Grim Reaper

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Grim Reaper
Live im Jahr 2010
Live im Jahr 2010
Allgemeine Informationen
Herkunft Droitwich, England
Genre(s) New Wave of British Heavy Metal
Gründung 1979
Auflösung 1988
Neugründung 2006
Website http://www.myspace.com/thestevegrimmettbandgrimreaper
Aktuelle Besetzung
Steve Grimmett
Ian Nash
Chaz Grimaldi
Mark Rumble
Ehemalige Mitglieder
E-Bass
Bernie Brittain
E-Bass
Phil Matthews
E-Bass
Max Norman
Schlagzeug
Brian Parry
E-Bass
Kevin Neale
E-Gitarre
Nick Bowcott
E-Bass
Dave Wanklin
Schlagzeug
Adrian Jacques
Gesang
Paul DeMercado
Schlagzeug
Lee Harris
Schlagzeug
Mark Simon
E-Bass
Geoff Curtis
E-Bass
Richard Walker
Schlagzeug
Pete Newdeck

Grim Reaper (en. ‚Sensenmann‘) ist eine englische New-Wave-of-British-Heavy-Metal-Band aus Droitwich, die im Jahr 1979 gegründet wurde, sich 1988 trennte und 2006 wieder zusammenfand.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde im Jahr 1979 von Gitarrist Nick Bowcott gegründet. Nach einigen Besetzungswechseln fand sich mit Sänger Paul DeMercade, Bassist Phil Matthew und Schlagzeuger Angel Jacques gegründet. Im Jahr 1981 erschien das Lied The Reaper auf der Kompilation Heavy Metal Heroes. Ein Jahr später erreichte die Band einen Vertrag mit Ebony Records. Die Band bestand nun neben Bowcott aus Sänger Steve Grimmett, Bassist Dave Wanklin und Schlagzeuger Mark Simon. Im November 1983 erschien dann das Debütalbum See You in Hell. Das Album erreichte Platz 73[1] in den US-amerikanischen Charts. Der Veröffentlichung folgten diverse Touren durch die USA. Danach nahm die Band in England das nächste Album auf, das im Jahr 1985 unter dem Namen Fear No Evil veröffentlicht wurde. Das Album war weniger erfolgreich und auch in den USA konnte die Band kaum noch Erfolge verzeichnen. Im Jahr 1986 kam Lee Harris als neuer Schlagzeuger zur Band, sodass im Jahr 1987 das dritte Album Rock You to Hell erschien.[2] Das Album erreichte Platz 93[3] in den US-amerikanischen Albumcharts. Die Band löste sich danach im Jahr 1988[4] auf. Grimmett trat danach kurzzeitig der Band Onslaught bei, eher er bei Lionsheart einstieg.[5] Im Jahr 2006 fand die Band wieder zusammen und spielte Auftritte in Deutschland, unter anderem auf dem Keep It True, sowie in Griechenland.[6]

Stil[Bearbeiten]

Eduardo Rivadavia von Allmusic beschrieb die Musik der Band als „hart, roh, aber melodisch aufgeladen“. Die Band habe diese Attribute kompetent verbunden, aber bei keinem dieser Exzellenz erlangt.[5] Ihr Stil gilt als energisch,[5][7] aber wenig originell: Rivadavia beschrieb ihn als „ziemlich ordinär“,[5] und Sargon the Terrible von The Metal Crypt nannte die Gruppe als wichtigen Einfluss für Bands wie Hammerfall, Cryonic Temple und Helloween, schrieb aber auch, sie habe keinen besonderen Stil gehabt, „außer Arsch zu treten“.[7] Einige Lieder behandeln Themen aus dem Okkultismus und Horrorfilmen, aber die Texte wirken laut Alex Henderson von Allmusic „eher komisch als verstörend. Während Slayer und Deicide ihre Faszination am Okkulten so ernst nahmen, dass ihre Lieder genuin verstörend sein konnten, ist Grim Reaper eher unterhaltend als sonst irgendetwas.“[8]

Diskografie[Bearbeiten]

  • Bleed ‘em Dry (Demo, 1981, Eigenveröffentlichung)
  • The Reaper auf Heavy Metal Heroes (1981, Heavy Metal Records)
  • For Demonstration Only (Demo, 1982, Eigenveröffentlichung)
  • See You in Hell (Album, 1983, Ebony Records)
  • For Demonstration Only (Demo, 1983, Eigenveröffentlichung)
  • All Hell Let Loose (Demo, 1984, Eigenveröffentlichung)
  • The Show Must Go On (Single, 1984, Ebony Records)
  • See You in Hell (Single, 1984, Ebony Records)
  • The Show Must Go On (New Version) (Single, 1984, RCA Records)
  • Fear No Evil (Single, 1985, Ebony Records)
  • Fear No Evil (Album, 1985, Ebony Records)
  • Rock You to Hell (Single, 1987, RCA Records)
  • Lust for Freedom (Single, 1987, RCA Records)
  • Rock You to Hell (Album, 1987, RCA Records)
  • Best of Grim Reaper (Kompilation, 1999, RCA Records)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. See You in Hell - Grim Reaper, abgerufen am 10. Januar 2013.
  2.  Matthias Mader, Otger Jeske, Manfred Kerschke: NWoBHM New Wave of British Heavy Metal The glory Days. Iron Pages, Berlin 1995, S. 110.
  3. Rock You To Hell - Grim Reaper, abgerufen am 10. Januar 2013.
  4. Grim Reaper, abgerufen am 10. Januar 2013.
  5. a b c d Eduardo Rivadavia: Grim Reaper, abgerufen am 10. Januar 2013.
  6. GRIM REAPER: New Touring Lineup Revealed - Feb. 28, 2006, abgerufen am 10. Januar 2013.
  7. a b Sargon the Terrible: Classic Review: Grim Reaper - See You in Hell, abgerufen am 10. Januar 2013.
  8. Alex Henderson: Rock You To Hell - Grim Reaper, abgerufen am 24. Februar 2013.