Grebbin

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53.51666666666711.86666666666765Koordinaten: 53° 31′ 0″ N, 11° 52′ 0″ O

Grebbin
Gemeinde Obere Warnow
Höhe: 65 m
Fläche: 24,72 km²
Einwohner: 501 (31. Dez. 2010)
Eingemeindung: 1. Januar 2012
Postleitzahl: 19374
Vorwahl: 038720
Grebbin (Mecklenburg-Vorpommern)
Grebbin

Lage von Grebbin in Mecklenburg-Vorpommern

Grebbin ist ein Ortsteil der Gemeinde Obere Warnow im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Bis Jahresende 2011 war Grebbin eine eigenständige Gemeinde mit den Ortsteilen Grebbin, Kossebade und Wozinkel.[1]

Geografie[Bearbeiten]

Warnowquelle

Grebbin liegt etwa neun Kilometer nördlich von Parchim in einer hügeligen Landschaft mit einigen kleineren Erhebungen, deren höchste knapp 85,5 m ü. NHN erreicht. Im hauptsächlich landwirtschaftlich genutzten Ortsgebiet liegt die Quelle der Warnow. Diese lag nach Überlieferungen unter einer Schmiede, die im Zuge der Internationalen Gartenbauausstellung 2003 in Rostock nachgebildet wurde.[2]

Größere Waldgebiete fehlen ebenso wie größere Seen gänzlich. Im Osten hat Grebbin Anteil am Naturschutzgebiet Großes Moor bei Darze.

Geschichte[Bearbeiten]

Dorfkirche in Grebbin

Der Name Grebbin stammt von dem slawischen Wort „Grabu“ ab, was so viel wie „Hainbuchenort“ bedeutet. Mehrere Großstein- und Hügelgräber zeugen von der frühzeitigen Besiedelung der Gegend. Urkundlich erwähnt wurde Grebbin erstmals am 6. Juni 1265.[3] Im 13. Jahrhundert wurde eine Feldsteinkirche erbaut. 1878 wurde eine Erdholländerwindmühle errichtet.

1951 wurde Kossebade eingemeindet. Zum 1. Januar 2012 bildete Grebbin zusammen mit Herzberg die neue Gemeinde Obere Warnow.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Windmühle in Grebbin

Die Baudenkmale des Ortes sind in der Liste der Baudenkmale in Obere Warnow#Grebbin aufgeführt.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt nördlich der Bundesstraße 321 und der B 191. Die Bundesautobahn 24 (ca. 20 km) ist über die Anschlussstelle Parchim erreichbar.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Grebbin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
  2. http://www.eventverkehr.de/datpdf/evverngarten.pdf
  3. Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg in Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. - Bd. 46 (1881), S. 56