Grizzly (Bundeswehr)

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GFF 4 (Grizzly)
Grizzly er.jpg

Grizzly auf der Rüstungsmesse Eurosatory

Allgemeine Eigenschaften
Besatzung Fahrer + 10 Mann
Länge 7,95 m
Breite 2,53 m
Höhe 3,08 m
Masse 25 t (Gesamtgewicht) 4,5 t (Nutzlast)
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung Schutzklasse 4
Hauptbewaffnung MG 7,62 / 12,7 mm auf FLW 100 oder Granatmaschinenwaffe 40 mm FLW 200
Beweglichkeit
Antrieb Iveco Dieselmotor
331 kW (450 PS)
Höchstgeschwindigkeit 90 km/h
Leistung/Gewicht 13,2 kW/t (18 PS/t)
Reichweite 700 km

Der GFF 4, vormals Grizzly, ist ein gepanzertes Radfahrzeug vom Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann, das die Lücke zwischen dem ATF Dingo und dem GTK Boxer schließen soll. Er ist Teil des Beschaffungsvorhabens der Bundeswehr für Geschützte Führungs- und Funktionsfahrzeuge (GFF) in der sogenannten Klasse 4 (hochgeschützte Fahrzeuge). Ein erstes Fahrzeug wurde im November 2007 zur Erprobung an das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, inzwischen Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, ausgeliefert. Konkurrent ist Rheinmetall Landsysteme mit dem Wisent.

Allgemein[Bearbeiten]

Das Fahrzeug bietet Platz für zehn Soldaten und kann mit verschiedenen Rüstsätzen ausgerüstet werden, dazu hat es ein 20-Kilowatt-Stromaggregat an Bord. Der Grizzly kann im Airbus A400M transportiert werden. Das Fahrgestell stammt vom Iveco Trakker. Es sind auch Versionen mit 4 × 4 und 8 × 8 möglich.

Weblinks[Bearbeiten]