Grebenstein
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Kassel | |
| Landkreis: | Kassel | |
| Höhe: | 193 m ü. NN | |
| Fläche: | 49,85 km² | |
| Einwohner: |
5907 (31. Dez. 2011)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 118 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 34393 | |
| Vorwahl: | 05674 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KS, HOG, WOH | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 33 010 | |
| Stadtgliederung: | 4 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Markt 1 34393 Grebenstein |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Danny Sutor (parteilos) | |
| Lage der Stadt Grebenstein im Landkreis Kassel | ||
Grebenstein (plattdeutsch: Grebensteen) ist eine Kleinstadt im Landkreis Kassel, Nordhessen (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Lage [Bearbeiten]
Grebenstein liegt westlich des Reinhardswalds zwischen Kassel und Hofgeismar an der Esse und an der Bahnstrecke zwischen Kassel und Warburg. Über der Stadt steht die Ruine der Burg Grebenstein.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Grebenstein grenzt im Norden an die Stadt Hofgeismar, im Nordosten an das gemeindefreie Gebiet Gutsbezirk Reinhardswald, im Osten an die Stadt Immenhausen, im Südosten an die Gemeinde Espenau, im Süden und Westen an die Gemeinde Calden, sowie im Nordwesten an die Stadt Liebenau (alle im Landkreis Kassel).
Gliederung [Bearbeiten]
- Grebenstein, mit dem Ortsteil Friedrichsthal
- Udenhausen
- Burguffeln
- Schachten
- Außerdem gehören zu Grebenstein noch eine Anzahl kleinerer Weiler und Einzelgehöfte.
Politik [Bearbeiten]
Stadtverordnetenversammlung [Bearbeiten]
Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis: [2]
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2011[3] |
Sitze 2011 |
% 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 53,4 | 17 | 57,4 | 18 | 56,7 | 17 |
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 30,6 | 9 | 29,8 | 9 | 31,4 | 10 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 8,9 | 3 | 12,8 | 4 | 12,0 | 4 |
| BWA | Bürger Wahl Alternative | 7,1 | 2 | ||||
| Gesamt | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | |
| Wahlbeteiligung in % | 52,1 | 53,8 | 61,0 | ||||
Partnerschaften [Bearbeiten]
Grebenstein unterhält eine Ringpartnerschaft mit der französischen Gemeinde Lezoux in der Auvergne, mit der niederländischen Gemeinde Lopik in der Polderlandschaft nördlich des Lek und mit der italienischen Gemeinde Sarsina in der Emilia-Romagna.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Museen [Bearbeiten]
- Ackerbürgermuseum im „Haus Leck“, Schachtener Str. 11, erbaut 1431
- Alte Meierei, Schachtener Str. 4, erbaut um 1780
Musik [Bearbeiten]
- TMG Turn- und Musikgemeinschaft 1980 Grebenstein e. V.
- Volkschor Grebenstein
Bauwerke [Bearbeiten]
- Historische Altstadt mit den mittelalterlichen Türmen der Stadtbefestigung, dem Rathaus, der evangelischen Stadtkirche (früher: Liebfrauenkirche) sowie zahlreichen Fachwerkhäusern, die teilweise über mittelalterlichen Kellern stehen
- Ruine der Burg Grebenstein (auf dem Burgberg am Südrand der Stadt) aus dem 13. Jahrhundert
- Einstiger Standort der Burg Haldessen (nahe dem Hof Oberhaldessen) aus dem 14. Jahrhundert
- Die ehemalige Grebensteiner Landwehr zwischen Grebenstein und Hofgeismar ist heute nur noch an wenigen Stellen zu erkennen, sei es als Gehölz oder als Spuren von Wallgräben; zwischen Grebenstein und Friedrichsthal, nahe der L 3233 finden sich noch Spuren in Form von Grabenresten. Die fünf ehemaligen Warten, die die Landwehr sicherten, sind alle verschwunden.
Naturparks [Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Grebenstein liegt an der Bundesstraße 83.
Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Warburg–Grebenstein–Kassel und wird von der RegioTram und von Regional-Express-Zügen angefahren. Sie gehört dem Nordhessischen Verkehrsverbund an.
Der 27,92 km lange Abschnitt der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn von Grebenstein über Hümme nach Bad Karlshafen, der am 30. März 1848 eröffnet wurde, war die erste Eisenbahn in Kurhessen. 1872 wurde sie nach einem schweren Bahnunglück neu um die Stadt herum trassiert.
Persönlichkeiten mit Bezug auf Grebenstein [Bearbeiten]
- Ludwig der Junker (1305–1345), dritter Sohn des Landgrafen Otto I. von Hessen, 1328–1345 Herr zu Grebenstein.
- Hermann I. von Hessen (um 1306 – um 1368), vierter Sohn des Landgrafen Otto I., 1349–1368/70 Herr zu Grebenstein.
- Landgraf Hermann II. von Hessen (1341–1413), Sohn Ludwig des Junkers, geboren 1341 auf Burg Grebenstein.
- Wilhelm Pfeffer (1845–1920), Botaniker, geboren in Grebenstein.
- Dietrich von Schachten († 1503), Autor einer Reisebeschreibung nach Palästina im Jahre 1491, als Begleiter des Landgrafen Wilhelm I. von Hessen; geboren in Schachten, Amtmann zu Grebenstein.
- Karl Schomburg (1781–1841), Oberbürgermeister von Kassel, geboren in Grebenstein.
- Claudia Schreiber (* 1958), Autorin, geboren in Schachten.
- Hans Hubert Kleppe (*1939), Autor,Dichter
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerung der hessischen Gemeinden am 31. Dezember 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ Wahlergbnis aus hsl.de
- ↑ Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
Weblinks [Bearbeiten]
Ahnatal | Bad Emstal | Bad Karlshafen | Baunatal | Breuna | Calden | Espenau | Fuldabrück | Fuldatal | Grebenstein | Habichtswald | Helsa | Hofgeismar | Immenhausen | Kaufungen | Liebenau | Lohfelden | Naumburg | Nieste | Niestetal | Oberweser | Reinhardshagen | Schauenburg | Söhrewald | Trendelburg | Vellmar | Wahlsburg | Wolfhagen | Zierenberg
Gemeindefreie Gebiete
Gutsbezirk Reinhardswald
