Gregor Schlierenzauer
| Gregor Schlierenzauer |
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| Nation | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 7. Jänner 1990 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Fulpmes, |
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| Größe | 177 cm | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 62 kg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Verein | SV Innsbruck-Bergisel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Alexander Pointner | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Debüt im Weltcup | 12. März 2006 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Pers. Bestweite | 243,5 m (Vikersund 2011) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Platzierungen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 22. März 2013 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gregor Schlierenzauer (* 7. Jänner 1990 in Fulpmes, Tirol) ist ein österreichischer Skispringer.
Schon in jungen Jahren galt Schlierenzauer als herausragendes Talent und ist mittlerweile einer der erfolgreichsten Skispringer aller Zeiten.[1]
Inhaltsverzeichnis |
Karriere [Bearbeiten]
Gregor Schlierenzauer wurde in Kranj im Februar 2006 Juniorenweltmeister auf der Normalschanze. Schon beim Sommer-Grand-Prix der Skispringer kündigte er 2006 seinen Durchbruch mit einem Sieg, zwei zweiten und einem dritten Platz sowie einem Sieg im Mannschaftsspringen an.
Er debütierte im März 2006 beim Weltcup von Oslo, wo er auf Anhieb als 24. in die Punkteränge sprang. Seit dem zweiten Springen der Saison 2006/07 gehört er zum Stammaufgebot Österreichs für den Weltcup. Bei seinem ersten Einsatz der Saison sprang er auf den vierten Platz. Das zweite Springen von der Großschanze gewann er vor dem Norweger Anders Jacobsen und wurde somit zum damals sechstjüngsten Skisprungsieger. Bei der Vierschanzentournee 2006/07 schaffte er zwei Tagessiege und den zweiten Rang in der Gesamtwertung. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2007 in Sapporo gewann er mit der Mannschaft die Goldmedaille im Springen von der Großschanze. Den Gesamtsieg in seiner ersten vollständigen Weltcupsaison verpasste Schlierenzauer vor allem aufgrund ausgelassener Skiflugbewerbe, für die er glaubte noch nicht bereit zu sein. Die Saison 2007/08 verlief ebenfalls sehr erfolgreich; er wurde Skiflugweltmeister. Am Tag danach wurde er mit Martin Koch, Thomas Morgenstern und Andreas Kofler Team-Skiflugweltmeister. Zum Saisonabschluss gewann er noch das Nordic Tournament 2008 und stellte am 14. März 2008 bei seinem Sieg beim Skifliegen in Planica mit 232,5 m einen neuen österreichischen Weitenrekord auf. Diesen Rekord überbot er am 15. März 2008 noch einmal mit 233,5 m.
Im Rahmen des FIS-Grand-Prix gewann Schlierenzauer im August 2008 das Springen in Pragelato und siegte damit in der Gesamtwertung des 4-Nations-Grand-Prix. Die beiden folgenden Grand-Prix-Springen in Zakopane konnte er ebenfalls für sich entscheiden. Mit weiteren Siegen in Klingenthal und Liberec gewann er auch die Gesamtwertung des FIS-Grand-Prix 2008. Als Mitglied der Skiflugteams wurde er im Oktober 2008 in der Kategorie „Mannschaften“ als Sportler des Jahres ausgezeichnet.
Am 10. Jänner 2009 verbesserte er den bisherigen Schanzenrekord von Sven Hannawald am Kulm um 1,5 m auf 215,5 m. Am 25. Jänner 2009 gewann er wie am Tag davor das Springen auf der Olympiaschanze von 2010 und stand bei starkem Aufwind die Rekordweite von 149 m. In der Saison 2008/09 gewann Schlierenzauer sechs Weltcup-Springen in Folge und stellte damit den Rekord von Janne Ahonen, Matti Hautamäki und Thomas Morgenstern ein. Er hält den Rekord von dreizehn gewonnenen Weltcup-Springen in einer Saison. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2009 gewann er hinter seinem Mannschaftskameraden Wolfgang Loitzl die Silbermedaille auf der Normalschanze, mit dem Team holte er sich eine Woche später den Weltmeistertitel auf der Großschanze.
Den Gesamtweltcup 2008/09 sicherte er sich mit 2.083 Punkten aus 27 Springen, das ist Punkterekord im Weltcup der Skispringer. Daneben gewann er in der gleichen Saison den Skiflugweltcup. Wenige Tage nach der Saison stürzte er bei Materialtests in Ramsau. Bei dem Sturz zog er sich einen Riss des Innenbandes im rechten Knie zu.[2]
Mit seinem Sieg in Engelberg am 19. Dezember 2009 gewann Schlierenzauer sein 26. Weltcup-Springen. Damit überholte er nach der Anzahl an Siegen Andreas Felder und stellte in dieser Kategorie mit nur 19 Jahren einen neuen österreichischen Rekord auf.[3] Mit seinem Sieg am Kulm am 10. Jänner 2010, dem siebten Sieg in einem Skiflug-Wettbewerb, sicherte er sich in dieser Saison überdies den Rekord als erfolgreichster Skiflieger aller Zeiten.
Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver gewann er sowohl auf der Normal- als auch auf der Großschanze die Bronzemedaille. Zudem gewann er mit der österreichischen Mannschaft die Goldmedaille im Teamwettbewerb.
Zu Beginn der Saison 2010/11 verletzte er sich beim Training am linken Knie. Durch die Regenerationsphase war ein Kampf um den Gewinn des Gesamtweltcups nicht möglich, Schlierenzauer konnte sich jedoch bereits Anfang Jänner in Harrachov (Tschechien, Sprungschanzenanlage Čerťák) wieder unter den besten Zehn platzieren. Er steigerte kontinuierlich seine Leistungen und erreichte schließlich noch drei Siege und den neunten Platz im Gesamtweltcup. Am 12. Februar 2011 beim Skifliegen in Vikersund flog Schlierenzauer auf 243,5 m und somit zu neuem österreichischen Landesrekord.
Am 3. März 2011 gewann Schlierenzauer bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Oslo auf der Holmenkollen-Großschanze seine erste Einzelgoldmedaille bei Nordischen Ski-Weltmeisterschaften. Bis dahin war der letzte österreichische Weltmeister auf der Großschanze Andreas Felder, dem dies 24 Jahre zuvor bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1987 in Oberstdorf gelungen war. Außerdem gewann Schlierenzauer bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oslo im Teamspringen sowohl auf der Kleinschanze als auch auf der Großschanze jeweils eine Goldmedaille. Damit gewann Schlierenzauer alleine bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Oslo 3 Goldmedaillen.
2011/12 konnte Schlierenzauer erstmals die Vierschanzentournee für sich entscheiden. Er siegte bei den ersten beiden Springen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen und belegte bei den Wettbewerben in Österreich einen zweiten (Innsbruck) bzw. dritten Platz (Bischofshofen). Am 4. Februar 2012 in Val di Fiemme gewann er im Alter von 22 Jahren sein bereits 40. Weltcupspringen. Er überholte damit in der ewigen Bestenliste nach Weltcupsiegen Adam Malysz.
Vor dem Auftakt in die Weltcup-Saison 2012/13 machte Gregor Schlierenzauer mit erheblicher Kritik am neuen Anzugsreglement des Internationalen Skiverbandes FIS Schlagzeilen. Geplant war es, dass die Anzüge ab der kommenden Saison hauteng anliegen müssen und zwischen Körper und Haut kein Toleranzbereich mehr zugelassen ist. Erst nach der Kritik von Schlierenzauer hat man sich dafür entschieden, wieder zwei Zentimeter Toleranzbereich einzuführen.[4] Die Reglementänderung im Anzugsbereich gilt als einer der weitrechendsten Eingriffe in das Flugsystem seit vielen Jahren.
In der Saison 2012/13 entschied Schlierenzauer zum zweiten Mal die Vierschanzentournee für sich. Er ist der erste Athlet seit Janne Ahonen, dem die erfolgreiche Titelverteidigung bei diesem Wettbewerb gelang. Beim Skiflugwettbewerb am 3. Februar 2013 in Harrachov konnte er den bisherigen Rekord Matti Nykänens von 46 Weltcup-Siegen überbieten.[5] Er gewann auch noch den zweiten Wettbewerb an diesem Tag.[6] Damit ist er der erste Skiflug-Athlet, der zwei Wettbewerbe an einem Tag gewann. Im finnischen Kuopio reichte Schlierenzauer bei noch vier ausstehenden Einzelspringen ein fünfter Platz zum vorzeitigen Gewinn des Gesamtweltcups.[7] Am 17. März 2013 gewann er am traditionsreichen Holmenkollen punktgleich mit dem Polen Piotr Żyła zum 49. Mal.[8] Mit seinem insgesamt 50. Sieg im Skifliegen in Planica sicherte er sich eine knappe Woche später auch zum dritten Mal die kleine Kristallkugel im Skiflugweltcup.[9] Nach der Saison wurde Gregor Schlierenzauers zum Tiroler Sportler des Jahres gewählt.[10]
Privates [Bearbeiten]
Gregor Schlierenzauer lebt in Fulpmes und startet für den SV Innsbruck-Bergisel. Sein Manager ist sein Onkel, der mehrfache Rodelweltmeister und dreifache Medaillengewinner bei Olympischen Winterspielen Markus Prock. Schlierenzauer ist von Geburt an auf dem linken Ohr taub. 2007 wurde er mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.
Erfolge [Bearbeiten]
Olympische Winterspiele [Bearbeiten]
Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver
- Bronze im Einzelspringen (Normalschanze)
- Bronze im Einzelspringen (Großschanze)
- Gold im Mannschaftswettbewerb (Großschanze)
Vierschanzentournee [Bearbeiten]
| Saison | Platz | Punkte |
|---|---|---|
| 2006/07 | 2. | 944,6 |
| 2007/08 | 12. | 902,3 |
| 2008/09 | 3. | 1.077,1 |
| 2009/10 | 4. | 1.011,1 |
| 2010/11 | 36. | 452,1 |
| 2011/12 | 1. | 933,8 |
| 2012/13 | 1. | 1100,2 |
Weltcupsiege [Bearbeiten]
| Nr. | Datum | Ort | Land | Typ |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 3. Dezember 2006 | Lillehammer | Norwegen | Großschanze |
| 2 | 16. Dezember 2006 | Engelberg | Schweiz | Großschanze |
| 3 | 30. Dezember 2006 | Oberstdorf | Deutschland | Großschanze |
| 4 | 7. Jänner 2007 | Bischofshofen | Österreich | Großschanze |
| 5 | 7. Februar 2007 | Klingenthal | Deutschland | Großschanze |
| 6 | 1. Jänner 2008 | Garmisch-Partenkirchen | Deutschland | Großschanze |
| 7 | 25. Jänner 2008 | Zakopane | Polen | Großschanze |
| 8 | 7. März 2008 | Lillehammer | Norwegen | Großschanze |
| 9 | 9. März 2008 | Oslo | Norwegen | Großschanze |
| 10 | 14. März 2008 | Planica | Slowenien | Flugschanze |
| 11 | 16. März 2008 | Planica | Slowenien | Flugschanze |
| 12 | 6. Dezember 2008 | Trondheim | Norwegen | Großschanze |
| 13 | 21. Dezember 2008 | Engelberg | Schweiz | Großschanze |
| 14 | 10. Jänner 2009 | Tauplitz | Österreich | Flugschanze |
| 15 | 11. Jänner 2009 | Tauplitz | Österreich | Flugschanze |
| 16 | 17. Jänner 2009 | Zakopane | Polen | Großschanze |
| 17 | 24. Jänner 2009 | Vancouver-Whistler | Kanada | Großschanze |
| 18 | 25. Jänner 2009 | Vancouver-Whistler | Kanada | Großschanze |
| 19 | 31. Jänner 2009 | Sapporo | Japan | Großschanze |
| 20 | 8. Februar 2009 | Willingen | Deutschland | Großschanze |
| 21 | 11. Februar 2009 | Klingenthal | Deutschland | Großschanze |
| 22 | 8. März 2009 | Lahti | Finnland | Normalschanze |
| 23 | 15. März 2009 | Vikersund | Norwegen | Flugschanze |
| 24 | 20. März 2009 | Planica | Slowenien | Flugschanze |
| 25 | 5. Dezember 2009 | Lillehammer | Norwegen | Großschanze |
| 26 | 19. Dezember 2009 | Engelberg | Schweiz | Großschanze |
| 27 | 1. Jänner 2010 | Garmisch-Partenkirchen | Deutschland | Großschanze |
| 28 | 3. Jänner 2010 | Innsbruck | Österreich | Großschanze |
| 29 | 10. Jänner 2010 | Tauplitz | Österreich | Flugschanze |
| 30 | 22. Jänner 2010 | Zakopane | Polen | Großschanze |
| 31 | 23. Jänner 2010 | Zakopane | Polen | Großschanze |
| 32 | 6. Februar 2010 | Willingen | Deutschland | Großschanze |
| 33 | 12. Februar 2011 | Vikersund | Norwegen | Flugschanze |
| 34 | 13. Februar 2011 | Vikersund | Norwegen | Flugschanze |
| 35 | 18. März 2011 | Planica | Slowenien | Flugschanze |
| 36 | 9. Dezember 2011 | Harrachov | Tschechien | Großschanze |
| 37 | 30. Dezember 2011 | Oberstdorf | Deutschland | Großschanze |
| 38 | 1. Jänner 2012 | Garmisch-Partenkirchen | Deutschland | Großschanze |
| 39 | 21. Jänner 2012 | Zakopane | Polen | Großschanze |
| 40 | 4. Februar 2012 | Val di Fiemme | Italien | Großschanze |
| 41 | 25. November 2012 | Lillehammer | Norwegen | Großschanze |
| 42 | 8. Dezember 2012 | Sotschi | Russland | Großschanze |
| 43 | 16. Dezember 2012 | Engelberg | Schweiz | Großschanze |
| 44 | 4. Jänner 2013 | Innsbruck | Österreich | Großschanze |
| 45 | 6. Jänner 2013 | Bischofshofen | Österreich | Großschanze |
| 46 | 26. Jänner 2013 | Vikersund | Norwegen | Flugschanze |
| 47 | 3. Februar 2013 | Harrachov | Tschechien | Flugschanze |
| 48 | 3. Februar 2013 | Harrachov | Tschechien | Flugschanze |
| 49 | 17. März 2013 | Oslo | Norwegen | Großschanze |
| 50 | 22. März 2013 | Planica | Slowenien | Flugschanze |
Weltcupsiege mit der Mannschaft [Bearbeiten]
| Nr. | Datum | Ort | Land |
|---|---|---|---|
| 1 | 11. Februar 2007 | Willingen | Deutschland |
| 2 | 10. März 2007 | Lahti | Finnland |
| 3 | 7. März 2009 | Lahti | Finnland |
| 4 | 14. März 2009 | Vikersund | Norwegen |
| 5 | 27. November 2009 | Kuusamo | Finnland |
| 6 | 30. Jänner 2010 | Oberstdorf | Deutschland |
| 7 | 27. November 2010 | Kuusamo | Finnland |
| 8 | 29. Jänner 2011 | Willingen | Deutschland |
| 9 | 6. Februar 2011 | Oberstdorf | Deutschland |
| 10 | 12. März 2011 | Lahti | Finnland |
| 11 | 19. März 2011 | Planica | Slowenien |
| 12 | 27. November 2011 | Kuusamo | Finnland |
| 13 | 3. März 2012 | Lahti | Finnland |
| 14 | 17. März 2012 | Planica | Slowenien |
Schanzenrekorde [Bearbeiten]
| Ort | Land | Weite | aufgestellt am | Rekord bis |
|---|---|---|---|---|
| Lillehammer | Norwegen | 139,0 m (HS: 138 m) | 1. Dezember 2006 | 1. Dezember 2006 |
| Lillehammer | Norwegen | 140,0 m (HS: 138 m) | 1. Dezember 2006 | 2. Dezember 2006 |
| Lillehammer | Norwegen | 141,0 m (HS: 138 m) | 2. Dezember 2006 | 3. Dezember 2006 |
| Klingenthal | Deutschland | 142,5 m (HS: 140 m ) | 7. Februar 2007 | 1. Februar 2011 |
| Kuusamo | Finnland | 147,0 m (HS: 142 m) | 1. Dezember 2007 | aktuell |
| Garmisch-Partenkirchen | Deutschland | 141,0 m (HS: 140 m ) | 1. Jänner 2008 | 1. Februar 2010 |
| Trondheim | Norwegen | 139,0 m (HS: 140 m) | 5. Dezember 2008 | 6. Dezember 2008 |
| Trondheim | Norwegen | 140,0 m (HS: 140 m) | 6. Dezember 2008 | 8. März 2012 |
| Lillehammer | Norwegen | 143,0 m (HS: 138 m) | 7. März 2008 | 6. Dezember 2009 |
| Bad Mitterndorf | Österreich | 215,5 m (HS: 200 m) | 10. Jänner 2009 | aktuell |
| Vancouver-Whistler | Kanada | 143,5 m (HS: 140 m) | 23. Jänner 2009 | 25. Jänner 2009 |
| Vancouver-Whistler | Kanada | 149,0 m (HS: 140 m) | 25. Jänner 2009 | aktuell |
| Stams | Österreich | 118,0 m (HS: 115 m) | 17. Oktober 2009 | aktuell |
| Zakopane | Polen | 140,0 m (HS: 134 m) | 23. Jänner 2010 | 23. Jänner 2010 |
| Klingenthal | Deutschland | 143,5 m (HS: 140 m) | 1. Februar 2011 | 1. Februar 2011 |
| Oslo | Norwegen | 108,5 m (HS: 106 m) | 25. Februar 2011 | 26. Februar 2011 |
| Oslo | Norwegen | 110,0 m (HS: 106 m) | 26. Februar 2011 | aktuell |
Weltcup-Platzierungen [Bearbeiten]
| Saison | Platz | Punkte |
|---|---|---|
| 2005/06 | 73 | 7 |
| 2006/07 | 4 | 956 |
| 2007/08 | 2 | 1561 |
| 2008/09 | 1 | 2083 |
| 2009/10 | 2 | 1368 |
| 2010/11 | 9 | 761 |
| 2011/12 | 2 | 1267 |
| 2012/13 | 1 | 1620 |
Grand-Prix-Siege [Bearbeiten]
| Nr. | Datum | Ort | Land |
|---|---|---|---|
| 1 | 16. August 2006 | Courchevel | Frankreich |
| 2 | 16. August 2007 | Pragelato | Italien |
| 3 | 6. Oktober 2007 | Klingenthal | Deutschland |
| 4 | 5. August 2008 | Pragelato | Italien |
| 5 | 30. August 2008 | Zakopane | Polen |
| 6 | 30. August 2008 | Zakopane | Polen |
| 7 | 3. Oktober 2008 | Klingenthal | Deutschland |
| 8 | 4. Oktober 2008 | Liberec | Tschechien |
| 9 | 22. August 2009 | Zakopane | Polen |
| 10 | 3. Oktober 2009 | Klingenthal | Deutschland |
| 11 | 1. Oktober 2011 | Hinzenbach | Österreich |
Grand-Prix-Siege mit der Mannschaft [Bearbeiten]
| Datum | Ort | Land | Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| 5. August 2006 | Hinterzarten | Deutschland | |
| 11. August 2007 | Hinterzarten | Deutschland | |
| 26. Juli 2008 | Hinterzarten | Deutschland | |
| 18. August 2012 | Hinterzarten | Deutschland | Mixed-Team |
Grand-Prix-Platzierungen [Bearbeiten]
| Saison | Platz | Punkte |
|---|---|---|
| 2006 | 5 | 330 |
| 2007 | 3 | 417 |
| 2008 | 1 | 694 |
| 2009 | 5 | 280 |
| 2010 | 16 | 124 |
| 2011 | 4 | 400 |
| 2012 | 41 | 53 |
Weitere Erfolge [Bearbeiten]
- 8-mal Österreichischer Meister (2006/2008/2009 Groß- und Normalschanze, 2007 Großschanze, 2010 Normalschanze)
- 2-mal Juniorenweltmeister auf der Normalschanze 2006 (Einzel und Team)
- 13 Weltcupsiege in einer Saison (Rekord, Saison 2008/09)
- 6 Weltcupsiege in Folge (Rekord, Saison 2008/09)
- 2.083 Punkte in einer Weltcupsaison (Rekord, Saison 2008/09)
- 20 Podestplätze in einer Saison (Rekord, Saison 2008/09)
- 14 Weltcup-Siege bei Skiflug-Wettbewerben (Rekord)
- 2 Weltcup-Siege an einem Tag (3. Februar 2013, Rekord)
- Österreichischer Weitenrekord im Skifliegen (243,5m)
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 2007: Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
- 2007: Österreichs sportlicher Aufsteiger des Jahres
- 2008: Teil der österreichischen Mannschaft des Jahres (Nationalmannschaft Skispringen)
- 2009: Teil der österreichischen Mannschaft des Jahres (Nationalmannschaft Skispringen)
- 2011: Teil der österreichischen Mannschaft des Jahres (Nationalmannschaft Skispringen)
- 2012: Teil der österreichischen Mannschaft des Jahres (Nationalmannschaft Skispringen)
- 2013: Holmenkollen-Medaille[11]
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Zeit.de: Gregor Schlierenzauer - der beste Skispringer aller Zeiten
- ↑ Schlierenzauer schwer verletzt
- ↑ Kleinezeitung.at: Gregor Schlierenzauer - der beste ÖSV-Adler aller Zeiten, abgerufen am 19. Dezember 2009
- ↑ skispringen.com: Schlierenzauer hofft auf "deutsch-österreichisches Duell", abgerufen am 5. März 2013
- ↑ skispringen.com: Gregor Schlierenzauer feiert 47. Sieg in Harrachov, abgerufen am 5. März 2013
- ↑ skispringen.com: Gregor Schlierenzauer holt zweiten Harrachov-Sieg, abgerufen am 5. März 2013
- ↑ Schlierenzauer zum zweiten Mal Weltcupsieger bei derstandard.at, 12. März 2013 (abgerufen am 13. März 2013).
- ↑ skispringen.com: Zweifachsieg: Schlierenzauer und Zyla siegen in Oslo, abgerufen am 17. März 2013
- ↑ Schlierenzauer sichert sich 50. Weltcupsieg und Double auf skispringen.com, abgerufen am 22. März 2013
- ↑ Schlierenzauer und Teamkollegen gewinnen Tiroler Sportlerwahl auf skispringen.com, abgerufen am 12. April 2013
- ↑ Schlierenzauer siegt auf Holmenkollen (deutsch) Abgerufen am 18. März 2013.
1979/80: Hubert Neuper | 1980/81: Armin Kogler | 1981/82: Armin Kogler | 1982/83: Matti Nykänen | 1983/84: Jens Weißflog | 1984/85: Matti Nykänen | 1985/86: Matti Nykänen | 1986/87: Vegard Opaas | 1987/88: Matti Nykänen | 1988/89: Jan Boklöv | 1989/90: Ari-Pekka Nikkola | 1990/91: Andreas Felder | 1991/92: Toni Nieminen | 1992/93: Andreas Goldberger | 1993/94: Espen Bredesen | 1994/95: Andreas Goldberger | 1995/96: Andreas Goldberger | 1996/97: Primož Peterka | 1997/98: Primož Peterka | 1998/99: Martin Schmitt | 1999/2000: Martin Schmitt | 2000/01: Adam Małysz | 2001/02: Adam Małysz | 2002/03: Adam Małysz | 2003/04: Janne Ahonen | 2004/05: Janne Ahonen | 2005/06: Jakub Janda | 2006/07: Adam Małysz | 2007/08: Thomas Morgenstern | 2008/09: Gregor Schlierenzauer | 2009/10: Simon Ammann | 2010/11: Thomas Morgenstern | 2011/12: Anders Bardal | 2012/13: Gregor Schlierenzauer
1988: Nikkola, Nykänen, Ylipulli, Puikkonen | 1992: Nikkola, Laitinen, Laakkonen, Nieminen | 1994: Jäkle, Duffner, Thoma, Weißflog | 1998: Okabe, Saitō, Harada, Funaki | 2002: Hannawald, Hocke, Uhrmann, Schmitt | 2006: Widhölzl, Kofler, Koch, Morgenstern | 2010: Loitzl, Kofler, Morgenstern, Schlierenzauer
1972: Walter Steiner | 1973: Hans-Georg Aschenbach | 1975: Karel Kodejška | 1977: Walter Steiner | 1979: Armin Kogler | 1981: Jari Puikkonen | 1983: Klaus Ostwald | 1985: Matti Nykänen | 1986: Andreas Felder | 1988: Ole Gunnar Fidjestøl | 1990: Dieter Thoma | 1992: Noriaki Kasai | 1994: Jaroslav Sakala | 1996: Andreas Goldberger | 1998: Kazuyoshi Funaki | 2000: Sven Hannawald | 2002: Sven Hannawald | 2004: Roar Ljøkelsøy | 2006: Roar Ljøkelsøy | 2008: Gregor Schlierenzauer | 2010: Simon Ammann | 2012: Robert Kranjec
2004: Ljøkelsøy, Pettersen, Romøren, Ingebrigtsen | 2006: Romøren, Bystøl, Ingebrigtsen, Ljøkelsøy | 2008: Koch, Morgenstern, Kofler, Schlierenzauer | 2010: Loitzl, Morgenstern, Koch, Schlierenzauer 2012: Morgenstern, Kofler, Schlierenzauer, Koch
1924: Jacob Tullin Thams | 1925: Willen Dick | 1926: Jacob Tullin Thams | 1927: Tore Edman | 1928: Alf Andersen | 1929: Sigmund Ruud | 1930: Gunnar Andersen | 1931: Birger Ruud | 1932: Birger Ruud | 1933: Marcel Reymond | 1934: Kristian Johansson | 1935: Birger Ruud | 1936: Birger Ruud | 1937: Birger Ruud | 1938: Asbjørn Ruud | 1939: Josef Bradl | 1941: Paavo Vierto (inoffiziell) | 1948: Petter Hugsted | 1950: Hans Bjørnstad | 1952: Arnfinn Bergmann | 1954: Matti Pietikäinen | 1956: Antti Hyvärinen | 1958: Juhani Kärkinen | 1960: Helmut Recknagel | 1962: Helmut Recknagel | 1964: Toralf Engan | 1966: Bjørn Wirkola | 1968: Wladimir Beloussow | 1970: Gari Napalkow | 1972: Wojciech Fortuna | 1974: Hans-Georg Aschenbach | 1976: Karl Schnabl | 1978: Tapio Räisänen | 1980: Jouko Törmänen | 1982: Matti Nykänen | 1985: Per Bergerud | 1987: Andreas Felder | 1989: Jari Puikkonen | 1991: Franci Petek | 1993: Espen Bredesen | 1995: Tommy Ingebrigtsen | 1997: Masahiko Harada | 1999: Martin Schmitt | 2001: Martin Schmitt | 2003: Adam Małysz | 2005: Janne Ahonen | 2007: Simon Ammann | 2009: Andreas Küttel | 2011: Gregor Schlierenzauer | 2013: Kamil Stoch
1978: Duschek, Danneberg, Glaß, Buse | 1982: Sætre, Bergerud, Bremseth, Hansson | 1984: Pusenius, Kokkonen, Puikkonen, Nykänen | 1985: Ylipulli, Kokkonen, Nykänen, Puikkonen | 1987: Nykänen, Nikkola, Ylipulli, Suorsa | 1989: Nikkola, Puikkonen, Nykänen, Laakkonen | 1991: Kuttin, Vettori, Horngacher, Felder | 1993: Myrbakken, Brendryen, Berg, Bredesen | 1995: Soininen, Ahonen, Laitinen, Nikkola | 1997: Nikkola, Soininen, Laitinen, Ahonen | 1999: Hannawald, Duffner, Thoma, Schmitt | 2001: Hannawald, Uhrmann, Herr, Schmitt | 2003: Ahonen, Kiuru, Lappi, Hautamäki | 2005: Loitzl, Widhölzl, Morgenstern, Höllwarth | 2007: Loitzl, Schlierenzauer, Kofler, Morgenstern | 2009: Loitzl, Koch, Morgenstern, Schlierenzauer | 2011: Schlierenzauer, Koch, Kofler, Morgenstern | 2013: Loitzl, Fettner, Morgenstern, Schlierenzauer
2001: Loitzl, Goldberger, Horngacher, Höllwarth | 2005: Loitzl, Widhölzl, Morgenstern, Höllwarth | 2011: Schlierenzauer, Koch, Kofler, Morgenstern
1953: Josef Bradl | 1953/54: Olaf B. Bjørnstad | 1954/55: Hemmo Silvennoinen | 1955/56: Nikolai Kamenski | 1956/57: Pentti Uotinen | 1957/58: Helmut Recknagel | 1958/59: Helmut Recknagel | 1959/60: Max Bolkart | 1960/61: Helmut Recknagel | 1961/62: Eino Kirjonen | 1962/63: Toralf Engan | 1963/64: Veikko Kankkonen | 1964/65: Torgeir Brandtzæg | 1965/66: Veikko Kankkonen | 1966/67: Bjørn Wirkola | 1967/68: Bjørn Wirkola | 1968/69: Bjørn Wirkola | 1969/70: Horst Queck | 1970/71: Jiří Raška | 1971/72: Ingolf Mork | 1972/73: Rainer Schmidt | 1973/74: Hans-Georg Aschenbach | 1974/75: Willi Pürstl | 1975/76: Jochen Danneberg | 1976/77: Jochen Danneberg | 1977/78: Kari Ylianttila | 1978/79: Pentti Kokkonen | 1979/80: Hubert Neuper | 1980/81: Hubert Neuper | 1981/82: Manfred Deckert | 1982/83: Matti Nykänen | 1983/84: Jens Weißflog | 1984/85: Jens Weißflog | 1985/86: Ernst Vettori | 1986/87: Ernst Vettori | 1987/88: Matti Nykänen | 1988/89: Risto Laakkonen | 1989/90: Dieter Thoma | 1990/91: Jens Weißflog | 1991/92: Toni Nieminen | 1992/93: Andreas Goldberger | 1993/94: Espen Bredesen | 1994/95: Andreas Goldberger | 1995/96: Jens Weißflog | 1996/97: Primož Peterka | 1997/98: Kazuyoshi Funaki | 1998/99: Janne Ahonen | 1999/2000: Andreas Widhölzl | 2000/01: Adam Małysz | 2001/02: Sven Hannawald | 2002/03: Janne Ahonen | 2003/04: Sigurd Pettersen | 2004/05: Janne Ahonen | 2005/06: Janne Ahonen & Jakub Janda | 2006/07: Anders Jacobsen | 2007/08: Janne Ahonen | 2008/09: Wolfgang Loitzl | 2009/10: Andreas Kofler | 2010/11: Thomas Morgenstern | 2011/12: Gregor Schlierenzauer | 2012/13: Gregor Schlierenzauer
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schlierenzauer, Gregor |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Skispringer |
| GEBURTSDATUM | 7. Januar 1990 |
| GEBURTSORT | Fulpmes, Innsbruck, Tirol, Österreich |