.htm
- ↑ PTN Graz
- ↑ Eventverkehr
- ↑ Geschichte der Linien
- ↑ http://www.gvb-sonderverkehre.at/infobus.html Sonderverkehr]
- ↑ http://[www.public-transport.at/obus-graz.htm O-Bus Graz]
- ↑ Styria mobile