Grins

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Wappen Karte
Wappen von Grins
Grins (Österreich)
DEC
Grins
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Tirol
Politischer Bezirk Landeck (LA)
Fläche 21,1 km²
Koordinaten 47° 8′ N, 10° 31′ O47.14138888888910.5147222222221006Koordinaten: 47° 8′ 29″ N, 10° 30′ 53″ O
Höhe 1006 m ü. A.
Einwohner 1378 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 65 Einwohner je km²
Postleitzahlen A-6591
Vorwahl 05442
Gemeindekennziffer 7 06 07
AT334
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Grins Nr. 57
A-6591 Grins
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Thomas Lutz
Lage der Gemeinde Grins
Karte
Parseiergruppe der Lechtaler Alpen

Grins ist eine Gemeinde im Bezirk Landeck, im Bundesland Tirol (Österreich).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Grins liegt im Stanzer Tal am Westende einer Terrasse über dem Landecker Becken gelegen, oberhalb des Flusses Sanna (als Zusammenfluss von Rosanna und Trisanna). Das Haufendorf liegt am Fuß der 3036 m hohen Parseierspitze.

[Bearbeiten] Ausdehnung des Gemeindegebietes

Ortsteile sind: Grins, Innerdorf, Außerdorf, Fals, Tasseier, Graf, Gurnau, Grist, Ochsenberg, Pazol, Gmar (seit 2000).

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Landeck, Pians, Stanz bei Landeck, Strengen, Tobadill, Zams.

[Bearbeiten] Geschichte

Grins war wegen seines sonnigen Klimas schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, wie Funde aus der Jungsteinzeit (etwa 2000 v. Chr.) belegen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1288 als "Grindes".

Oberhalb von Grins liegt eine früher vielbesuchte Heilquelle, auch Margarete von Tirol soll sich öfters dort aufgehalten haben.

Im Mittelalter noch ein wichtiger Stützpunkt des Verkehrs zum Arlberg, lag Grins seit dem Bau der Talstraße im 14. Jahrhundert im Abseits. Dadurch blieb der Dorfkern in seiner rätoromanisch-verschachtelten Siedlungsweise erhalten.

Die gemauerte Römerbrücke, die die Schlucht des Mühlbachs im Dorfzentrum überspannt, stammt eigentlich aus dem 16. Jahrhundert, hat aber ihren Namen wahrscheinlich von der alten Römerstraße, die durch den Ort verlief. Die spätbarocke Pfarrkirche wurde 1775-1779 anstelle einer älteren Kirche erbaut und später mehrmals umgestaltet und renoviert, das Deckenfresko stammt von Matthäus Günther.

1945 brannte der Ort großteils ab und wurde zum Teil originalgetreu wieder aufgebaut.

Grins hat sich von einer bäuerlich-touristischen Gemeinde zu einer Wohn- und Auspendlergemeinde gewandelt.

[Bearbeiten] Infrastruktur

Schwimmbad
ehemaliger Tuffsteinbruch oberhalb der Wildbadquelle

[Bearbeiten] Verkehrsanbindung

Grins ist mit einer Buslinie an den Bahnhof Landeck-Zams und damit an die Arlbergbahn angebunden. Von diesem aus können große Städte wie Innsbruck und Wien, aber auch Zürich, Basel oder Dortmund erreicht werden. Mit Regionalzügen sind kleinere Gemeinden entlang des Inntales erreichbar.

Weiters ist der Ort mit der Anschlussstelle "Landeck-West" auch an die S16 Arlbergschnellstraße angebunden, die Richtung Innsbruck in die A12 Inntalautobahn übergeht und von vielen Grinner Pendlern genutzt wird.

[Bearbeiten] Freizeiteinrichtungen

Grins verfügt über ein Freischwimmbad, welches sich am oberen Ortsrand ("in der Fals") befindet. Nur wenig darunter gibt es einen Tennisplatz. Die bekannte Schwefel-Heilquelle Wildbad liegt oberhalb des Dorfes und kann durch einen zwanzig-minütigen Fußmarsch oder per Mountainbike erreicht werden. Am östlichen Ortsrand liegt der Fußballplatz des FC Grins und wenig dahinter beim Grünbach befindet sich eine Kneipp-Anlage.

[Bearbeiten] Sonstiges

Die Einwohner von Grins nennen sich nicht „Grinser“, sondern „Grinner“.

[Bearbeiten] Weblinks

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