Gretchen Wilson

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Gretchen Wilson bei einem Auftritt in der Naval Amphibious Base Little Creek

Gretchen Wilson (* 26. Juni 1973 in Pocahontas, Illinois) ist eine US-amerikanische Countrysängerin und Songwriterin.

Biografie[Bearbeiten]

Gretchen Wilson stammt aus einfachen Verhältnissen aus einem Dorf mit etwa 700 Einwohnern. Ihre Mutter war bei ihrer Geburt erst 16 Jahre alt, ihr Vater verließ Mutter und Tochter zwei Jahre später. Im Alter von fünfzehn Jahren zog Wilson aus und arbeitete zunächst als Kellnerin.

1996 beschloss sie - ohne abgeschlossene Ausbildung - nach Nashville zu ziehen, wo Wilson als Background-Sängerin in der „Bourbon Street Blues & Boogie Bar“ in der Printers Alley arbeitete und gleichzeitig Demo-Tapes aufnahm. Im Jahr 2000 wurde sie von den Musikern Big & Rich entdeckt, die sie einige Stücke mit der Hausband singen hörten. Im gleichen Jahr kam ihre Tochter Grace Frances Penner zur Welt.

Schließlich unterzeichnete Wilson einen Plattenvertrag bei Epic Records. Von ihrem Debütalbum Here for the Party aus dem Jahr 2003 wurden fünf Millionen Stück verkauft, das Album viermal mit Platin ausgezeichnet. Von der Academy of Country Music Awards wurde sie im selben Jahr in den Kategorien "Top Female Vocalist" und "Top New Artist" ausgezeichnet. Im Jahr 2005 erschien ihr zweites Album All Jacked Up.

Gretchen Wilson vertritt einen strikt traditionellen Musikstil, angereichert mit Rock-Elementen, in ihren Texten beschreibt sie oft eigene Lebenserfahrungen und Lebensumstände, z. B. als Kellnerin.

Nach zwei Misserfolgen im Country-Radio in den USA (Don't Do Me No Good, The Earring Song) verlor Gretchen Wilson am 28. Juli 2009 ihren Plattenvertrag mit Sony Music Nashville. [1]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 2004 - Here for the Party
  • 2005 - All Jacked Up
  • 2007 - One of the Boys
  • 2010 - Greatest Hits
  • 2010 - I Got Your Country Right Here
  • 2012 - The Very Best of Gretchen Wilson
  • 2013 - Right On Time

Singles[Bearbeiten]

  • 2004 - Redneck Woman
  • 2004 - Here for the Party
  • 2005 - When I Think About Cheatin
  • 2005 - Homewrecker
  • 2005 - All Jacked Up
  • 2005 - Don't Feel Like Loving You Today
  • 2006 - Politically Uncorrect (mit Merle Haggard)
  • 2006 - California Girls
  • 2006 - Come to Bed (mit John Rich)
  • 2007 - One of the Boys
  • 2008 - Don't Do Me No Good
  • 2010 - Work Hard, Play Harder
  • 2013 - Still Rollin'

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. CMN: Gretchen Wilson und Sony Music Nashville gehen getrennte Wege (html) Abgerufen am 29. Juli 2009.

Weblinks[Bearbeiten]