Grimme (Zerbst)

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52.03472222222212.28722222222298Koordinaten: 52° 2′ 5″ N, 12° 17′ 14″ O

Grimme
Ortswappen Grimme
Höhe: 98 m
Fläche: 28,77 km²
Einwohner: 161 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39264
Vorwahl: 039248
Grimme (Sachsen-Anhalt)
Grimme
Grimme
Lage von Grimme in Sachsen-Anhalt

Grimme ist ein Ortsteil der Stadt Zerbst/Anhalt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Geografie[Bearbeiten]

Das Dorf Grimme liegt im Quellgebiet des mittleren Nuthearmes nahe der Landesgrenze zu Brandenburg. Die Stadt Zerbst/Anhalt ist 14 Kilometer, die Stadt Dessau-Roßlau circa 22 Kilometer entfernt. Das Gelände der ausgedehnten Waldgebiete östlich von Grimme erreicht in den Gorrenbergen 173 m ü. NHN.

Der Grimmer Nachbarort Dobritz liegt an der L 57, die von Zerbst/Anhalt nach Wiesenburg/Mark in Brandenburg führt. Der Nachbarort Nedlitz liegt an der Bundesstraße 246. In Zerbst bestehen Bahnanschlüsse nach Magdeburg und Dessau-Roßlau.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis zum 31. Dezember 2009 war Grimme mit dem zugehörigen Ortsteil Golmenglin eine selbständige Gemeinde. Am 1. Januar 2010 erfolgte die Eingemeindung nach Zerbst.[1]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde war Elke Böttge.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Grimme

Das Wappen wurde am 13. Februar 1996 durch das Regierungspräsidium Dessau genehmigt und im Landeshauptarchiv Magdeburg unter der Wappenrollennummer 13/1996 registriert.

Blasonierung: „Gespalten von Rot und Gold; vorn am Spalt ein silberner Adler mit goldener Bewehrung, hinten pfahlweise zwei aufrechte grüne Eicheln.“

Die Gemeindefarben zeigen Grün - Gold (Gelb).

Die Gemeinde wurde erstmals 1326 als Burgort, unter dem Namen Grymme, der dem Grafen von Lindau gehörte erwähnt. Die Gemeinde ist von 2400 ha Mischwald umgeben. Vor 1945 ernährte sich die Mehrzahl der Einwohner von der Waldarbeit und betrieb nebenher noch eine kleine Landwirtschaft. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Entwicklung der Gemeinde durch die Weiterentwicklung der Land- und Forstwirtschaft geprägt. In der Mitte des Dorfes befindet sich eine unter Denkmalschutz stehende alte Wehrkirche. Der Turm wurde aus Feldsteinen gebaut, oberhalb des Turmes befinden sich östlich und westlich Ausspähöffnungen, die der Beobachtung des Feindes gedient haben sollen. Der Adler soll das Symbol für die alte Wehrkirche im Ort sein. Die zwei Eicheln sollen auf den Reichtum des Waldes, besonders auf den Laubwald hinweisen.

Das Wappen wurde von der Heraldischen Gesellschaft “Schwarzer Löwe” Leipzig gestaltet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010