Grettstadt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Grettstadt
Grettstadt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grettstadt hervorgehoben
49.98333333333310.316666666667232Koordinaten: 49° 59′ N, 10° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Schweinfurt
Höhe: 232 m ü. NHN
Fläche: 34,93 km²
Einwohner: 4201 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 120 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97508
Vorwahl: 09729
Kfz-Kennzeichen: SW, GEO
Gemeindeschlüssel: 09 6 78 138
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 1
97508 Grettstadt
Webpräsenz: www.grettstadt.de
1. Bürgermeister: Ewald Vögler (Freie Wähler)
Lage der Gemeinde Grettstadt im Landkreis Schweinfurt
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Über dieses Bild

Grettstadt ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Grettstadt liegt in der Region Main-Rhön.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Grettstadt gliedert sich in vier Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Dürrfeld, Grettstadt, Obereuerheim und Untereuerheim.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Gädheim, Theres, Donnersdorf, Sulzheim, Kolitzheim, Schwebheim und Gochsheim.

Geschichte[Bearbeiten]

Als Teil des Hochstiftes Würzburg, das ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde Grettstadt 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Religionen[Bearbeiten]

  • römisch-katholisch
  • evangelisch
    • gesamtes Gemeindegebiet: betreut durch die evangelische Kirchengemeinde Gochsheim; keine evangelischen Kirchengebäude im Gemeindegebiet.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Dürrfeld eingegliedert.[3] Am 1. Mai 1978 kamen Obereuerheim und Untereuerheim hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 3178[4]
  • 1970: 3346[4]
  • 1987: 3527
  • 2003: 4150
  • 2008: 4417
  • 2011: 4123

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Ewald Vögler (Freie Wähler).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vor dem Rathaus steht eine um 1752 gepflanzte Tanzlinde. Ihre Besonderheit besteht im mehrstufigen Kronenschnitt, der es ermöglichte, auf dem ersten Stockwerk eine Kapelle einzurichten, darunter wurde getanzt. Unter anderem wurde die Linde auch als Gerichtsbaum (Galgenbaum) benutzt, an dem Übeltäter gehängt wurden.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 2003 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft zwölf, im produzierenden Gewerbe 285 und im Bereich Handel und Verkehr 104 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 63 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1523. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2003 46 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2096 Hektar. Dies entspricht etwa 60 Prozent der gesamten Gemeindefläche.

Verkehr[Bearbeiten]

Grettstadt liegt wenige Kilometer von der Autobahn A 70 entfernt und ist mit dem Bus an Schweinfurt angebunden. Dort liegt auch der nächste Bahnhof. Die nahe gelegensten Flughäfen sind in Nürnberg (100 km), Frankfurt am Main (176 km) und München (263 km).
Ferner liegt Grettstadt an der Bahnstrecke Kitzingen–Schweinfurt, die jedoch sehr selten befahren wird.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2003):

  • Kindergärten: 175 Kindergartenplätze mit 156 betreuten Kindern, davon 25 halbtags, in Grettstadt und den Gemeindeteilen Ober- und Untereuerheim
  • Volksschule: in Grettstadt mit neun Lehrern und 194 Schülern

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Grettstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111114/212419&attr=OBJ&val=1761
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 570.
  4. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 753.