Grettstadt
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Schweinfurt | |
| Höhe: | 232 m ü. NN | |
| Fläche: | 34,93 km² | |
| Einwohner: |
4123 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 118 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97508 | |
| Vorwahl: | 09729 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SW | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 78 138 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstr. 1 97508 Grettstadt |
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| Webpräsenz: | ||
| 1. Bürgermeister: | Ewald Vögler (Freie Wähler) | |
| Lage der Gemeinde Grettstadt im Landkreis Schweinfurt | ||
Grettstadt ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Grettstadt liegt in der Region Main-Rhön.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Grettstadt hat vier amtlich benannte Ortsteile[2]:
- Dürrfeld
- Grettstadt
- Obereuerheim
- Untereuerheim
Es gibt die Gemarkungen Dürrfeld, Grettstadt, Obereuerheim und Untereuerheim.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Gädheim, Theres, Donnersdorf, Sulzheim, Kolitzheim, Schwebheim und Gochsheim.
Geschichte [Bearbeiten]
Als Teil des Hochstiftes Würzburg wurde Grettstadt 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Religionen [Bearbeiten]
- römisch-katholisch
- Grettstadt: Pfarrei St. Peter und Paul, von Unterspiesheim betreut
- Obereuerheim: Pfarrei St. Laurentius
- Untereuerheim: Kuratie St. Gallus, von Obereuerheim betreut
- Dürrfeld: Filiale Mariä Geburt der Pfarrei Pusselsheim
- evangelisch
- gesamtes Gemeindegebiet: betreut durch die evangelische Kirchengemeinde Gochsheim; keine evangelischen Kirchengebäude im Gemeindegebiet.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Dürrfeld eingegliedert.[3] Am 1. Mai 1978 kamen Obereuerheim und Untereuerheim hinzu.[4]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister ist Ewald Vögler (Freie Wähler).
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Vor dem Rathaus steht eine ca. 440 Jahre alte Tanzlinde. Ihre Besonderheit besteht im mehrstufigen Kronenschnitt, der es ermöglichte, auf dem ersten Stockwerk eine Kapelle einzurichten, darunter wurde getanzt. Unter anderem wurde die Linde auch als Gerichtsbaum (Galgenbaum) benutzt, an dem Übeltäter gehängt wurden.
Baudenkmäler [Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft [Bearbeiten]
Es gab 2003 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft zwölf, im produzierenden Gewerbe 285 und im Bereich Handel und Verkehr 104 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 63 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1523. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2003 46 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2096 Hektar. Dies entspricht etwa 60 Prozent der gesamten Gemeindefläche.
Verkehr [Bearbeiten]
Grettstadt liegt wenige Kilometer von der Autobahn A 70 entfernt und ist mit dem Bus an Schweinfurt angebunden. Dort liegt auch der nächste Bahnhof. Die nahe gelegensten Flughäfen sind in Nürnberg (100 km), Frankfurt am Main (176 km) und München (263 km).
Ferner liegt Grettstadt an der Bahnstrecke Kitzingen–Schweinfurt, die jedoch sehr selten befahren wird.
Bildung [Bearbeiten]
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2003):
- Kindergärten: 175 Kindergartenplätze mit 156 betreuten Kindern, davon 25 halbtags, in Grettstadt und den Gemeindeteilen Ober- und Untereuerheim
- Volksschule: in Grettstadt mit neun Lehrern und 194 Schülern
Weblinks [Bearbeiten]
- Homepage der Gemeinde Grettstadt
- Grettstadt: Wappengeschichte vom HdBG
- Grettstadt: Amtliche Statistik des LStDV
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111114/212419&attr=OBJ&val=1761
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 570.
- ↑ a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 753.
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