Griechische Makedonier

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Dieser Artikel beschreibt die modernen griechischen Makedonier, nicht zu verwechseln mit den antiken Makedonen oder den slawischen Mazedoniern.
Inoffizielle Flagge der griechischen Region Makedonien mit dem Stern von Vergina

Griechische Makedonier (griechisch Makedones Μακεδόνες) sind die griechischsprachigen Einwohner der Landschaft Makedonien und der Region Makedonien in Nord-Griechenland.

Sie werden auch Makedonier oder Mazedonier genannt, wobei diese Begriffe missverständlich sind, weil sie im Deutschen auch für die slawischen Mazedonier verwendet werden.

Aufgrund der Hellenisierung der antiken Makedonen sehen sich die heutigen griechischen Makedonier als deren kulturelle Erben. Diese stellen mit 2,5 Millionen Einwohnern etwa ein Viertel der Bevölkerung Griechenlands. Während die Region nach dem Völkermord an den Pontosgriechen und der kleinasiatischen Katastrophe einen bedeutenden Zuwachs von Pontos-Griechen zu verzeichnen hatte, so wanderte eine bedeutende Zahl von Makedoniern im 19. und 20. Jahrhundert aus wirtschaftlichen Gründen aus. Seitdem befinden sich bedeutende Auslandsgemeinden in den USA, Kanada und Australien. Die Stadt Melbourne verzeichnet die größte Auslandsgemeinde mit 250.000 Mitgliedern.