Griesheim

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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Griesheim, andere Bedeutungen unter Griesheim (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Griesheim
Griesheim
Deutschlandkarte, Position der Stadt Griesheim hervorgehoben
49.8594444444448.552596Koordinaten: 49° 52′ N, 8° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Höhe: 96 m ü. NHN
Fläche: 21,55 km²
Einwohner: 26.198 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1216 Einwohner je km²
Postleitzahl: 64347
Vorwahl: 06155
Kfz-Kennzeichen: DA, DI
Gemeindeschlüssel: 06 4 32 008
Adresse der
Stadtverwaltung:
Wilhelm-Leuschner-Straße 75
64347 Griesheim
Webpräsenz: www.griesheim.de
Bürgermeisterin: Gabriele Winter (SPD)
Lage der Stadt Griesheim im Landkreis Darmstadt-Dieburg
Erzhausen Weiterstadt Griesheim Pfungstadt Bickenbach (Bergstraße) Alsbach-Hähnlein Seeheim-Jugenheim Modautal Mühltal Ober-Ramstadt Messel Eppertshausen Münster (bei Dieburg) Dieburg Roßdorf (bei Darmstadt) Fischbachtal Groß-Bieberau Reinheim Groß-Zimmern Otzberg Groß-Umstadt Schaafheim Babenhausen (Hessen) Darmstadt Bayern Odenwaldkreis Kreis Bergstraße Kreis Groß-Gerau Landkreis OffenbachKarte
Über dieses Bild
Luftaufnahme 2007

Griesheim (mundartlich: Griesem)[2] ist eine hessische Stadt im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Ihr Zentrum liegt 6 km westlich von Darmstadt, an das Griesheim grenzt. Die Stadt Griesheim liegt 35 km südlich von Frankfurt, es ist mit rund 27.000 Einwohnern die größte Stadt des Kreises "Darmstadt-Dieburg". Griesheim besitzt seit 1965 das Stadtrecht. Der Dagger-Komplex[3] [4] [5] [6], der sich im Zuge der Globale Überwachungs- und Spionageaffäre als wichtigstes NSA-Quartier Europas[7] [8] entpuppte, machte Griesheim im Jahr 2013 bekannt. Der erste Flugplatz Deutschlands wurde in Griesheim 1908 gegründet. Das Wahrzeichen des in der Region auch als "Zwiebelstadt" bekannten Griesheims ist die sogenannte "Zwewwelfraa" auf dem Griesheimer Marktplatz.

Geografie[Bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Griesheim grenzt im Osten an die kreisfreie Stadt Darmstadt und nordwestlich an den Landkreis Groß-Gerau mit der Stadt Riedstadt im Westen, der Stadt Groß-Gerau im Nordwesten und der Gemeinde Büttelborn im Norden. Ebenfalls nördlich von Griesheim liegt die Stadt Weiterstadt, südlich die Stadt Pfungstadt, die beide wie Griesheim selbst zum Kreis Darmstadt-Dieburg gehören.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Griesheim bestand ursprünglich nur aus dem eigentlichen Stadtkern, wurde jedoch 1977 durch die Rückgliederung der damals zu Darmstadt gehörigen Sankt Stephans-Siedlung erweitert.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmalige namentliche Erwähnung[Bearbeiten]

Griesheim wurde am 14. Juni 1165 erstmals mit eigenem Namen urkundlich erwähnt; in älteren (Schenkungs-)Urkunden ist von Ansiedlungen in diesem Gebiet bereits als nicht namentlich bezeichnetem „Zubehör“ zum Königshof Groß-Gerau die Rede.

Historische Ortsnamen[Bearbeiten]

In den historischen Dokumenten ist der Ort im Laufe der Jahrhunderte unter wechselnden Ortsnamen belegt[9]:

Griezheim (1165) Grizheim (1225) Grizheim; Grisheim (1234) Grießheim (1368)
Grisheim (1369) Gryesheym (1381) Grießen (1452) Grießhem; Grießehem (1475)
Gryeßheym (1493) Grisheimb; Griesheimb (1648)

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Dokumentierte Einwohnerzahlen sind[9]:
  • 1629: 146 Hausgesessene
  • 1829: 2.390
  • 1939: 8.193
  • 1950: 9.081
  • 1970: 16.589
  • 1987: 20.472
  • 2007: 25.734
  • 2010: 26.294 [10]
  • 2012: 26.027[11]
Griesheim: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1967
Jahr     Einwohner
1834
  
2.688
1840
  
3.039
1846
  
3.305
1852
  
2.965
1858
  
3.107
1864
  
3.284
1871
  
3.352
1875
  
3.730
1885
  
3.928
1895
  
4.835
1905
  
5.599
1910
  
6.841
1925
  
6.912
1939
  
8.193
1946
  
8.035
1950
  
9.081
1956
  
12.484
1961
  
13.701
1967
  
15.347
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Verwaltungsbezirke[Bearbeiten]

Es ist dokumentiert, dass Griesheim im Lauf der Geschichte zu folgenden Verwaltungsbezirken gehörte[9]:

Weinbau und Tannensamen-Sammlung[Bearbeiten]

Eine wichtige Einnahmequelle Griesheims war in früheren Zeiten der Weinanbau. Durch den Dreißigjährigen Krieg litt dieser jedoch heftig, und wurde im 18. Jahrhundert letztmals erwähnt. Die Kriege im Mittelalter hinterließen in Griesheim ihre Spuren ebenso wie die Pest. Dies führte schließlich fast zur Ausrottung Griesheims. 1635 wurden nur noch 37 Einwohner gezählt.

Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelten sich die Gewinnung von und der Handel mit Tannensamen zu einem wichtigen Gewerbe in Griesheim. Zudem wurde der Ort ein Zentrum des Formstecher-Handwerks.

Truppenübungsplatz und August-Euler-Flugplatz[Bearbeiten]

1874 schloss die Gemeinde mit dem preußischen Kriegsministerium einen Vertrag über die Einrichtung eines Artillerie-Schießplatzes[12][13] im Südwesten Griesheims, im Griesheimer Sand, einem Sanddünengebiet, das damals landwirtschaftlich minderwertig war. Im nördlichen Teil des Truppenübungsplatzes Griesheim errichtete August Euler 1908 den ersten Flugplatz Deutschlands.

Teilweise Eingemeindung nach Darmstadt[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu Eberstadt und Arheilgen entging Griesheim 1937 einer Zwangseingemeindung nach Darmstadt, da sich ein Griesheimer Landesbauernführer für die Selbstständigkeit des Ortes einsetzte.[14] Allerdings wurden mit 800 Hektar, einschließlich des Geländes des Truppenübungsplatzes, 27,6 % der Gemarkung gegen den Widerstand von Griesheims Bevölkerung und Lokalpolitikern laut Reichsstatthalter-Beschluss nach Darmstadt eingemeindet. Dies wurde mit der Wiedererhebung Darmstadts zur Garnisonsstadt und der Ausdehnung der Siedlungstätigkeit im Sinne der nationalsozialistischen Forderungen begründet[15] und fand auf Betreiben des Darmstädter Stadtrates Holtz und des NSDAP-Kreisleiters und Darmstädter Oberbürgermeisters Wamboldt statt, der sehr gute Beziehungen zum NSDAP-Gauleiter Sprenger hatte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte die Griesheimer Politik vergeblich die Abtrennung der Gemarkungsteile rückgängig zu machen, auch mit Verweis auf die Flächen des Truppenübungsplatzes, den man für eine Ausweitung der Äcker und damit eine drastische Erhöhung der Gemüseproduktion nutzen wolle. Griesheim war damals mit seiner Agrarwirtschaft wichtig für die Versorgung der umliegenden Städte. Der damalige Landrat Wink stellte sich hinter die Gemeinde und forderte die Wiederherstellung der ursprünglichen Gemeindegrenzen, wobei er unter Anderem bezweifelte, dass zum damaligen Zeitpunkt militärische Notwendigkeit noch bestanden.[16]

Die Stadt Darmstadt bezweifelte, dass die Eingemeindung aus militärischen Gründen erfolgt sei. Auf Darmstädter Seite agierte wieder der Stadtrat Holtz, der eine Wiederherstellung der alten Gemeindegrenzen zu verhindern suchte.

Letztlich scheiterten die jahrelangen Bemühungen. 1977 wurden im Rahmen der Gebietsreform in Hessen mit der Sankt Stephans-Siedlung 47,30 Hektar wieder nach Griesheim zurückgegliedert. 2006 wurde ein Flächenaustausch mit Darmstadt vereinbart, bei dem im Wege einer Grenzänderung weitere 40 Hektar gegen den Tausch von 24 Hektar Ackerland wieder Griesheimer Gemarkung wurden.[17]

Zerstörung im Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Im Zweiten Weltkrieg wurde Griesheim durch vier Luftangriffe zu über 65 % zerstört. Zahlreiche Zivilisten kamen ums Leben oder wurden verletzt. Unter den Bürgermeistern Daniel Müller und Georg Bohl wurde die Stadt wieder aufgebaut.

Nach erfolgreichem Wiederaufbau bekam Griesheim am 12. September 1965 von der Hessischen Landesregierung die Stadtrechte verliehen.

Die jüdische Gemeinde in Griesheim[Bearbeiten]

Der erste jüdische Mitbewohner ("Hertz der Jude") wurde 1656 erwähnt. Er war Krämer und Viehhändler. Der zweite Jude ("Jud Mosche", Vieh- und Warenhändler) wird 1683 verzeichnet. Von da an entwickelte sich die jüdische Gemeinde kontinuierlich weiter. Seit etwa 1748 gab es den sogenannten "Judenhof", der die jüdische Schule und Räumlichkeiten für den Sabbat beherbergte. Die Gemeinde wuchs und sie verlegte Synagoge und Judenschule in die Hintergasse, der erste schriftliche Beleg hierfür entspringt dem Jahre 1812. Die größte Mitgliederzahl verzeichnete man 1853: 195 von 3048 Einwohnern waren Juden. Infolge der Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts verließen auch viele Juden Griesheim.

1933, im Jahr der nationalsozialistischen Machtübernahme, lebten in Griesheim 84 Juden. Auch in Griesheim verübten die Nationalsozialisten Gräueltaten. Beispielsweise ist belegt, dass ein Jude im März 1933 von NSDAP-Mitgliedern ins Rathaus bestellt wurde und dort von ihnen unter Anderem mit Gummiknüppeln und Stahlruten so geschlagen wurde, dass sein Gesicht beinahe nicht mehr zu erkennen war und sein Rücken sich in eine einzige undefinierbare, blutige Masse verwandelte. Dieser Griesheimer Mitbürger wurde später im Konzentrationslager Dachau ermordet.

1938 wurden während der "Reichspogromnacht" auch in Griesheim jüdische Geschäfte geplündert. SA-Mitglieder schändeten die Synagoge, zerstörten und verbrannten die Inneneinrichtung und zerschlugen das Denkmal zu Ehren im Ersten Weltkrieg gefallener jüdischer Ortsbürger. Eine Menschenmenge stürmte das Kaufhaus Löb, die Türen wurden aufgebrochen und das Kaufhaus geplündert. Den hochbetagten Besitzer Otto Löb fand man daraufhin unter ungeklärten Umständen erhängt in den Büttelborner Hecken. 27 Juden gelang es rechtzeitig ins Ausland zu fliehen, sieben verstarben bis 1940 in Griesheim. Die Übrigen 50 jüdischen Mitbürger wurden deportiert und ermordet.[18]

In Griesheim wurden 2010 die ersten Stolpersteine verlegt, zwei Stück und zwar vor dem ehemaligen Kaufhaus Löb (für Ludwig und Otto Löb). Ende 2012 wurden die Stolpersteine von Unbekannten aus dem Bürgersteig herausgebrochen und gestohlen. Im März 2013 konnten die neuen Stolpersteine zusammen mit dem Künstler Gunter Demnig erneut verlegt werden. Derzeit (Stand: 2013) beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe des Museumsvereins mit dem Schicksal der Juden in Griesheim und die Verlegung weiterer Stolpersteine ist geplant.

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Ergebnisse der letzten Kommunalwahlen:

Kommunalwahl 2011
 %
60
50
40
30
20
10
0
50,1 %
24,5 %
18,2 %
4,7 %
2,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-9,5 %p
-3,7 %p
+10,8 %p
-0,1 %p
+2,5 %p
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
[19]
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 50,1 19 59,6 22 64,6 24
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 24,5 9 28,2 10 27,6 10
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 18,2 7 7,4 3
WGG Wählergemeinschaft Griesheim[20] 4,7 1 4,8 2 7,7 3
FDP Freie Demokratische Partei 2,5 1
Gesamt 100 37 100 37 100 37
Wahlbeteiligung in % 42,9 44,0 49,7

Bürgermeister(innen)[Bearbeiten]

Bürgermeisterin Gabriele Winter (2014)
Lutherkirche, 1681
Museum (ehemaliges Kaufhaus Löb)
Bürgerhaus am Kreuz
Fachwerkhaus von 1620,
Groß Gerauer Str.22
Nikelose-Haus in Griesheim

Die derzeitige Bürgermeisterin ist Gabriele Winter (SPD). Sie wurde in der Bürgermeisterdirektwahl am 3. Oktober 2010 mit 57,1 % der Stimmen im ersten Wahlgang gewählt. Zuvor war Gabriele Winter Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Griesheimer Stadtverordnetenversammlung.

Johannes Massing 1882–1900
Heinrich Zöller 1901–1909
Philipp Kunz 1909–1917
Georg Schüler 1920–1929
Philipp Feldmann 1930–1938
Friedrich Seibert 1938–1945
Daniel Müller 1945–1952
Georg Bohl 1953–1967
Hans Karl 1968–1987
Norbert Leber 1987–2011
Gabriele Winter seit 2011

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen besteht aus einem rotfarbenen Gerichtssiegel, das ein Hufeisen und darin eine Blumenblüte und einen Gänsefuß enthält. Der Gänsefuß hat sich aus der pfeilförmigen Tyr-Rune entwickelt. Die darüber dargestellte Blume ist eine Gerichtsrose, woraus geschlossen werden kann, dass Griesheim schon früh eine eigene Gerichtsbarkeit hatte.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Städtepartnerschaften gibt es mit folgenden Städten:

US-amerikanische Einrichtungen[Bearbeiten]

August-Euler-Flugplatz[Bearbeiten]

Der August-Euler-Flugplatz ist auch unter den beiden ehemaligen Namen „Darmstadt Army Airfield“[21][22] und „Griesheim (Army) Airfield“[23][24] bekannt.

Von 1949 bis 2008 wurde die US-Soldatenzeitung "The Stars and Stripes" – European Edition, als Tageszeitung (erscheint auch sonntags) auf dem Gelände des August-Euler-Flugplatzes in Griesheim gedruckt.[25] Die Europazentrale der amerikanischen Armeezeitung war dort in einer ehemaligen Fliegerkaserne der Fliegerstation Darmstadt untergebracht.[26]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Flugplatz von der United States Army genutzt und Stützpunkt einer Rettungshubschrauber-Staffel. 1992 wurde „Darmstadt Army Airfield“ aufgegeben.

Auf dem Gelände des August-Euler-Flugplatzes wurden von 2004 bis 2008 fünf Antennenanlagen betrieben. In einem Artikel in der amerikanischen Armeezeitung The Stars and Stripes 2003 wurde geschrieben, dass es sich um eine Anlage der United States Navy (U.S. Navy Europa) gehandelt hat.

Dagger Complex[Bearbeiten]

Seit 1951 nutzen die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) bei Griesheim auf ehemals Griesheimer und jetzt Darmstädter Gemarkung (Eberstädter Weg) ein Übungsgelände, das sie unter anderem mit einer Kaserne, einer Grundschule sowie einem Baseball-Feld bebaute. Das Gelände wird als Trainingarea Darmstadt-Griesheim[27] aber auch als "Darmstadt Training Center"[28] oder "Local Training Area 6910"[29] bezeichnet. Wobei letzterer Namen, insbesondere die Abkürzung, in heutigen offiziellen Dokumenten öfters Verwendung findet.[30] 1999 wurden die Gebäude auf dem Gelände zum neuen deutschen Hauptquartier des US Army Intelligence and Security Command (INSCOM), dem Nachrichtendienst der U.S. Army, umgebaut. Der Zweck der Einrichtung ist nicht bekannt und wird verschiedentlich der Spionage durch die National Security Agency (NSA) zugeordnet.[31] Das Gelände ist seitdem unter dem Namen Dagger Complex bekannt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Einige Unternehmen[Bearbeiten]

mit Sitz in Griesheim[Bearbeiten]

mit Niederlassungen in Griesheim[Bearbeiten]

Bildungswesen[Bearbeiten]

Grundschulen[Bearbeiten]

  • Friedrich-Ebert-Schule
  • Schiller-Schule
  • Carlo-Mierendorff-Schule

Weiterführende Schulen[Bearbeiten]

  • Gerhart-Hauptmann-Schule (kooperative Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe)

Förderschulen[Bearbeiten]

  • Schule am Kiefernwäldchen
  • Albert-Schweitzer-Schule

Berufliche Schulen[Bearbeiten]

  • Friedrich-Aereboe-Schule (Fachschule: Richtung Agrarwirtschaft) [36]

Erwachsenenbildung[Bearbeiten]

Die Volkshochschule Darmstadt-Dieburg bietet an ihrem Standort Griesheim Kurse an.

Verkehr[Bearbeiten]

Bundesstraße[Bearbeiten]

Die Bundesstraße B26 durchquert Griesheim der Länge nach. Sie bildet die verkehrstechnische Hauptachse der Stadt und verbindet sie insbesondere mit Darmstadt.

Straßenbahn[Bearbeiten]

Eine schmalspurige dampfbetriebene Nebenbahn nach Darmstadt wurde am 30. August 1886 in Betrieb genommen. Ab 1926 folgte der elektrische Straßenbahnbetrieb. Heute führen die Straßenbahnlinien 4 und 9 an der Bundesstraße B26 (B26) entlang in die Darmstädter Innenstadt sowie in die unmittelbare Nähe des Darmstädter Hauptbahnhofs. Die Straßenbahnen werden durch die HEAG mobilo GmbH betrieben.

Darmstädter Kreuz[Bearbeiten]

An der Grenze zwischen Griesheim und Darmstadt liegt das Darmstädter Kreuz, das die Bundesstraße 26 (B26) mit der Bundesautobahn 5 (BAB 5) und der Bundesautobahn 67 (BAB 67) verbindet.

Buslinien[Bearbeiten]

Es fahren die Buslinien 45 und 46 ab Griesheim in Richtung Riedstadt, Gernsheim, Groß-Gerau und Trebur.

Eisenbahn[Bearbeiten]

Die Bahnstrecke von Goddelau-Erfelden über Griesheim nach Darmstadt (ein Teil der Riedbahn) wurde 1869 eröffnet und 1901 zweigleisig ausgebaut. Der Personenverkehr wurde Ende 1970 eingestellt und danach die Gleise nach Goddelau-Erfelden abgebaut. Die Gleise Richtung Darmstadt folgten bis 1991. [37]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Stadt Griesheim hat einen Historischer Rundgang herausgebracht.[38] Er führt den interessierten Bürger durch den westlichen Stadtteil Griesheims. Zu allen wichtigen historischen Gebäuden und Punkten werden Erläuterungen und Hinweise gegeben. An den historischen Gebäuden sind zudem Tafeln mit Hinweisen angebracht.

Weiterhin gibt es u. a. folgende Sehenswürdigkeiten:

August-Euler-Flugplatz[Bearbeiten]

Der August-Euler-Flugplatz ist ein Sonderlandeplatz und wird von der Technischen Universität Darmstadt (TU Darmstadt) betrieben. Er liegt südlich von Griesheim auf ehemals Griesheimer Gebiet. Es ist der älteste Flugplatz in Deutschland mit einer traditionsreichen Vergangenheit und beherbergt das August-Euler-Luftfahrtmuseum. (siehe auch Weblinks auf dieser Seite)

Gebäude der Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug[Bearbeiten]

Direkt neben dem August-Euler-Flugplatz liegt das Gelände der 1945 aufgelösten Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug (DFS). Hier stehen noch mehrere, seit dem Abzug der US-Army ungenutzte Gebäude, die aus den 1910er und 1930er Jahren stammen.

Griesheimer Düne[Bearbeiten]

Die Griesheimer Düne (Griesheimer Sand), vollständiger amtlicher Name: Griesheimer Düne und Eichwäldchen, ist ein zirka 45 ha großes Naturschutzgebiet bei Griesheim auf Darmstädter Gemarkung und beherbergt seltene Tiere und Pflanzen, die in kalkhaltigen Sand- und Steppengebieten vorkommen.

Museum Griesheim[Bearbeiten]

Gesammelt wird alles, was mit Griesheim und St. Stephan in Verbindung steht und hilft die Traditionen zu bewahren. Gezeigt werden landwirtschaftliche Geräte, bäuerliches Wohnen und Wirtschaften sowie typisches Handwerk. Wichtige Themen sind außerdem die archäologischen Funde aus der Griesheimer Gemarkung und die Ortsgeschichte von den nachweisbaren Anfängen bis zur jüngsten Gegenwart unter Einbeziehung des alten Schießplatzes und von der Siedlung St. Stephan. (siehe auch Weblinks auf dieser Seite)

Denkmäler[Bearbeiten]

Stolpersteine[Bearbeiten]

Zwei Stolpersteine für Ludwig und Otto Löb befinden sich vor dem ehemaligen Kaufhaus Löb, Groß-Gerauer Straße. Drei Stolpersteine in der Oberndorferstraße für Joseph, Isaak und Martin Mendel. Vier Stolpersteine in der Hintergasse für Martha, Gustav und Ludwig Löb und für Leopold Posnansky. Fünf Stolpersteine in der Wilhelm-Leuschner-Straße für Johanna, Lotte, Samuel, Walter und Ludwig Sternfels.

Der Umgang mit Griesheims Baudenkmälern[Bearbeiten]

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das 1454 zum ersten Mal erwähnte alte Backhaus abgerissen. Der gleichaltrige Gemeindebackofen blieb noch einige Jahre erhalten. Ebenfalls um die Jahrhundertwende wurde die Anlage des „Gesundbrunnens“ aus dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert, einer ehemaligen Heilquelle, von den Ortsansässigen abgebrochen. An sie erinnert heute nur noch ein verwitterter Gedenkstein. Als dann im Zweiten Weltkrieg der alte Ortskern bis auf wenige Gebäude vernichtet wurde, baute man die Wahrzeichen Griesheims nicht wieder auf. An das alte Rathaus, den Bahnhof, das Reifenrath'sche Haus und das Stark'sche Haus, erinnern teilweise noch Hinweistafeln. In der Folgezeit wurden die meisten der wenigen noch vorhandenen Baudenkmäler abgerissen, und so kann Griesheim heute nur noch eine Handvoll historischer Gebäude vorweisen. Doch auch die Qualität dieser Bauwerke wurde gemindert; z. B. wurden in der Lutherkirche die meisten Teile der historischen Einbauten entfernt und die um das Jahr 1600 von Johann Grorock gebaute Orgel eingeschmolzen (die hölzernen Pfeifen wurden verbrannt). Auch wurde die Anlage der Alten Schule großteils abgerissen. Das noch bestehende ehemalige Kochschulhaus wurde stark vereinfacht.

Bespielbare und Besitzbare Stadt[Bearbeiten]

Griesheim ist die erste bespielbare Stadt Deutschland. In einem mit Professor Bernhard Meyer entwickelten Projekt wurden in der ganzen Stadt über 100 Spielstationen aufgestellt, die den öffentlichen Raum, der normalerweise wenig Rücksicht auf Kinder nehme, für die Kinder wieder attraktiv machen sollen. Dem Trend, dass Spielplätze für Kinder zu Inseln inmitten einer für sie langweiligen Umgebung werden, wurde in Griesheim so entgegengewirkt. Zudem besteht das Projekt "Spielstraße auf Zeit", bei dem Anlieger von speziell ausgewiesenen Straßen von Frühjahr bis Herbst die nachmittägliche Sperrung ihrer Straße an einem Werktag beantragen können. [39] Der sogenannte "Griesheimer" zeigt außerdem auf von Kinder häufig frequentierten Wegen gefahrenarme Möglichkeiten zur Straßenüberquerung an.

Griesheim ist auch die erste besitzbare Stadt Deutschlands. In einem bundesweit einzigartigen Projekt wurden vor allem an und zwischen für alte Menschen wichtige Orte im ganzen Stadtgebiet 161 spezielle Sitzgelegenheiten aufgestellt, beispielsweise an und zwischen: Metzgern, Bäckern, anderen Geschäften, öffentlichen Einrichtungen, Kirchen, Altersheimen dem Friedhof, etc., die zum Verschnaufen einladen und die Altersmobilität fördern. Durch die speziell entwickelten Geräte ist ein selbstständiges Aufstehen gewährleistet. Viele ältere Menschen würden vorher abwägen, ob sie einen bestimmten Weg bewältigen können und würden durch die Sitzgelegenheiten ermutigt, ihr Vorhaben auch in die Tat umzusetzen. Weiterhin dienen sie als Treffpunkt und ermöglichen Senioren, sich an einem interessanten Ort niederzulassen und die Umgebung zu beobachten. [40] [41] [42] Zudem gibt es in Griesheim kostengünstige Anruf-Sammel-Taxis (AST), die man innerhalb des Stadtgebietes nutzen kann.

Mit diesen beiden Projekten hat die Stadt Griesheim mehrere nationale und internationale Auszeichnungen errungen[43] [44] [45] und ist weltweit beispielhaft für die Integration von im öffentlichen Raum benachteiligten Gruppen, nämlich der Jüngsten und Ältesten. Behinderte Menschen werden in Griesheim zusätzlich durch rollstuhlfreundliche Bürgersteige und öffentliche Behindertentoiletten unterstützt.

Feste und Veranstaltungen[Bearbeiten]

Zwiebelmarkt[Bearbeiten]

Alljährlich findet in Griesheim der Griesheimer Zwiebelmarkt statt. Zum ersten Mal fand dieses Volks- bzw. Stadtfest damals noch unter dem Namen „Griesheimer Woche“ im Juli 1977 statt, um Alt- und Neubürger einander näher zu bringen und um alte Griesheimer Traditionen zu pflegen und darzustellen. Neben Kulinarischem und Attraktionen wird an vielen Ständen auch Livemusik geboten. Mittlerweile findet das Fest am letzten oder vorletzten Septemberwochenende in der Griesheimer Innenstadt zwischen Wagenhalle und Hans-Karl-Platz statt. Ergänzend zur traditionellen Kirchweih (Kerb), an der neben dem alten Brauchtum vor allem kommerziell interessierte, professionelle Schausteller mitwirken, geht man in Griesheim mit dem Zwiebelmarkt neue Wege. Ein Zusammenschluss verschiedener kleiner und großer Vereine sorgt in jedem Herbst für eine die gesamte Innenstadt durchziehende Amüsiermeile mit lokalen Spezialitäten und viel internationalem Flair.

  • Januar/Februar: Fasching mit Gardetag
  • Mai: Museumsfest
  • Juni: SPD-Fest am "Kalten Eck"
  • Juli: Firmenlauf
  • August: Kerb
  • September: Zwiebelmarkt, Jazzbrunch, American Steels Sommerfest(Marktplatz), Berliner Straßenfest
  • Oktober: Kelterfest
  • Dezember: Weihnachtsmarkt(am Kreuz), Weihnachtsmarkt(Wagenhalle)

Sport[Bearbeiten]

Fußball[Bearbeiten]

Die erste Fußball-Mannschaft des SC Viktoria 06 Griesheim (SCV) spielt derzeit in der Hessenliga.
Der andere reine Fußballverein der Stadt ist der SV Croatia Griesheim. Der SV St. Stephan 1953 Griesheim e. V. (SVS) kann ebenfalls eine große Fußballabteilung vorweisen; im TuS Griesheim 1899 e. V. (TUS) wird, wenn auch in kleinerem Umfang, ebenfalls Fußball gespielt.

Handball[Bearbeiten]

Die erste Männermannschaft des TuS Griesheim spielt in der Saison 2014/15 in der hessischen Oberliga.

Leichtathletik[Bearbeiten]

Griesheim ist für seine Leichtathleten bekannt, allen voran für die Sportler des TuS Griesheim 1899 e.V.; unter Anderem ist die Triathlon-Abteilung mit jeweils einer Herren-Mannschaft in der 1. und in der 2. Bundesliga sowie mit einer Damen-Mannschaft in der 1. Bundesliga vertreten. Zusätzlich gibt es viele Einzelerfolge, besonders der (Marathon-)Läufer.
Jedes Jahr finden in Griesheim diverse Stadtläufe statt: Merck-Straßenlauf, Firmen-Lauf, Zwiebelmeile, Silvesterlauf und der Griesheimer Stunden-Lauf, der auf dem TUS-Gelände stattfindet.

Kegeln[Bearbeiten]

Im Juli 2013 wurde die B-Senioren-Mannschaft der Kegelabteilung des SV St. Stephan 1953 Griesheim e.V. (SVS) in Sandhausen mit 1748 Zählern überraschend Deutscher Meister in den Mannschaftswettkämpfen.

Judo[Bearbeiten]

Der Judoverein Tamanégi Judo Griesheim e. V. wurde im Juli 2013 in seiner ersten Regionalligasaison überraschend Südwestdeutscher Vizemeister. Somit hat er sich für den Kampf um den direkten Einzug in die 2. Bundesliga qualifiziert und könnte noch in dieser Saison die Sensation perfekt machen.

Schach[Bearbeiten]

Die erste Mannschaft des Schachverein Griesheim 1976 e. V. spielt in der 1. Bundesliga und die zweite Mannschaft in der Hessenliga. Der Club hat sein Spiellokal im Georg-August-Zinn-Haus in Griesheim, der 1. Vorsitzende ist Joaquin Diaz.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • August Euler (* 20. November 1868 in Oelde; † 1. Juli 1957 in Feldberg (Schwarzwald)), deutscher Flugpionier und Flugzeugtechniker, eröffnete 1907 den ersten Flugplatz Deutschlands in Griesheim.
  • Elisabeth Langgässer (* 23. Februar 1899 in Alzey; † 25. Juli 1950 in Karlsruhe), Schriftstellerin, unterrichtete von 1920 bis 1928 an der (früheren) Schillerschule.
  • Heinrich Keller (* 25. August 1918 in Griesheim; † 23. August 1990 in Hamburg), Hornist und Hochschullehrer
  • Lutz Ludwig Kramer (* 14. Januar 1954 in Potsdam), ehemaliger Sänger und Gitarrist der deutschen Rock-Gruppe Agitation Free aus Berlin und ehemaliges Mitglied der Kommune 1, lebt und wirkt in Griesheim.
  • Sebastian Dehmer (* 14. Februar 1982 in Darmstadt, Hessen), Olympiateilnehmer und Weltmeister im Triathlon, Botschafter der Stadt Griesheim, wohnt in Griesheim.
  • Andrea Petković (* 9. September 1987 in Tuzla, Jugoslawien, heute Bosnien und Herzegowina), Tennisspielerin, wohnt in Griesheim
  • Daniel Dell (* 1. November 1868 in Griesheim; † 23. Januar 1941 in Griesheim), Jugendstilkünstler
  • Ludwig Wedel (* 9. März 1909 in Griesheim; † 30. März 1993), war 1954–1969 Bürgermeister von Groß-Umstadt, ehemaliges Mitglied des Hessischen Landtags und 1959 Mitglied der 3. Bundesversammlung.
  • Okta Logue (Musikband), wurde 2008 in Griesheim gegründet
  • Florian Mania (* 30. Juli 1984 in Darmstadt, Hessen), Schauspieler, wohnte bis zu seinem 20. Lebensjahr in Griesheim.
  • Hanna Reitsch(* 29. März 1912 in Hirschberg, Schlesien; † 24. August 1979 in Frankfurt/Main), bekannte Fliegerin, arbeitete bei der DFS in Griesheim als Testfliegerin
  • Hans Jacobs(* 30. April 1907; † 24. Oktober 1994), Luftfahrtpionier und ehemaliger Abteilungsleiter bei der DFS in Griesheim
  • Walter Georgii (* 12. August 1888 in Meiningen; † 24. Juli 1968 in München), Luftfahrtpionier, Leiter der DFS in Griesheim
  • Fritz von Opel (* 4. Mai 1899 in Rüsselsheim; † 8. März 1971 in Samedan, Schweiz), Industrieller u. Raketenpionier, entwickelte in Griesheim einen der ersten flüssigkeitsbetriebenen Raketenmotoren der Welt [46][47][48]
  • Nosie Katzmann[49] (*Bad Neustadt an der Saale), Musikproduzent, lebte in seiner Jugend in Griesheim, viele seiner Lieder gehen auf Griesheim zurück[50]

Olexesh (* 25. Februar 1988 in Kiew), Rapper, lebt in Griesheim

Sonstiges[Bearbeiten]

Für den Breitbandausbau im Landkreis Darmstadt-Dieburg im Sommer 2013 ein "Zweckverband NGA-Netz Darmstadt-Dieburg" gegründet. Diesem Zweckverband haben sich 19 Kommunen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg angeschlossen. Für diese 19 Verbandskommunen wurde der Breitbandausbau in einem Ausschreibungsverfahren öffentlich ausgeschrieben. Die Stadt Griesheim hat sich diesem Zweckverband angeschlossen.[51]

Am 25. April 2014 wurde mit der Deutschen Telekom eine Vereinbarung "über die Einrichtung des schnellen Internets" unterzeichnet. Der Pressemitteilung zufolge sollen 96% der Haushalte in drei Ausbaustufen bis 2017 mit Bandbreiten von 25 bis 50 MBit/s versorgt werden, Griesheim befindet sich demnach in Ausbaugebiet 3. Weitere Details der Vereinbarung (zum Beispiel ob die Versorgung ausschließlich über Festnetz oder auch über LTE realisiert wird und ob es Zusagen für die künftige Erstversorgung von Neubaugebieten per Glasfaser gibt) wurden bisher nicht bekannt gegeben.[52]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Griesheim (Hessen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Die Griesheimer Klenger – H. Künzel, Deutschlands große Industriewerkstätten, in Die Gartenlaube (1867), Heft 9, S. 132–135

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Darmstädter Echo, Dienstag, 26. August 2014, S. 21
  3. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/spaziergang-zum-dagger-complex-interessiert-die-polizei-a-911215.html zuletzt aufgerufen am 23. Juli 2014
  4. http://www.t-online.de/computer/sicherheit/id_64510018/nsa-ueberwacht-deutsche-spaziergaenger-am-dagger-complex-in-griesheim.html zuletzt aufgerufen am 23. Juli 2014
  5. http://www.sueddeutsche.de/politik/auftraege-in-deutschland-die-top-der-mietspione-1.1819844-3 zuletzt aufgerufen am 23. Juli 2014
  6. http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/gegen-dagger-komplex-bei-darmstadt-geheimdienst-gegner-demonstrieren-gegen-us-militaergelaende-12870208.html zuletzt aufgerufen am 23. Juli 2014
  7. http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=34954&key=standard_document_52132067 Z. 14-15, zuletzt aufgerufen am 23. Juli 2014
  8. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/griesheim-dagger-komplex-nsa-standorte-in-deutschland-a-974979.html Z. 25- 37, Bildunterschrift; zuletzt aufgerufen am 23. Juli 2014
  9. a b c Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Format„Griesheim, Landkreis Darmstadt-Dieburg“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde (HLGL), Stand: 23. Juli 2012, abgerufen am 1. September 2012.
  10. Hauptwohnsitze nach: Griesheim in Zahlen (Stand: Juni 2010)
  11. HW auf Grundlage Zensus 2011
  12. Karte vom Truppenübungsplatz 1910, 1:25000. Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Geographie und Geologie, 2013, abgerufen am 14. Juli 2013.
  13. Karte vom Truppenübungsplatz 1936, 1:25000. Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Geographie und Geologie, 2013, abgerufen am 14. Juli 2013.
  14. Erich Kraft: Die Eingemeindung Eberstadts nach Darmstadt 1937
  15. Ursula Eckstein: August-Euler-Flugplatz Darmstadt. Justus von Liebig Verlag Darmstadt 2008, S. 145
  16. A. Göller/A. Holtmann (Hgg.): Ein Jahrhundert Luftfahrtgeschichte zwischen Tradition, Forschung und Landschaftspflege. Der August-Euler-Flugplatz in Darmstadt-Griesheim, Darmstadt 2008.
  17. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 14. März 2006: Aus 53 Darmstädtern werden Griesheimer. Beiden Kommunen einigten sich auf einen Geländetausch in St. Stephan.
  18. Alemannia Judaica abgerufen am 12. Juli 2013
  19. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  20. Website der Wählergemeinschaft Griesheim
  21. Deutsche Friedensgesellschaft(abgerufen am 7. März 2014)
  22. Ursula Eckstein: August-Euler-Flugplatz Darmstadt. Justus von Liebig Verlag Darmstadt 2008, S. 248
  23. usarmygermany.com(abgerufen am 7. März 2014)
  24. Öffentliche Ausschreibung VOB/A der Abbrucharbeiten. Hessisches Baumanagement (HBM), 24. Juli 2009, abgerufen am 14. Juli 2013.
  25. Frank W. Methlow: "Stars & Stripes" verlässt Südhessen. Frankfurter Rundschau, 22. September 2008, abgerufen am 14. Juli 2013.
  26. Ursula Eckstein: August-Euler-Flugplatz Darmstadt. Justus von Liebig Verlag Darmstadt 2008, S. 227
  27. Deutscher Bundestag Drucksache 17/9367 17. Wahlperiode 20. April 2012: Die Antwort der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums der Verteidigung vom 18. April 2012 auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Cornelia Behm, Undine Kurth (Quedlinburg), Agnes Brugger, weiterer Abgeordneter und der Fraktion (PDF; 371 kB)
  28. News Release. HQ U.S. ARMY EUROPE & 7TH ARMY – Standortschließungen in Darmstadt und Hanau. Office of the Chief of Public Affairs, Heidelberg, 11. Juli 2007, abgerufen am 14. Juli 2013 (PDF; 416 kB).
  29. Training Support Center Wiesbaden – Range Control (S. 57). Training Support Center, Wiesbaden, 31. Oktober 2012, abgerufen am 14. Juli 2013 (PDF; 2,2 MB).
  30. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSustainable Ranges Report 2012 – Appendix C: Maps and Inventory of Ranges, Range Complexes, and Special Use Areas (S. 11, Figure C-9 DoD Regional Range Complexes: Europe). www.denix.osd.mil, Mai 2012, abgerufen am 13. August 2013 (PDF; 2,2 MB).
  31. ZEIT ONLINE. NSA-Hacker verwanzen online bestellte Computer. Abgerufen am 30. Dezember 2013.
  32. Wartelisten für Grabstätten unter Bäumen (Frankfurter allgemeine Zeitung vom 25. November 2009)
  33. Polaris Industries, siehe Register (abgerufen am 7. März 2014)
  34. Turbomach GmbH (abgerufen am 7. März 2014)
  35. GMA Garnet Europe GmbH (abgerufen am 7. März 2014)
  36. http://www.llh.hessen.de/bildungs-u-beratungszentrum-griesheim.html abgerufen am 23. März 2014
  37. Private Chronik zur Riedbahn, abgerufen am 25. März 2014
  38. Ein Rundgang durch das „Alte Griesheim“ mit Erläuterungen von Karl Knapp. Stadt Griesheim, 2013, abgerufen am 25. August 2013 (PDF; 1,6 MB).
  39. http://www.griesheim.de/Singleview.389.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1009&cHash=b1a32165e30372ffcd41e7d1b26d817c abgerufen am 29. März 2014
  40. http://bespielbare-stadt.efhd.de/besitzbare_Stadt.php besucht am 29. März 2014
  41. http://www.bdb-darmstadt.de/index.php?id=1206 aufgerufen am 29. März 2014
  42. http://bespielbare-stadt.efhd.de/download/bespielbare_Stadt/besitzbare_stadt_projekt.pdf abgerufen am 29. März 2014
  43. http://www.griesheim.de/Bespielbare-Stadt.1029.0.html abgerufen am 29. März 2014
  44. http://bespielbare-stadt.efhd.de/download/bespielbare_Stadt/land_der_ideen.pdf Z. 18 - 19, abgerufen am 29. März 2014
  45. http://www.lebendige-stadt.de/web/template2neu.asp?sid=229&nid=&cof=227 abgerufen am 29. März 2014
  46. Karl Knapp: "Griesheimer Geschichten", Bassenauer, Griesheim 2006, 3-9806629-2-6, S.82-83
  47. Karl Knapp: "Griesheim: von der steinzeitlichen Siedlung zur lebendigen Stadt", Bassenauer, Griesheim 1991, ISBN nicht vorhanden, S.306, Z.3-6
  48. Karl Knapp: Rundgang Griesheim (Seite 4, Zeile 20-22) (abgerufen am 6. März 2014)
  49. http://www.katzmann.de/presse/NosieKatzmannGriesheimerAnzeiger21.2.14.pdf abgerufen am 30. März 2014
  50. http://www.katzmann.de/presse/NosieKatzmannGriesheimerAnzeiger21.2.14.pdf Überschrift, Z. 8 abgerufen am 30. März 2013
  51. Information des Landkreises Darmstadt-Dieburg (ladadi). Abgerufen am 15. Februar 2014.
  52. Pressemitteilung des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Abgerufen am 21. Juni 2014.